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Lohnt sich harte Arbeit? Wie ist es mit Überstunden im Öffentlichen Dienst?

Von Christopher am 21.03.17 23:06 | 0 Kommentare |

Wer im Leben etwas erreichen will, der muss hart arbeiten! - stimmt der Spruch überhaupt? Wie oft haben wir diesen Satz schon gehört. Schon in der Schule bekommen wir eine solche Haltung eingeimpft und der Druck im Studium und/oder Beruf wird nicht kleiner. Wer nicht hart arbeitet, der fällt hinten raus und erreicht im Leben nicht viel. Doch stimmt das wirklich? Bringt uns harte Arbeit wirklich weiter? Oder kommen wir auch anders ans Ziel. Lohnt es sich heute noch schwer zu schuften, während anderen der Erfolg vor die Füße fällt oder sie sich von der Familie aushalten lassen? Seit einem Jahr mache ich die (Arbeits-)Erfahrung als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Wirtschaftsinformatik. Es gibt Wochen in denn ich 40 Stunden arbeite, aber auch Wochen mit 60 Stunden Arbeit. Die Inhalte sind manchmal so interessant, dass die Zeit einfach verfliegt. Es gibt aber auch extrem stressige Momente.

Fazit: Wie ist das mit eurer Work-Life-Balance? Gehören Vollgas geben im Beruf und glückliches Leben zusammen? Oder geht ihr Arbeit lieber aus dem Weg? Und ist glückliches Leben ohne Arbeit überhaupt möglich?

Ich denke jeder der Arbeit hat sollte froh sein. Denke es gibt viele Berufe wo man hart arbeiten muss bzw. wo man gefordert ist. Ich finde man sollte in dem Beruf Spass und Freude haben.

Ich habe ein 2-Jahres Vertrag im Büro. Morgens um 06:00 Uhr aufstehen, um 06:55 Uhr den Bus nehmen und Punkt 07:30 Uhr muss ich vor der Matte stehen!

Finde heute in unserer heutigen Gesellschaft gibt es kaum noch noch Menschen die nicht "hartarbeiten" für ihr Geld. Wenn ich sehe, dass manche 2-3 Jobs haben oder 10-11 Stunden arbeiten und gucken müssen dass mit ihrem Geld irgendwie über die runden kommen müssen, macht mich dass traurig

Ich hasse die Leute die faul auf der Couch sitzen, und denken lasst mal die anderen Schuften oder die sich von ihrer Familie aushalten lassen. Viele Menschen stehen morgens früh, und arbeiten hart und andere machen sich einen schönen Tag. Wenn Leute krank oder Gesundheitlich nicht mehr können verstehe ich dass. Aber manche können und wollen nicht. Für mich käme beides niemals in Frage.

Wie soll man ohne eine Arbeit glücklich werden? Alles klar, der Beziehungsstress in der Familie mit 1-2 Kindern ist neben dem Job allgegenwärtig (kommt aber nicht in allen Familien vor). Aber, ich meine, wenn anderen der Erfolg mit voller Glück über die Füße fällt, dann haben 2-3 Generationen vor ihm hart für ihr Geld gearbeitet, damit der jüngste Nachfahre heute ein glückliches Leben führen kann.

Ich arbeite als Koch, von November bis Dezember in der Winter Saison wo du jeden Tag Halli galli hast. Da kann ich es nicht verstehen das andere Leute sich einfach mit einem m"minderwertigen" Job zufrieden geben und sich denken ,"ach der Staat zahlt mir schön den Rest den ich brauche".
Diese Leute sollten meiner Meinung nach gar nichts bekommen ,sondern alle sollten für ehrliche harte Arbeit belohnt werden und nicht die Leute die vom Amt leben und i m Endeffekt fast genau so viel bekommen.

Harte Arbeit lohnt sich immer und wenn es letztlich "nur" fürs Selbstwertgefühl ist. Sicherlich gibt es auch Leute, die ohne harte Arbeit viel im Leben erreicht haben, aber ich bin stolz darauf mit harter und ehrlicher Arbeit weiter zu kommen im Leben

Ja es lohnt sich..
In der Schule war ich nicht der beste, eher der Frechste
In der Ausbildung hab ich mir den Hintern aufgerissen und alles gegeben (außer natürlich in der Berufsschule)
Heute bin ich Selbstständig und habe ein Erfolgreiches Unternehmen.
Irgendwann wenn ich meinen Porsche Carrera habe klebe ich mir hinten auf die Heckscheibe " Hauptschule 2009 "

Hai
Ich arbeite 6 Tage die Woche a mindestens 10h.
Mein freier Tag ist Mittwoch .
Das du den Zahlen
Ich bin Kellner und wenn man den Job gerne macht und ein geregeltes Leben haben will sollte man schon viel arbeiten.
Vor allem wenn man ein Ziel vor Augen hat.
Ich gebe mich nicht mit 40h/ Woche zufrieden .
Ich will mehr...

