Erfolgreich Studieren

Lernmaterialien und Notizen aus meinem Wirtschaftsrecht, BWL und HCI (Human Computer Interaction) Studium.

Eine Debatte zum Thema: Verschlüsselung von Alltagskommunikation. Macht die Verschlüsselung der Informationen, die in der Alltagskommunikation getauscht werden, überhaupt einen Sinn? Oder ist die Verschlüsselung Sinn-frei? Was überwiegt? Vorteile oder Gegenteile, die die Nutzung von Verschlüsselungsverfahren mit sich bringen? In der Veranstaltung spezielle HCI Aspekte habe ich die Position vertreten: Gegen die Verschlüsselung der Alltagskommunikation. Zu Beginn war die Liste der Nachteile, die Verschlüsselung mit sich bringt recht kurz. Mit ein wenig Brainstorming findet man aber reichlich Argumente die sinnvoll gegen die Verschlüsselung eingesetzt werden können.

Prototyp der Applikation Herbi, die es ermöglicht, Natur zu entdecken und dabei Pflanzen zu lernen.

Ziel der Übung:

Einen Lerngegenstand entwickeln, der mit bestimmten Medien gelernt werden soll. Freie Kompetenzentwicklung, angemessen für den Lerngegenstand. Die Lösung soll Diskussion anregen.

*Zusammenfassung: * Die folgende Arbeit thematisiert die Entstehung von „DAS HERBI", einem konzeptionellen Entwurf einer Smartphone Applikation zum Lernen und Erkunden der Flora für Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren. Das primäre Ziel dieser Applikation ist das Beherrschen des Lerngegenstandes, in diesem Fall das Erlernen der lokalen Flora. Dabei erfolgt das Lernen unter Berücksichtigung von sozialen Aspekten. Durch die Übernahme der Rolle eines Jury­-Mitglieds werden die Lernenden zu Lehrenden. Die Lernenden erfahren die Natur im sozialen Austausch und mit möglichst reicher Perzeptibilität. Damit wird ein holistischer Lernansatz angestrebt.

Deutschland ist ein für Migranten attraktives Land. Vor allem das Lebensniveau und die Bildungsmöglichkeiten ziehen viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern an. Die Studie des Berlin-Instituts „Ungenutzte Potentiale - zur Lage der Integration in Deutschland" zeigt zahlreiche Chancen der Integration von Einwanderern in der Bundesrepublik. Sie deckt aber auch Problematiken auf. Es ist offensichtlich, dass ein höheres Bildungsniveau der Gesamtbevölkerung in einem Land, zum höheren Lebensstandard führt. Der Zugang zu universitären Bildung und die formellen Hürden, die viele Migranten in Deutschland überwinden müssen, um sich weiter bilden zu können, sind in einem durch bürokratische Vorgänge geprägten Land schwer zu überwinden. Der Prototyp der Applikation MUKUI wirkt dem entgegen und versucht den Migranten den Zugang zur Bildung zu vereinfachen.

Die Veränderungen konnten direkt auf dem Paper-Prototypen und den einzelnen Screens markiert werden. An dieser Stelle offenbarte sich die Vorteilhaftigkeit der Papier-Skizzen. So wurde unmittelbar deutlich, dass wir beim Erstellen des Paper-Prototypen an einigen Stellen den „Zurück- Button" versehentlich weggelassen haben. Umfangreichere Bemerkungen und Vorschläge der Nutzer wurden in einem Error-log Protokoll festgehalten.

Schon der erste Test, der mit fünf Experten der Fokusgruppe durchgeführt wurde, zeigte zahlreiche Verbesserungspotentiale der Applikation. Wir haben uns entschieden die fünf von fünfzehn Experten, die zu Beginn des Projekts befragt haben, auch in die Evaluation mit einzubeziehen. Der Grund dafür war, dass diese Personen schon selbst die Erfahrung gemacht und die Probleme entdeckt haben, die damals nach ihrer Einreise nach Deutschland aufgetreten sind.

Prototyp und Test der Applikation für Migranten, erste Usability-Prüfung.
Bei der Programmierung von Softwareanwendungen sind verschiedene Gestaltungsgesetze von Bedeutung, damit die Usability für den Nutzer gewährleistet ist. Die ersten Gestaltungsgesetze "entwickelten sich durch psychologische Studien und Kognitionsforschung seit den 1920er Jahren" (Vgl. HCI Vorlesungsfolie 34). Es gibt eine Vielzahl an Gesetzmäßigkeiten, die sich teilweise ergänzen, aber auch widersprechen können. Für die Entwicklung unserer Hilfsapp mussten ebenfalls einige Gestaltungsgesetze berücksichtigt werden, um einen barrierefreien Gebrauch der App für die Nutzer zu garantieren.
Die bereits erwähnte Studie zum Gebrauch von Smartphones und Apps zeigt die Gewohnheit, mit der heutzutage diese Techniken gebraucht werden. Man kann daher davon ausgehen, dass dem Nutzer die Gestaltung und Usablity von Apps vertraut ist. Aus dieser Erkenntnis lässt sich schließen, dass die Gestaltungsgesetze der Anordnung und der Nähe bedeutungsvoll sind.

