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Suchergebnisse mit Tag „Lernen“

Begeisterung im Leben der Erwachsenen kommt in homöopathischen Dosen vor. Sie zu lernen und zu entwickeln wird um so schwerer je älter man wird. Allerdings ist jeder Erwachsene sicherlich in der Lage drei Phänomene zum Thema Begeisterung aufzuzählen:
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Erstens: die Begeisterung bei den Kindern im Vorschulalter und in den ersten Jahren der Grundschule ist extrem ausgeprägt. Kinder in diesem Alter wirken so, als ob sie sich für fast alles grenzlos begeistern könnten.
Zweitens: die Begeisterung nimmt mit zunehmenden Alter drastisch ab. Vor allem in späteren Jahren der Grundschule und in der Mittelstufe bekommt man den Eindruck, dass ob die Begeisterung anstatt angeregt, WEG-GELEHRT wird.
Drittens: Jeder erwachsene war als Kind begeistert, allerdings kann er sich nicht mehr daran erinnern wieso er damals so einfach zu begeistern war.

Die komplexen Aufgaben wie Denken, Entscheiden und auch Lernen finden überwiegend im präfrontalen Kortex. Auf dem Bild habe ich das präfrontale Kortex mit seinen verschiedenen Teilen farblich markiert. Das sieht zwar, als ob es sich dabei um den gesamten Ausschnitt des Gehirns, handeln würde.
Gehirn-Kortex-zum-Lernen-und-Denken.jpg
Die neuronalen Verbindungen die für die Entscheidungsfindung, Denken und Lernen zuständig sind, bilden eine 2,5 Millimeter ! dünne Schicht, die das Gehirn wie ein Lappen überdecken.

Wie kann ich schneller lernen im Studium?Wie nutze ich dazu die Aufmerksamkeit? Diese Frage hat sich sicherlich jeder Student schon mal selbst gestellt. Welche Tipps kann ich nutzen, damit ich im Studium schneller vorankomme und die Inhalte schneller lernen kann?
Lernen ist ein komplexer Vorgang und wie es bei komplexen Sachen meistens so ist: es gibt keinen einzigen, richtigen Weg. Es gibt mehrere Wege und Methoden um schneller lernen zu können. Der Trick ist: sich für die für mich gute und geeignete Methode oder Kombination von Methoden zu entscheiden - und dabei zu bleiben - die Entscheidung konsequent umzusetzen.

Viele Studenten (darunter früher auch ich) suchen nach effektiven Lernmethoden, finden dann welche und anstatt sie umzusetzen, probieren damit bisschen rum um sie dann wieder zu vergessen. Nur wenige erkennen, dass die konsequente und disziplinierte Umsetzung und Anwendung von ausgesuchten Methoden den Erfolg im Studium garantieren kann.

Was haben Bildungsmanager und Bildungscontroller mit dem lebenslangen Lernen zu tun?
Nicht viele wissen das, aber es gibt spezial ausgebildete Fachkräfte für lebenslanges Lernen im Unternehmen. Um das lebenslange Lernen in einem Unternehmen kümmern sich Bildungscontroller und Bildungsmanager. Diese Berufsbezeichnungen scheinen in der Bundesrepublik nicht weit verbreitet zu sein. Denn laut der Umfrage der Deutschen Universität für Weiterbildung kennen 61 % der in einem Unternehmen tätigen Befragten die beiden Begriffe nicht.

Der Kampf gegen das Vergessen ist verbunden mit dem Lernen und das Lernen wieder um mit dem sich die Dinge besser merken zu können. Wie das Vergessen fortschreitet hat der Psychologe Hermann Ebbinghaus in der sog. Ebbinghaus'schen Vergessenskurve dargestellt. Die Graphik zeigt die Halbwertszeit des Wissens. Sie bildet ab in einem zwei dimensionalen Diagramm (Zeit und Erinnerte Menge, bwz das Gelernte) wie viel Zeit vergeht, bis wir die Dinge wieder vergessen haben. Vorausgesetzt es hat eine Wiederholung der gelernten Inhalte stattgefunden.
Es stellt sich heraus, dass schon am nächsten Tag vergessen wir die Mehrheit der Informationen die wir gelernt haben und sie dann nicht wiederholt haben. Diese Theorie lässt sich natürlich nicht auf alle Sachverhalte übertragen. Denn wenn wir etwas besonders beeindruckendes gelernt haben - vergessen wir es nicht obwohl wir es nicht immer wiederholen. Das ist aber ein Spezialfall den ich später diskutieren werde.

