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Cleveres Notizen-Verfassen für Studenten die sich für Prüfungen vorbereiten

Von am 11.07.09 1:22, Aktualisiert am 27.08.12 12:58 | 1 Kommentar | Wie gestaltet man richtig Notizen im Studium? Vor allem für die Prüfungsvorbereitung ist es extrem wichtig, clevere  Notizen zu verfassen. Aber wie macht man es richtig? Welche Methode  garantiert einen Erfolg in der Klausur? Collegeblock und Bleistift oder Laptop? Mindmaps oder Lineare Notizen? 

Fazit: Die Ergebnisse in den Klausuren hängen zum größten Teil von der Qualität der Notizen die man während der Veranstaltungen gemacht hat. Diese könnten im Laptop getippt werden, mit einem Bleistift auf dem Papier niedergeschrieben werden oder in Form von Mind Maps. Alles ist hilfreich, soweit es für den Lernenden einen Sinn ergibt.

Von der Qualität (nicht von der Quantität) der Notizen, die man während des Semesters gemacht hat, hängt häufig der Erfolg in der Klausur ab. Ich habe mich früher sehr für die Mind Maps begeistert. Ich dachte, dass das die Ultimative und die beste Methode für das Notieren an der Universität wäre. Mittlerweile ist meine Begeisterung etwas geschmolzen. Ich könnte mich überzeugen, dass einfache Bleistift-Notizen oder im Laptop getippter Text auch hervorragend fürs Lernen sein kann. 

Richtiges Werkzeug für das Verfassen von Notizen 
Ich habe mein Studium 2004 begonnen. In den Räumen hat man manchmal den einen oder den anderen Studenten mit einem Laptop getroffen. Im Hörsaal mit 250 Plätzen hatten vielleicht 4 Personen ihre Notizen mit Hilfe eines Notebooks verfasst. 
Jetzt wo ich am Ende meines Studiums gelangen bin haben mehr als die Hälfte der Studenten ihre aufklappbare Assistenten (Notebooks) dabei. Manche notieren den Stoff aus der Vorlesungen, andere Spielen online Games oder quatschen über Buschfunk bei StudiVZ. 


Laptop (Notebook oder Netbook) im Hörsaal 
Auf jeden fall ist die Anzahl der Studenten die Notizen mit ihren Laptops verfassen drastisch gestiegen. Tatsache ist, dass man viel schneller Tippen kann, als man handschriftliche Notizen verfassen kann. Wenn ein Student das zehn-Finger-System auf der Tastatur umsetzen kann, ist er nicht mehr zu überholen. Daher ist es wirklich sinnvoll vor allem in den nicht technischen und mathematischen Vorlesungen einen Laptop mitzunehmen. 
Notizen in digitaler Form haben zeichnet der Vorteil aus, dass die abgespeichert und schnell durchsucht werden können. 
Handschriftlich verfasste Notizen kann man nur mit den Augen überfliegen wenn man nach etwas sucht. Ein Rechner kann uns bei der Suche nicht helfen. Papier und Kugelschreiber ist sinnvoller bei Studienfächern, wo man Zeichnungen, komplizierte Formeln und Rechenschritte festhalten muss. 


Ablagefächer für Notizen Zuhause
Für alle die handschriftlich Notizen verfassen kann ich herzlich Ablagefächer empfehlen. Für jedes Studienfach, das am ende des Semesters mit einer Klausur endet, sollte man einen Ablagefach einrichten. In dieses Fach werden dann alle Papierstücke, Notizen und Mind Maps mit Datum versehen und dort abgelegt. Diese Notizen sammelt man das ganze Semester lang, oder eben verfasst sie jede Woche bei wöchentlichen Wiederholungen. Einige Wochen vor der Klausur werden sie uns beim Lernen unterstützen. 
Die Ablagefächer haben auch ihre eigene Vorteile. Die Notizen lassen sich sehr schnell finden, falls sie geordnet gelagert sind. 

Sollen Notizen schön und bunt verfasst werden?
Manche meinen, die Notizen müssen bunt, schön und mit Textmarker beschmuckt werden. Das ist nicht wirklich so. Wenn einem echt Spaß macht alles in fröhlichen Farben zu gestaltet, mag er das für sich tun. Wichtig ist aber der Notizen. Ich habe Klausuren mit 1.0 und 1.3 bestanden für die ich niemals einen Textmarker oder einen PostIT Aufkleber verwendet habe. Für das Lernerfolg sind von größer Relevanz die Intensität und Aufmerksamkeit mit der man die Notizen gestaltet und deren Inhalt. Wer sich für ein Studienfach begeistert, braucht kein Bunt-Zeug um clevere Notizen zu verfassen. 

Der Clou: finde und verfolge den roten Faden! 
Jede Veranstaltung, ob das eine Vorlesung, Seminar oder Übung ist zeichnet eine Gemeinsamkeit aus sie dreht sich um ein Kern-Thema. Ein Thema, dass von entscheidender Relevanz für diese Veranstaltung und die bestimmte Klausur ist. Man soll auch in den Notizen diese "Big Ideas" oder Rote Fäden - immer festhalten. 
Jedes Studienfach das auf Geisteswissenschaften aufbaut, eignet sich für Notizen mit einem Roten Faden. 

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1 Kommentar

Für wichtig halte ich es jedoch, dass man auf jeden fall gründliche Notizen macht - und zwar zu jedem Thema. Beim verfassen von Notizen geht es, meiner Meinung nach, primär um das notieren. So merkt sich das menschliche Gehirn einfach viel mehr!

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