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Carrels bringen jede Menge Vorteile mit sich. Anbei findest Du die Liste von Vorteilen die man in Anspruch nehmen kann, solange man studiert und einen Zugang zu einem Carell hat. Im weiteren verlauf des Beitrags, werden auch die Nachteile unter die Lupe genommen.


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Ohne Interesse - kein Lernen, diese Erkenntnis teilen die modernen Gehirnforscher. Früher mussten die Studenten selbst ihr Interesse an Studienfächern entwickeln. Heute werden sie von Professoren in Form von einer einzigartig gestalteten Bannervorlesung eingeladen und zwar nach Niedersachsen, um dort zu studieren. Die Initiative finde ich super interessant. Endlich wird Bildung, Lernen und Wissenserwerb richtig vermarktet und eine vernünftige (aber auch aufwändige) Kampagne gestartet.



Beteiligt sind dabei folgende sieben Professoren von Universitäten in Niedersachsen: Martin Kühn, Birgit Glasmacher, Andreas Schulz, Arno Ruckelshausen, Sabine Remdisch, Julia Ostner und Matthias Gauly.



Die Themen, die von den sieben Professoren vorgestellt werden, sind vielfältig. In Form von vertikalen Bannern stellen die niedersächsischen Professoren ihre Themen vor. Dazu gehören (mein Lieblingsthema:) Lebenslanges Lernen, Robotik und Licht, 3D Drucker und Design, Biomedizin für Ingenieure, Regenerative Energiequellen, tiergerechte Pferdehaltung, Freundschaft.



Zu meiner Überraschung fand ich am interessantesten den Vortrag über regenerative Energien und über die tiergerechte Pferdehaltung. Wie oben erwähnt, ist mein bevorzugtes Thema das lebenslange Lernen. Die Vorträge von Prof. Martin Kühn (regenerative Energien) und Prof. Matthias Gauly finde ich aus dydaktischer Sicht am besten. Die beiden Experten in ihren Fächern können frei, ungestresst und interessant reden und Wissen vermitteln.





Sicherlich wird jeder von Euch einen interessanten Vortrag für sich finden. Dazu reicht es einfach auf den Banner zu klicken und den gewünschten Professor mit seinem Thema auszuwählen.



Jeder der Professoren bringt außer Fachwissen zu seinem Thema auch einige Requisiten mit. Diese dienen dann einer anschaulichen Darstellung und verkörpern das Thema mit dem sich der jeweilige Professor beschäftigt. Das kann man auch hier auf den Bildern sehr schön sehen.





Persönlich finde ich, dass jede Universität in Deutschland auf diese Weise um interessierte Studenten werben soll. Momentan sieht es (noch) anders aus. Die meisten Hochschulen freuen sich zwar über neue Einschreibungen, aber um für sich die richtigen Studenten zu gewinnen, tun sie wenig. Das Ergebnis ist, dass an vielen Universitäten Studenten immatrikuliert werden, die nur ein geringeres Interesse für den gewählten Studiengang mitbringen.



Die Kampagne Innovatives Niedersachsen - Bannervorlesung zeigt wie eine interessante und Interesse-erweckende Kampagne ausehen soll. Die Hochschulen brauchen Studenten, die sich für die gewählten Fächer grenzenlos begeistern können. Nur dann wird es gute Abschlussraten geben und nur daraus gehen herausragende Fachkräfte hervor. Absolventen, die eine Studienrichtung abgeschlossen haben, die sie mit Begeisterung studiert haben, sind dann in der Lage, mühelos weitere Menschen in ihrer Umgebung zu begeistern. Erst dann macht die Arbeit so richtig Spaß - wenn die Menschen rund um mich kompetent sind und sich so wie andere begeistern können. Dies wiederum setzt eine weitere Kettenreaktion in Gang: kompetente Menschen, die Spaß an der Arbeit haben, entwerfen bessere Produkte, diese sind beständiger und qualitativ hochwertiger. Das begeistert die Kunden und übertrifft ihre Erwartungen. Kurz gesagt: jeder profitiert davon, dass die Hochschulen kompetente Absolventen hervorbringen.



Das ist aber noch nicht alles. Die Seite www.innovatives.niedersachsen.de bietet noch weitere Informationen rund um Wissenschaft und Forschung in Niedersachsen. Ich bin mal gespannt, ob es auch eine solche Initiative hier im schönen Rheinland geben wird. Was haltet Ihr von der Kampagne? Gibt es an Euren Universitäten auch solche Initiativen, die das Studium schmackhafter machen sollen? Wer weiß, vielleicht werden Eure Kommentare die Wirklichkeit verändern.


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Der Weg an die Hochschule

Studium ist jedem in Deutschland zugänglich. Auch jenen, die aktuell ohne Abitur dastehen. Denn unabhängig vom Bundesland bieten unter anderem Fachoberschulen, Berufsoberschulen, Fachschulen, Kollegs, Abendgymnasien, Berufliche Gymnasien, Fachgymnasien und Berufsoberschulen einen Weg, sich innerhalb von zwei oder drei Jahren für den (Fach-)Hochschulzugang zu qualifizieren. Das bekannte Telekolleg ist eine Sonderform der Länder Bayern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz, sich im Selbststudium die Fachhochschulreife (oder auch: fachgebundene Hochschulreife) anzueignen - genauso wie das "Abi online", das in NRW und in Rheinland-Pfalz in Verbindung mit zwei Präsenztagen pro Woche zum Ziel führt. In Bremen verfolgt man ein ähnliches Konzept (E-Learning-Programm).

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