Wie kann das sein, dass Prüfungen, Klausuren und Tests sich als beste und effektivste Lernmethode herausstellt? Diese Frage wird sich sicherlich jeder zweiter Schüler und zumindest jeder Student stellen. Nun leider :)

Wer hier auf Allesgelingt.de schon länger unterwegs ist, könnte darüber seit geraumer Zeit lesen. Die Lernmethoden die die größten Lernerfolge bringen sind die, die auf dem intensiven Abrufen der Informationen in Gegenwart anderer Menschen basieren. Das Gehirn verblüfft immer wieder neu.

Unter (Musik und Gehirn) habe ich geschrieben, dass beim Musizieren andere Bereiche im Gehirn aktiv werden wenn man alleine singt oder ein Instrument spielt, und ganz andere Bereiche wenn man dies mit mehreren Personen tut. Nun beim Lernen trifft das ebenso. Das könnte man den Sozialen-Faktor des Lernens nennen. Die Aufmerksamkeit steigt auf ein viel höheres Niveau wenn wir unseren Freunden erzählen was wir gelernt haben, anstatt wenn wir selbst lernen und nur laut wiederholen.

Bis heute war es mir nicht klar, dass das Gehirn das Thema Geld und Finanzen speziell behandelt. Nicht immer rational und nicht immer sozial.
Zur Recherche für eine Seminararbeit im Fach Personalmanagement, (genauer gesagt handelt es sich um einen Vertiefungskurs namens Organisationsgestaltung), bin ich auf ein äußerst interessantes Thema gestoßen: „Das Gehirn versteht Geld anders als die anderen Dinge". Das menschliche Gehirn tut sich schwer wenn es um finanzielle Entscheidungen geht. Allgemein das Thema Geld ist fürs Gehirn eine schwere Kost. Das kann zum Teil daran liegen, dass die Menschen eher soziale Wesen sind und keine ökonomische.

Extremes Lernen (sog. Bulimie-Lernen) kann gefährlich und ungesund sein.
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es Parallelen zwischen dem Gehirn und dem Magen gibt und raten deshalb davon ab extremes Lernen vor Klausuren zu praktizieren.
Es spielt keine Rolle ob man lediglich für eine Klausur lernt oder für die Examensprüfung, das Entscheidende ist nicht sehr viel auf einmal zu Lernen. Obwohl die Vorlesungsart mit dem „Frontalunterricht" zu den veralteten Lehrmethoden gilt, ist sie in der Regel an der Universität vorzufinden. Der Dozent trägt den Lehrstoff vor und den Studenten ist es selbst überlassen, ob sie zuhören und etwas verstehen oder ob sie sich mit ihren Nachbarn über die letzte Feier austauschen. Als Konsequenz sitzen sie dann in der Bibliothek, haben einen Haufen Bücher vor sich und versuchen sich den Stoff selbst anzueignen, um für die anzustehende Klausur vorbereitet zu sein. Mit dieser Lernmethodik haben die Studenten nur wenig vom Studium.

Welchen Einfluss haben Handys, Internet und Spielkonsolen auf das Denken, Lernen und Gehirn der Heranwachsenden?
Dieses interessante und uns allen betreffende Thema wurde in einem Interview mit GARY SMALL diskutiert.Er selbst hat 2 Kinder im jugendlichen Alter und beschreibt die Problematik und die Gefahren der neusten Technik im Hinblick auf die Entwicklung unseres Gehirnes.

