Für die Bearbeitung der Produktion - Klausur sollte man unbedingt die Hinweise zur Bearbeitung der Klausur beachten. Die Rechenwege müssen nachvollziehbar sein. Beim Lernen für Produktion kann man Formeln direkt in der richtigen Form aufschreiben. Dann geht es in der Klausur praktisch automatisch.
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Allgemein wird immer von einer abnehmenden Grenzproduktivität ausgegangen. Egal ob die Produktionsfunktion am Beispiel im Fach Produktion oder Makroökonomik untersucht wird.
Die prozessbezogenen Merkmale können nach dem Grad der Entlastung des Menschen durch Maschinen und der Anzahl der Fertigungsstufen unterschieden werden.
Die Entlastung des Menschen durch Maschinen ist abhängig vom Mechanisierungs- und Automatisierungsgrad in der Fertigung.
Bei manueller, handwerklicher Fertigung wird ohne größere technische Hilfsmittel bei geringer Arbeitsteilung produziert.
Das Produktionsprozessmerkmal Materialfluss wird bestimmt durch die vier Teilaspekte:
- Beziehung zwischen Materialinput und -output
- Kontinuität oder Diskontinuität des Materialflusses
- Struktur der Arbeitspläne
- Art des Materialflusses
Die organisationsformbezogenen Merkmale können je nach der Ablauforganisation der Produktion in Gruppen-, Werkstatt- und Fließfertigung unterschieden werden.
Fertigungsformen der Produktion werden auch als fertigungstypbezogene Merkmale bezeichnet. Diese lassen sich anhand der relativen Produktionsmenge (Ausbringungsmenge im Verhältnis zur Kapazität der Produktionsverfahren) weiter differenzieren.
Man kann folgende Fertigungsformen der Produktion unterscheiden:
- Massenfertigung,
- Einzelfertigung,
- Serienfertigung,
- Sortenfertigung,
- Chargenfertigung,
- Partiefertigung.
Die produkt- und marktbezogenen Merkmale können weiter nach der Anzahl produzierter Produktarten und dem Anstoß für die Produktion differenziert werden.
Nach der Anzahl produzierter Produktarten kann die Ein- und Mehrproduktfertigung unterschieden werden. Einproduktfertigung bedeutet, dass nur eine Produktart produziert wird. Bei Mehrproduktfertigung werden mehrere verschiedene Produktarten gefertigt.
Die einzelnen Aufgabenbereiche der Produktion können in strategisches, taktisches und operatives Produktionsmanagement hierarchisch strukturiert werden.
Der Betriebsprozess kann in die Phasen Beschaffung, Produktion und Absatz gegliedert werden.
Die Beschaffung stellt die Versorgung der Unternehmung mit Sachgütern, Dienstleistungen, Informationen, Rechten, Personal und Kapital, den so genannten Inputfaktoren, sicher.
Die erste Hauptaufgabe der Versorgungssicherung ist die Kostenoptimierung. Die zweite Hauptaufgabe Versorgungssicherung bezieht sich vor allem auf die Qualität und die langfristige Verfügbarkeit der benötigten Materialien sowie auf die Lieferpünktlichkeit der Lieferanten.
Die drei Teilbereiche Beschaffung, Logistik und Materialwirtschaft sollten jedoch nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Sie stellen vielmehr eine unterschiedliche Sichtweise auf das gleiche Problem, der störungsfreien und effizienten Versorgung des Unternehmens mit Gütern und Dienstleistungen, dar. Aufgrund der engen Verflechtung der drei Teilbereiche werden diese häufig zum Versorgungsmanagement bzw. supply management zusammengefasst.
Die Materialwirtschaft kennzeichnet alle Aktivitäten in einem Unternehmen, die darauf ausgerichtet sind, Materialien unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten den Bedarfsträgern zur Verfügung zu stellen.
