Was für eine Rolle beim Lernen und Erinnern spielen Mikro RNA Moleküle? Dr. Gerhard Schratt hat mit seiner Forschung bewiesen, dass die korrekte Funktion dieser winzigen Teilchen entscheidende Rolle bei kognitiven Prozessen wie Lernen, Gedächtnis und Denken übernehmen.
Lernen - Lexikon
Anzeige:

Piano Crash-Kurs, Klavierspielen lernen.
Es gibt keinen einzigen Gehirnbereich oder Abschnitt, der speziell für Musik zuständig wäre. Das Gehirn verarbeitet sämtliche Reize die unser Körper empfängt. Musik gehört zu den auditiven Reizen. Es gibt zwar eine stelle (den sog. auditiven Cortex) der verarbeitet aber Klänge sowie sämtliche Geräusche die wir hören. Auditiver Cortex verarbeitet also Schallwellen. Um aus diesen Schallwellen Musik zu interpretieren bedarf es beider Gehirnhälften. Im Computer-Tomograph kann man die Aktivitäten aller Gehirnabschnitte beobachten. Während Musik-Hörens werden sämtliche Areale aktiv. Daher kann man nicht sagen, dass es auch ein spezielles Musik-Zentrum im Gehirn gibt. Der gesamte Cortex verarbeitet die Musik, bzw. macht aus den Schallwellen die Musik und interpretiert sie als Musik.
Gibt es einen bestimmtem Bereich oder Teil im Gehirn, das von der Musik direkt angesprochen wird?
Es gibt Momente im Leben, wo man ein Musikstück zum allerersten mal hört und wird direkt zu Tränen gerührt oder aber zumindest ein Gänsehaut-Gefühl bekommt.
Wenn man die Musikwelt untersucht und versucht herauszufinden wie das Gehirn von dieser Welt beeinfluss wird, gelangt man an einem Punkt wo es um zwei Sachen geht: Die Menschen und den Klang sowie die Beziehung zwischen diesen.
Die Neurologen haben bewiesen, dass der Bereich im Gehirn, der von der Musik unmittelbar, direkt angesprochen wird, in einer direkten Beziehung zu den tiefliegenden Emotionen steht.
Die Musik wirkt auf das Gehirn auf besondere Art und Weise. Bekannt ist auch der unmittelbare Zusammenhang zwischen Musik und der Lernfähigkeit des Gehirns. Warum ist das der Fall?
Letzte Woche in einer Arte-Reportage mit dem Titel: „Notes & Neurons" (Noten und Neuronen) wurde auf diese Frage endlich eine plausible Antwort geliefert. Die gesamte Sendung ist auch auf You Tube abrufbar. Sie wurde in 11 Teile jeweils 10 Minuten aufgeteilt.
Noten und Neuronen ist meiner Meinung nach eine der best-recherchierten Reportagen die ich zum Thema Gehirn, Lernen und Neurologie gesehen habe. Daher möchte ich Euch diese auch hier im Blog empfehlen.

Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens
Ich habe neulich eine Internet-Lernplattform für Studenten, Schüler sowie Berufstätige unter Paukr.de gefunden. Der Hauptgedanke von Paukr ist: das Lernen soll Spaß machen. Das finde ich sehr gut. Denn vielen jungen Menschen wird ein völlig verzehrtes Bild von Lernen vermittelt. Danach assoziieren sie das Lernen mit Mühe, Disziplin und harter Arbeit, was sie eher demotiviert anstatt zum Erweitern von Fähigkeiten zu veranlassen.
Schaut euch bitte diesen Gastbeitrag von Paukr an. Das Projekt wird hier genau vorgestellt.
Warum soll unser Lernen in Gefahr sein? Welche Auswirkungen hat die Krise auf die Bildung in der Bundesrepublik?
Das aktuelle Bildungsbarometer fragte ob die Finanz- und Wirtschaftskrise als Gefahr oder Chance gesehen werden kann. Von den Befragten sahen mit 58% die Mehrheit eine Gefahr in der Krise, 42% eher die Chance. Viele erwarten Einschnitte in der Finanzierung von Bildungs- und Kultureinrichtungen. Das Lernen in Kindergärten, Schulen, Hochschulen und Forschungsinstitute wird laut ihrer Meinung wie bisher finanziert werden. In das Kulturangebot mit Bibliotheken, Opern, Museen und Theatern hingegen wird wohl weniger Geld fließen.

