Apple iTunes bekommt Konkurrenz

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Apple's iTunes hat immer mehr Konkurrenten auf dem Musikmarkt.

Apple und iTundes stellen den perfekten, sich ergänzenden Kreis dar, in dem die von Künstlern geschaffene Musik zu den Konsumenten dieses Kulturguts fließt.
Der Große Erfolg des Unternehmens aus Cuppertino war Ansporn für Konkurrenten die auf gleicher Weise in der Musik-Konsum-Branche beteiligt sein möchten.

Der portable Musikplayer iPod (eingetragene Marke von Apple) vereint in sich den alten ausgedienten Walkman und ein Massenspeichergerät – die Festplatte eines Computers. Theoretisch gesehen, ist also fast jeder Produzent von Massenspeichergeräten wie Festplatten oder Speicherkarten wie SD potenzieller (zukunftiger) Konkurrent für Apple in der Brange.


Der Größte Konkurrent von Apple – Microsoft hat vor mehreren Monaten ein eigenes Musikabspielgerät angekündigt, das auch wie Apple an iTunes, an ein eigenes Musikportal angekoppelt ist. Der Player – Zune , der in Amerika schon erhältlich ist, kommt nach Europa vermutlich erst nach dem Weihnachtsgeschäft.


Überraschenderweise jedoch fährt ein anderer Konkurrent auf der Überholspur – Nämlich Media Unternehmen – RealNetworks in Kooperation mit dem Speicherchiphersteller – SanDisk Corp. Die Beiden Unternehmungen vereinen Know How über Medienindustrie – (Real: Radio-online, Podcasts, Fernseh-online) und Speicherchiptechnologien von SanDisk.
Der gemeinsam produzierter Player Rhapsody sollte mit dem Musikdienst von RealNetworks Daten austauschen. Leider ist dieser Dienst momentan nur in Amerika verfügbar, wird jedoch sicherlich die restlichen Länder der Welt erobern wollen.


2004 ist im großen Still SonicSelector entstanden, eine Musik-Downloadplatform, mit insgesamt 350.000 Titeln von rund 12.000 Künstlern. Dieses Geschäftsmodel war nicht von Apple’s – iTunes inspiriert. Das war eigentlich eine Kopie von iTunes, quasi 1 zu 1. Zwei Jahre sind jedoch vergangen und heute existiert SonicSelector nicht mehr unter bisherigen Adresse. Der Hauptunterschied zwischen SonicSelector und iTunes war, dass beim ersten Dienst könnten Lieder im Windows-kompatiblen Format: VMA heruntergeladen werden, diese Lieder jedoch waren nicht auf einem iPod abspielbar.


Im Jahr 2006 haben wir mit einem Wettrennen zu tun.
Der Handyhersteller Nokia, bemüht sich auch stark um in der Musik Brange ein Platz für sich und hauseigene Plattform zu finden. Im August 2006 hat Nokia Loudeye übernommen. Mit der Übernahme wurde Nokia um einen Musikkatalog von rund 1,6 Millionen Liedern reicher. Die Weiterentwicklung der Downoadplattform wir weitergeführt, bestätigte Anssi Vanjoki, der Multimediachef des Nokiakonzerns, und zwar so lange, bis Nokia ein zu iTunes konkurrenzfähiges Angebot bereitgestellt hat.


Sony Ericsson will auch dabei sein! Im Oktober hat Sony Ericsson sein eigenes Projekt angekündigt: M-Buzz. Um noch konkurrenzfähiger zu sein, sollte M-Buzz außer Musikstücken auch Konzerttermine, Biografien, Videos und Texte zum Download bereitstellen, und zwar nicht nur von bekanntesten Künstlern sondern auch von etwas weniger populären Independent-Gruppen.


Quelle: Finanzen.net und Aktiencheck.de AG.