Die Logistik umfasst alle Aktivitäten in und zwischen Unternehmen, die sich auf die Gestaltung von Material- und Informationsflüssen beziehen. Da die Logistik in und zwischen Unternehmen unterschiedliche Aufgaben wahrnimmt, können folgende Logistik-Bereiche unterschieden werden:
- die Beschaffungslogistik (Material- und Informationsströme vom Lieferanten zum Unternehmen),
- die innerbetriebliche Logistik (Material- und Informationsströme innerhalb des Unternehmens) und
- die Distributionslogistik (Material- und Informationsströme vom Unternehmen zum Abnehmer)
- Produktionslogistik,
- Ersatzlogistik,
- Entsorgungslogistik,
Ein wichtiger Unternehmensbereich ist Beschaffung von Rohstoffen und Betriebsstoffen. Unternehmen stehen in einem ständigen materiellen, energetischen und informatorischen Austausch mit der Umwelt. Eine Schnittstelle zwischen interner und externer Umwelt stellt das Versorgungssystem eines Unternehmens dar. Das Versorgungssystem besteht aus den Bereichen: Beschaffung, Logistik und Materialwirtschaft.
Gozintograph ist ein gerichteter Graph aus Knoten(Kreisen) und bewerteten gerichteten Kanten(Pfeile) zur Verdeutlichung der Erzeugnisstruktur.
Knoten = Teilearten (Fertigerzeugnis, Zwischenerzeugnis, Werkstoff)
Pfeile = ein oder mehrere Bearbeitungsvorgänge
Bewertung = Input-Output-Koeffizient: Wie viele Mengeneinheiten eines vorgelagerten Teiles geht in eine Mengeneinheiten eines nachgelagerten Teiles ein?
Produktionsfunktion ist ein mathematisches Modell (formales System), das die in der Realität bestehende Beziehung zwischen den Erzeugnisausbringungsmengen und den Faktoreinsatzmengen durch eine Beziehung zwischen Zahlen abbildet. .
Für den Fall einer Einprodukt-Fertigung gilt die folgende allgemeine Produktions-
funktion: x f (r , r ,..., rn )
Um einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften, muss ein produktives
System möglichst wirksam und möglichst wirtschaftlich arbeiten.
Die Produktivität ist eine Kennzahl für die Ergiebigkeit des Faktoreinsatzes. Je
höher die Produktivität, desto ergiebiger der Faktoreinsatz.
Kuppelproduktion: der Output eines produktiven Systems, kann als Ergebnis eines Kuppelproduktprozesses aufgefasst werden.
Aus ein und demselben
Transformationsprozess fallen technische
zwangsläufig gleichzeitig mehrere Output-
elemente an.
Definition: Was ist Wirtschaftlichkeit?
Oft wird in den BWL Klausuren nach der Definition der Wirtschaftlichkeit gefragt.
Wirtschaftlichkeit bezeichnet die Ergiebigkeit eines Faktors bei der Produktion. Es gibt zwei Versionen des Wirtschaftlichkeitsprinzips: die Minimumversion und die Maximumversion.
Bei der ersten Ausprägung des Wirtschaftlichkeitsprinzips – der Minimumversion geht es darum: eine bestimmte Leistung mit möglichst geringen, minimalen, Mitteleinsatz zu erreichen.
Bei der Maximumversion geht es darum: mit einen bestimmten Mitteleinsatz eine möglichst hohe Leistung erreicht werden.
Konvergierende Produktion: bedeutet „in sich zusammmenfallend“ mehrere Faktoren (z.B. Rohstoffe) werden verarbeitet um ein Erzeugnis herzustellen. Als Beispiel kann hier eine Möbelfabrik dienen. Es werden unterschiedliche Rohstoffe benutzt wie Holz, Metal usw. um einen Schrank zu produzieren.
Divergierende Produktion – ist genau umgekehrt- aus einem Rohstoff werden mehrere Erzeugnisse hergestellt. Beispiele: Chemie, Holz.