Das lesende GehirnMaryanne Wolf,
Müssen die Menschen wieder richtig lesen lernen? Was ist besser: langsames oder schnelles Lesen?
Zu diesem Thema führte die FAZ ein interessantes Interview mit der Bildungsforscherin Maryanne Wolf.
Das Lesen an sich ist in uns Menschen nicht so genetisch verankert wie das Sprechen. Für die Sprache ist der Mensch programmiert. Die Schrift hingegen ist eine Eigenständige Erfindung des Menschen, und muss somit von Grund auf erlernt, und geübt werden. Der Leser muss die Schriftzeichen erkennen, mit Lauten in Verbindung bringen, das Wort identifizieren und mit der Bedeutung in Verbindung bringen. Dabei entstehen völlig neue Vernetzungen in unserem Gehirn.

Formula Student, 3S, Uni-Siegen, Lernen, Studieren, Erfahrung, Heinrich Dubbel
Was ist Formula Student in Siegen und wie kann ich dort lernen, studieren sowie Praxiserfahrungen sammeln?
Die Formula Student Germany ist die deutsche Version der Weltweit vertretenen Formula SAE. Hier lernen Studenten, die in Vorlesungen vermittelte Theorie in die Praxis umzusetzen. Die Aufgabe ist es, ein dem strengen Reglement der Formula Student Germany (FSG) entsprechendes einsitziges Rennauto zu bauen, und eine Konzept aufzustellen um das Fahrzeug imaginär in Kleinserie auf den Markt zu bringen.

Garantiert erfolgreich lernenChristian Grüning
Studium ist jedem in Deutschland zugänglich. Auch jenen, die aktuell ohne Abitur dastehen. Denn unabhängig vom Bundesland bieten unter anderem Fachoberschulen, Berufsoberschulen, Fachschulen, Kollegs, Abendgymnasien, Berufliche Gymnasien, Fachgymnasien und Berufsoberschulen einen Weg, sich innerhalb von zwei oder drei Jahren für den (Fach-)Hochschulzugang zu qualifizieren. Das bekannte Telekolleg ist eine Sonderform der Länder Bayern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz, sich im Selbststudium die Fachhochschulreife (oder auch: fachgebundene Hochschulreife) anzueignen - genauso wie das "Abi online", das in NRW und in Rheinland-Pfalz in Verbindung mit zwei Präsenztagen pro Woche zum Ziel führt. In Bremen verfolgt man ein ähnliches Konzept (E-Learning-Programm).

Hirn in Hochform: So funktioniert Ihr GehirnMarkus Hofmann
Wie hängen technologischer Fortschritt, die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Gehirns und der Intelligenz-Quotient miteinander?
Sehr eng - lautet die kurze Antwort.
Man könnte meinen, dass durch den technischen Fortschritt, das menschliche Gehirn entlastet wird. Dadurch soll die Leistungsfähigkeit des Gehirns auch sinken. Wieso?
Noch vor 10 Jahren haben wir uns viel mehr merken müssen als dies heute der Fall ist. Die digitale Verarbeitung und Speicherung von Daten schafft eine Menge "Lern-Stoff" aus dem Weg. Die Telefonnummern, Namen, Adressen, Rezepten, Methoden oder Verfahren werden im Rechner einfach gespeichert oder eben mit Hilfe von Google gefunden. Man merkt sich anstatt die gesamte Informationen, nur noch den Weg - wie man gesucht hat um an die Informationen zu gelangen.
Ist es möglich beim Lernen Stress irgendwie zu reduzieren, so dass ich mich stressfrei zu den Klausuren und Prüfungen an der Uni vorbereiten kann? Diese Frage erhielt ich an diesem Wochenende in einer Email vom Thomas.
Mein Persönlicher Tipp ist: den Gehirn-Rechner runter fahren - Abschalten.
Man muss unbedingt eine klare Grenze zwischen Lernen und Freizeit oder anderen Aktivitäten ziehen. Es ist unglaublich wichtig, dass man eine Linie zwischen Lernen und der Rest der Welt zieht.
An der Uni-Leipzig diskutieren Experten über die Lernmethoden von der frühen Kindheit bis in hohe Lebensjahrzehnte. Der Diskurs findet im Rahmen des zweiten Leitkongresses der Universität Leipzig. Die Hochschule feiert ihre 600-jähriges Bestehens. Die Experten wollen möglichst viele Menschen mit dem Lern-Thema konfrontieren. Der Diskurs richtet sich auch an Schüler, Berufseinsteiger, sich weiterbildende und Jugendliche.
Das Uni-Projekt zum computerbasierten Training von Lernen und Lerntechniken zielt darauf ab, den Schülern und Studenten beizubringen: wie man die richtigen Fragen stellt. Es geht um einen Fragetraining der dafür sorgt, dass das Lernen viel effektiver abläuft. An den Universitäten wird es häufig und sehr viel gefragt. Jedoch überwiegender Teil der Fragen keine wirklich sinnvolle und durchdachte Fragen sind.
Crayons setzt auf neue Web 2.0 Technologien. Da das Programm aus einem CMS stammt, merkt man, dass die Erfahrungen die beim Internetseiten-erstellen in das Lernprogramm eingeflossen sind.
Crayons ist ein Lernprogramm oder besser gesagt ein spezielles Softwaresystem, dass zum erstellen von Lernprogrammen und Lernplattformen konzipiert wurde. Crayons wurde in IITB ( das ist Institut für Informations- und Datenverarbeitung der Fraunhofer Gesellschaft. Das Ziel des Instituts war es, ein Programm zum Lernen zu erstellen, dass intuitiv bedient werden könnte. Da es keinerlei Programmierer-Kenntnisse bedarf, eignet sich Crayons auch für die Schüler die selbst Lernprogramme erstellen möchten. So können die selbst besser lernen, denn ihnen werden die gleichen Ressourcen wie den Lehrern bereitgestellt.
Google hat den "Google Research Award" der Universität Potsdam für die Entwicklung von lernenden Algorithmen verliehen.
Das Unternehmen Google ist einer der angesehensten Arbeitgebern unter Studenten und Absolventen die die Universitäten verlassen. Es gibt aber auch Möglichkeiten für Google tätig zu sein noch während des Studiums an einer Hochschule. Das Unternehmen schreibt häufig Forschungspreise aus. Wer an den Wettbewerben oder Projektausschreibungen teilnehmen möchte, muss im richtigen Moment auf er richtigen Google-Seite landen.
Wenn man mit Brainstorming die Kreativität steigern will, reichen im Prinzip einfache Listen. Diese Listen werden während der Brainstorming -Übungen erstellt und beinhalten neue kreative Einfälle.