Im Fach E-Business geht es überwiegend um das Betreiben von erfolgreichen Geschäftsmodellen, die Gewinn erzielen. Dies kann nur dann erreicht werden, wenn die Güter oder Dienstleistungen, die erstellt werden, marktfähig sind - also die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden ausreichend erfüllen. Wie in gewöhnlichen Märkten, gilt auch auf den elektronischen Märkten die Prämisse: überleben kann nur der Anbieter, der in der Lage ist sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu sichern. Die Hypothese "Move-to-the-Market" kommt dann zum Tragen, wenn ein Anbieter verstanden hat, was als eine Chance und was als ein Risiko auf neuentstehenden Märkten betrachtet werden kann.

Durch E-Business gewinnt man einen betriebswirtschaftlichen Einblick in die electronic Business und electronic Commerce Thematik. Dazu braucht man aber erstmal eine Trennung zwischen E-Business und E-Commerce Aktivitäten. Hat man den unterschied zwischen den beiden Bereichen verstanden, kann man die Funktionsweise der elektronischen Märkte erschließen. Das ermöglicht die vorhandenen Geschäftsmodelle des E-Business zu analysieren und die neuen Modelle abzuleiten.

Nach der Anforderungsanalyse wurden die Hauptkategorien für die Applikation herausgearbeitet. Diese Kategorien basieren auf den Problemen die Migranten, die nach Deutschland kommen, in den Interviews wiederholt erwähnt haben.

Folgende Aspekte wurden von den Befragten mehrfach angesprochen:

  • Sprachproblematik (mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache)
  • Auf sich alleine gestellt sein
  • Sich alleine fühlen
  • Sprachkurs in der Heimat nicht ausreichend
  • Umzug (Möbeln, Wohnungssuche) ohne Hilfe kaum möglich
  • Freunde finden ist nicht ganz einfach (auch an der Uni)

Die Affordance der Applikation für Migranten. Die Affordance-Theorie nach James Jerome Gibson besagt, dass die Eigenschaften einer Umgebung den in ihr agierenden Organismen eine bestimmte Aktion und Handlung nahe legen. Beispielhaft wird hierfür der Stuhl genannt, der den Menschen durch sein Design vorgibt, dass man auf ihm entweder sitzen oder stehen kann (Vgl. Greeno, 1994).


Die Affordance kann man für unser Projekt auf Applikationen für Smartphones allgemein beziehen. Der Nutzer weiß durch die Gestaltung der App selber, dass diese als solche zu gebrauchen ist. Hierbei ist jedoch wichtig, dass die App so konzipiert wird, dass sie in ihren Funktionen einfach nachzuvollziehen und sich auf die Bedürfnisse der Nutzer ausrichtet. Da die App für Migranten gedacht ist, ist es sinnvoll die Funktionen der App nach den Bedürfnissen dieser Zielgruppe auszurichten. Um einen Eindruck von den Bedürfnissen kürzlich in die Bundesrepublik Deutschland zugezogener Studenten zu erhalten, führten wir qualitative Interviews durch.

Für die Usability Challenge 2014 gingen wir von der Grundvorstellung einer mobilen Applikation aus, die möglichst viele Menschen miteinander verbinden soll. Der Grund dafür war, dass die heutzutage aktuellen Smartphones eher kleinen, tragbaren Computern ähneln und mit Applikationen im Prinzip grenzlos erweitert werden können. Hinzukommt, dass der kontinuierlich wachsende Markt für Applikationen schon ausgereift ist und dadurch können wir auf die erprobten Prinzipien setzen und gleichzeitig Anfängerfehler vermeiden.

Das Thema der diesjährigen Usability Challenge lautet „Gesellschaftliche Verantwortung im demografischen Wandel - Entwicklung eines Konzeptes einer Anwendung zur Unterstützung altersbedingter, kultureller und barrierefreier Aspekte im Haushalt". Es werden also Drei Hauptaspekte angesprochen - die alternde Gesellschaft, der kulturelle Wandel und die Barrierefreiheit.

Die folgende Dokumentation beschreibt den Prozess der prototypischen Umsetzung der Smartphone Applikation MUKUI, einer Applikation die die Nutzer ausländischer Herkunft anhand von dem Standort über die Möglichkeiten der Weiterbildung, vor allem des Einstiegs in universitäre Bildung, informiert. Die Applikation MUKUI greift somit zwei der drei Aspekte der diesjährigen Usability Challenge Thematik: die Barrierefreiheit und den kulturellen Wandel.

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