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Was ist eine Nachfragekurve, Definition

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Wie lautet die Definition der Nachfragekurve? Häufig wird diese Frage in den Klausuren gestellt. Man kann sie rein logisch beantworten, allerdings muss man dabei einige Eigenschaften im Auge behalten. Einige Schlüsselwörter sind wichtig bei dieser Definition, damit man die volle Punktezahl erreichen kann.

Fazit:Die Nachfragekurve wird von dem Preis und der angebotenen Menge beeinflusst.

Die Nachfragekurve hängt unmittelbar von dem Preis und der Menge eines Gutes, das nachgefragt wird. Daher kann man die Definition in einem Satz fassen: Nachfragekurve ist eine funktionelle Verknüpfung zwischen dem Preis und der nachgefragten Menge.


Die Nachfragekurve veranschaulicht, was bei einer Preisänderung mit der nachgefragten Menge passiert. Dabei können auch andere Faktoren eine Rolle spielen, diese werden aber als konstant bleibend betrachtet. Auf die nachgefragte Menge können Faktoren wie: das Einkommen, Preise anderer - substitutiver Güter, Geschmack, Vorlieben, oder Erwartungen Einfluss haben. Wenn man aber die Nachfragekurve analysiert bezeichnet man die allen anderen Faktoren als "ceteris paribus"


Betrachtet man mehrere Nachfragekurven so kann man die gesamtwirtschaftliche Nachfragekurve ableiten. Die gesamtwirtschaftliche Nachfragekurve bildet man also aus der Summe aller individueller Nachfragen.


Warum weist die Nachfragekurve immer eine negative Steigung?
Die Nachfragekurve hat immer negative Steigung, weil je höher der Preis für ein Gut ist, desto weniger davon nachgefragt wird. Es gibt keine Güter die wenn sie einen höheren Preis haben sich mehr verkaufen. Es wäre unsinnig ein Brötchen zum preis von 3 euro zu kaufen, wenn man dafür 10 Brötchen bekommen kann. In die umgekehrte Richtung funktioniert diese Argumentation auch - je niedriger der Preis für ein Gut, desto mehr davon nachgefragt wird.

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Es ist nicht ganz richtig, dass es keine Güter gibt, die sich mehr verkaufen wenn ihr Preis steigt.
Bei "normalen" Gütern ist die Aussage durchaus richtig, dass die Nachfragekurve immer negativ verläuft.
Die Nachfrage nach den sogenannten Giffen-Gütern (inferiores Gut) steigt, wenn ihr Preis höher wird. Dieses Phänomän sieht man beispielsweise bei diversen Designer-Markenprodukten.
Beim Giffen-Fall verläuft die Nachfragekurve invers (also andersherum).
Inverse Güter (ein Giffengut ist ein inverses Gut) haben eine Einkommenselastizität von kleiner als 0 (Berechnung: Delta q/q / Delta E/E, also Änderung der Nachfrage (=q) in % geteilt durch Änderung des Einkommens in %; Sie gibt an um wieviel Prozent sich die Nachfrage ändert, wenn das Einkommen um 1% steigt). Auch durch die Preiselastizität der Nachfrage lässt sich ein Giffengut erkennen; Die Berechnung hier: Delta q/q / Delta p/p, also Änderung der Nachfrage in % geteilt durch Änderung des Preises in %. Ist die PE kleiner Null, handelt es sich um ein Giffen-Gut.

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    Diese Seite enthält einen einen einzelnen Eintrag von Christopher vom 17.11.08 8:28.

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