Wer ist GARY SMALL??
Garry ist verheiratet, hat 2 Kinder, Psychologe und Professor für Psychiatrie an der Unvirsität von Californien in Los Angeles (UCLA)
Er gilt als einer der frühenden Neurowissenschaftler in der USA.Zusammen mit seiner Frau Gigi Vorgan, eine Wissenschaftsautorin veröffentlichte er Bücher wie iBrain oder Gegen das große Vergessen etc..

Er beschäftigt sich mit vor allem mit diesen Gebieten:

  • Gehirnentwicklung,
  • Gedächtnisprozesse
  • Einfluss digitaler Technologien auf das Gehirn.

Wie ist es möglich, dass die Säuglinge im Schlafen mehr lernen als am Tag?
Wissenschaftler untersuchten die Hirnaktivitäten, indem sie schlafende Säuglinge mit Tönen beschalten und das 18 Stunden am Tag. Dabei wurde herausgefunden, dass sie permanent Informationen aufnehmen, vielmehr als die Forscher vermuteten.
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Es ist kaum vorstellbar, aber Neugeborene kriegen weitaus mehr mit als manch einer denkt und das auch noch im Schlaf!
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Genau dann, wenn man meint, dass sie tief und fest schlafen lernen sie auf interessanter Art und Weise! Sie saugen die Informationen in ihrer Umgebung wie ein Schwamm auf und verarbeiten diese.

William Fifer, ein Neurospezialist an der New Yorker Columbia Universität machte gemeinsam mit seinen Forscherkollegen Lerntests mit Neugeborenen eine fazsinierende,wirklich beeindruckende Entdeckung.

Insgesamt wurden in dem Test 34 Säuglinge untersucht ,von einem Alter von 1-3 Tagen. Grad sind sie neu auf der Welt und erblicken das Sonnenlicht, verbringen die Neugeborenen 67-75% ihresTages mit dem Schlafen.Das heisst,dass sie täglich 16-18 Stunden träumen. In der Zeit,wo die Neugeborenen vor sich hin schlummern, haben die Forscher gelichzeitig in Abständen leise Töne vorgespielt und dabei auf das rechte Augenlid leicht gepustet. Der Ton und der leichte Lufthauch wurden somit in engen zeitlichen Zusammenhang gebracht.

Das Gehirn ist extrem komplex. Daher sind auch die Methoden, die das Gehirn auf das richtige Leistungsniveau bringen ebenso komplex. Es reich nicht eine Sorte Obst, oder Fisch oder gar eine Sorte Fastfood zu sich nehmen um besser denken zu können. Ich würde sogar sagen, dass die Ernährung, egal die umfangreich und abwechslungsreich sie ist, weicht alleine nicht.
Es gibt einige Tricks die helfen dem Gehirn etwas ergiebiger zu funktionieren. Ich würde sie in vier miteinander verknüpfte Bereiche untergliedern:

Man muss kein Neurospezialist sein um feststellen zu können, dass positive Gefühle Lernen fördern und dass negative Gefühle wie Stress, die Lernfähigkeit negativ beeinträchtigen. Jeder hat schon mal erfahren, dass beim Lernen unter Stress kriegt man die Sachen nicht in den Kopf. Ist man dagegen entspannt und glücklich, so wird das Lernen spielend leicht und alle Informationen bleiben im Gedächtnis.


Was für eine Rolle beim Lernen und Erinnern spielen Mikro RNA Moleküle? Dr. Gerhard Schratt hat mit seiner Forschung bewiesen, dass die korrekte Funktion dieser winzigen Teilchen entscheidende Rolle bei kognitiven Prozessen wie Lernen, Gedächtnis und Denken übernehmen.

Es gibt keinen einzigen Gehirnbereich oder Abschnitt, der speziell für Musik zuständig wäre. Das Gehirn verarbeitet sämtliche Reize die unser Körper empfängt. Musik gehört zu den auditiven Reizen. Es gibt zwar eine stelle (den sog. auditiven Cortex) der verarbeitet aber Klänge sowie sämtliche Geräusche die wir hören. Auditiver Cortex verarbeitet also Schallwellen. Um aus diesen Schallwellen Musik zu interpretieren bedarf es beider Gehirnhälften. Im Computer-Tomograph kann man die Aktivitäten aller Gehirnabschnitte beobachten. Während Musik-Hörens werden sämtliche Areale aktiv. Daher kann man nicht sagen, dass es auch ein spezielles Musik-Zentrum im Gehirn gibt. Der gesamte Cortex verarbeitet die Musik, bzw. macht aus den Schallwellen die Musik und interpretiert sie als Musik.

