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Pagatorischer Kostenbegriff wie der wertmäßiger Kostenbegriff sind im Bereich des Rechnungswesens, (Kosten, Erlösrechnung und Spezielle Rechnungssysteme) von fundmentaler Bedeutung. Die zwei Definitionen unterscheiden sich in einem Punkt.

Fazit: Definitionen der Begriffe: pagatorische Kosten, wertmäßige Kosten und Betriebliches Rechnungswesen.

Wertmäßiger Kostenbegriff
Den wertmäßigen Kostenbegriff im Rechnungswesen kann man definieren als Güterverzehr oder Dienstleistungsverzehr das notwendig war um eine bestimmte Leistung im Betrieb zu erbringen. Dieser Verzehr muss bewertet werden und er muss einen bestimmten Zeitraum betreffen. Man kann hier auch von der periodischen Bezogenheit sprechen.

Pagatorischer Kostenbegriff
Im Gegensatz zu dem wertmäßigen Kostenbegriff, ist beim pagatorischen Kostenbegriff die Bewertung mit historischen oder planmäßigen Preisen ausschlaggebend. Bei dieser Definition handelt es sich auch um einen Verzehr von Gütern oder Dienstleistungen der zur Erstellung der Leistung notwendig war. Der Verzehr muss zusätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet werden. Natürlich muss es sich um eine bestimmte Periode handeln.


Der pagatorischer und Wertmäßiger Kostenbegriff spielen eine zentrale Rolle im Rechnungswesen. Denn sowohl das interne als auch das externe Rechnungswesen greift auf die Daten - also auf Kostenbewertungen zurück.
Externes Rechnungswesen könnte man in folgendes Unterteilen: Finanzbuchhaltung, Umweltberichterstattung, Bilanzierung. Dagegen gehört zu dem internen Rechnungswesen die Finanzrechnung, Investitionsrechnung, interne Statistik und Kennzahlensysteme.


Betriebliches Rechnungswesen könnte man in drei Oberbegriffen fassen: es dient der Planung, Kontrolle, und Dokumentation von wirtschaftlichen Abläufen in einem Betrieb.


Pagatorisch
Das Wort Pagatorisch hat lateinischen Ursprung. Auch in der italienischen und spanischen Sprache bedeutet Pagare - zahlen oder bezahlen. Daher handelt es sich bei den Definitionen um die Anschaffungspreise.