Wenn es aber zu Visualisationen kommen soll reichen die zweifarbigen Aufzeichnungen nicht. Mind Mapping hilft enorm beim Brainstorming. Dank einer Mind Map kann man die Gedanken strukturiert, mehrdimensional und vor allem Gehirn-gerecht verarbeiten. Es gibt ziemlich viele Mind Mappung Programme auf dem Markt, leider sind die besten Programme wie Mind Manager von Mind Jet kostenpflichtig und für Studenten nicht billig. Ein neues, kostenloses und Web-basiertes Programm für Brainstorming und Mind Mapping hat "Geistes Blitz" angeboten. Es geht um MindMeister.
Das Phänomen "Es liegt mir auf der Zunge" auch "Tipp of the tongue" genannt kennt jeder. Man wird etwas gefragt und man weiß die Antwort, kann ich aber nicht genau erinnern und kann es nicht aussprechen. Die Überzeugung, dass man es weiss ist aber da. Was soll man in diesen Momenten machen, intensiv nachdenken oder eher einfach aufhören darüber zu denken? Was ist besser für das Gedächtnis?

Oft passiert das gleiche während einer Prüfung. Man liest die Fragen durch, und ist überzeugt die Antwort zu wissen, kann es aber nicht niederschreiben. Kanadische Psychologin zeigt, was man tun soll, wenn man das Gefühl hat "wenn etwas auf der Zunge liegt". Ihr Untersuchung trägt zum besseren Lernen bei, denn die meisten Lehrer in der Schule wählen den falschen Weg und zwingen ihre Schüler zum sturen nachdenken.
Ein Seminar über das Lernen an der Universität-Siegen.
n diesem Seminar werden Grundbegriffe des Paradigmas der Kulturhistorischen Schule, das von Vygotskij, Leont`ev und Luria nach der Oktoberrevolution in der damaligen Sowjetunion gegründet wurde und gegenwärtig vor allem in anglo-amerikanischen Ländern eine geradezu stürmische Weiterentwicklung erfährt.
Wie in einem Brennpunkt fasst dieses Paradigma die aktuellen Strömungen in den Künsten und den Wissenschaften dieser Periode zusammen, u. z. in dem Versuch. das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft radikal neu zu bestimmen. Als Leitfrage wurde herausgearbeitet: Wie kann die Einmaligkeit und Unwiederholbarkeit eines jeden Individuums nicht gegen Gesellschaft und Kultur sondern durch sie bestimmt und begriffen werden.

