Beim Lügen ist die Kognitive Belastung des Gehirns sehr groß. Daher ist es relativ einfach zu erkennen wenn man belogen wird. In der Süddeutschen Zeitung ist ein interessanter Bericht über Lügen und Gehirn erschienen.
Zu Beginn des Artikels „Lügen ist Schwerstarbeit fürs Gehirn" von Nikolas Westerhoff wirft der Autor zunächst die Frage auf, ob man Zeugen trauen kann. Um bei Gerichtsverhandlungen zu prüfen, wie glaubwürdig die Aussagen sind, haben Gerichtspsychologen objektive Kriterien entwickelt. Dadurch soll das Lügen systematisch erschwert werden. Während manche Menschen keine Scheu haben, sich ganze Erlebnisse auszudenken, fällt es Anderen sogar schwer eine passende Ausrede für etwas zu finden.
Ein Laie kann sich meiner Meinung nach daran orientieren, ob der „Erzähler" Augenkontakt hält oder seinen Blick von dem des Gegenübers abwendet. Letzteres lässt vermuten, dass er sich in diesem Augenblick etwas ausdenkt.