Gibt es einen bestimmtem Bereich oder Teil im Gehirn, das von der Musik direkt angesprochen wird?
Es gibt Momente im Leben, wo man ein Musikstück zum allerersten mal hört und wird direkt zu Tränen gerührt oder aber zumindest ein Gänsehaut-Gefühl bekommt.
Wenn man die Musikwelt untersucht und versucht herauszufinden wie das Gehirn von dieser Welt beeinfluss wird, gelangt man an einem Punkt wo es um zwei Sachen geht: Die Menschen und den Klang sowie die Beziehung zwischen diesen.
Die Neurologen haben bewiesen, dass der Bereich im Gehirn, der von der Musik unmittelbar, direkt angesprochen wird, in einer direkten Beziehung zu den tiefliegenden Emotionen steht.

Die Musik wirkt auf das Gehirn auf besondere Art und Weise. Bekannt ist auch der unmittelbare Zusammenhang zwischen Musik und der Lernfähigkeit des Gehirns. Warum ist das der Fall?
Letzte Woche in einer Arte-Reportage mit dem Titel: „Notes & Neurons" (Noten und Neuronen) wurde auf diese Frage endlich eine plausible Antwort geliefert. Die gesamte Sendung ist auch auf You Tube abrufbar. Sie wurde in 11 Teile jeweils 10 Minuten aufgeteilt.
Noten und Neuronen ist meiner Meinung nach eine der best-recherchierten Reportagen die ich zum Thema Gehirn, Lernen und Neurologie gesehen habe. Daher möchte ich Euch diese auch hier im Blog empfehlen.

Ich habe neulich eine Internet-Lernplattform für Studenten, Schüler sowie Berufstätige unter Paukr.de gefunden. Der Hauptgedanke von Paukr ist: das Lernen soll Spaß machen. Das finde ich sehr gut. Denn vielen jungen Menschen wird ein völlig verzehrtes Bild von Lernen vermittelt. Danach assoziieren sie das Lernen mit Mühe, Disziplin und harter Arbeit, was sie eher demotiviert anstatt zum Erweitern von Fähigkeiten zu veranlassen.
Schaut euch bitte diesen Gastbeitrag von Paukr an. Das Projekt wird hier genau vorgestellt.

Warum soll unser Lernen in Gefahr sein? Welche Auswirkungen hat die Krise auf die Bildung in der Bundesrepublik?
Das aktuelle Bildungsbarometer fragte ob die Finanz- und Wirtschaftskrise als Gefahr oder Chance gesehen werden kann. Von den Befragten sahen mit 58% die Mehrheit eine Gefahr in der Krise, 42% eher die Chance. Viele erwarten Einschnitte in der Finanzierung von Bildungs- und Kultureinrichtungen. Das Lernen in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und Forschungsinstitute wird laut ihrer Meinung wie bisher finanziert werden. In das Kulturangebot mit Bibliotheken, Opern, Museen und Theatern hingegen wird wohl weniger Geld fließen.

Müssen die Menschen wieder richtig lesen lernen? Was ist besser: langsames oder schnelles Lesen?

Zu diesem Thema führte die FAZ ein interessantes Interview mit der Bildungsforscherin Maryanne Wolf.
Das Lesen an sich ist in uns Menschen nicht so genetisch verankert wie das Sprechen. Für die Sprache ist der Mensch programmiert. Die Schrift hingegen ist eine Eigenständige Erfindung des Menschen, und muss somit von Grund auf erlernt, und geübt werden. Der Leser muss die Schriftzeichen erkennen, mit Lauten in Verbindung bringen, das Wort identifizieren und mit der Bedeutung in Verbindung bringen. Dabei entstehen völlig neue Vernetzungen in unserem Gehirn.

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