Das wars schönes Wochenende noch.. und grüße aus Duisburg.


Es lohnt sich finanziell auf jeden Fall aber es hängt auch von dem Job ab und davon was man bereit ist zu investieren.
Ich bin nun seit 15 Jahren selbstständig. Die ersten 7 Jare waren super schwer und ich saß mehr als einmal bei der Bank und musste um Geld betteln, damit ich die Firma nicht schließen muss und ALLES verliere. Heute wohne ich auf 400qm und habe mir diese Woche einen neuen Porsche bestellt.
Über eine 40 h Woche kann ich nur müde lächeln. Normalerweise liege ich zwischen 60-80 h mwöchentlich was auch zu Folge hat, dass ich geschieden bin.

JEIN!
harte Arbeit allein lohnt sich vielleicht nicht aber gepaart mit einem klaren Ziel vor Augen ist es eine unschlagbare Kombination. Wer nur ziellos buckelt, wird keinen großen Nutzen daraus ziehen.

Guten Morgen!
Vor nicht all zu langer Zeit gab es noch etwas, dass sich soziale Gerechtigkeit nannte. Das gibt es heute nicht mehr. Heute sind die reallöhne tief gesunken. Geld fließt nach oben. Knallharter Kapitalismus. Auch Studierende haben es nicht leicht. Wie kann es auf der einen sein, dass alle von Facharbeitermangel reden, aber die frischen Ingenieure von der Uni / Fh keine Arbeitsstelle finden oder nur welche, die ihrer Qualifikation unwürdig sind. Die gute Einarbeitungsphase kennt keiner mehr, man will nur plug ans play Arbeitnehmer. Aber warum sollten Arbeitgeber es auch anders machen, sie können dank der bluecard Ingenieure aus dem Ausland für 30.000 Euro jahresgehalt einstellen. Da können unsere Ingenieure natürlich nicht mithalten.


Also ich mach zur Zeit eine Ausbildung zum Landwirt und da ist harte Arbeit ganz normal. Für mich ist aber klar das ich nicht immer dort arbeiten werden. Den auch in anderen Bereichen kann man mit weniger körperlicher Arbeit Geld verdienen.
Ich will nicht klagen, aber die Vergütung ist mit der Arbeit nicht gedeckt.

Ich bin Handwerkerin mit einer 40 Stunden Woche. Habe zwei berufsbezogene Ausbildungen gemacht. Überstunden sind die Regel. Hausfrau und Mutter von einem 7Jährigen Jungen. Mein Mann ist Schichtarbeiter. Ich verdiene auf Steuerklasse 5 genauso viel wie eine Krankenschwester 20 Stunden auch mit Steuerklasse 5. Ich schaff es gerade mal die Miete und die OGS des kleinen zu bezahlen. Der Rest kommt von meinem Mann. Ich bin froh vielleicht mal alle 3 Jahre in den Urlaub zu fahren. Nein , für mich lohnt sich harte Arbeit nicht..

Für mich gehört hartes Arbeiten zum täglichen Alltag. In meinem Beruf als Landmaschinenmechaniker muss man körperlich schwer arbeiten, gleichzeitig ist ein schlaues Köpfchen aber auch sehr gefragt, und das aller wichtigste ist : Improvisation ist das A und O !
Wer zeigt was er kann & gut dann auch gut ist, der wird dementsprechend hoch angesehen.
- Von nix kommt nix ! - & - Jeder bekommt das was er verdient hat! -
Wer viel macht, der erreicht auch viel, nur es gibt auch leider die Leute, die von Beruf "Sohn" sind.

Also meiner Meinung nach lohnt sich das nicht dank den Steuer als ich letztes Jahr Weihnachtsgeld bekommen habe musste ich so viel Steuern zahlen wie meine Freundin Bruttogehalt bekommt ... Im ernst das macht doch keinen Spaß.

Erstens heißt es "Seid" alle schön fleißig...
Du Pfosten! Und zweitens brauchst du hier nicht versuchen die Gemüter zu erhitzen, in dem du dich hier arrogant verhältst und einen auf dicken Chef machst. Sicherlich bist du ein kleiner Verlierer, der noch bei Mutti wohnt. Loser!
Wie unzufrieden und minderbemittelt muss man bzw. DU sein, um so etwas zu schreiben oder besser gesagt, solch eine Einstellung zu besitzen?
Armes, armes, kleines Licht!

Ohje, ich lach mich katholisch wenn ich das hier alles lese.

Hättet ihr alle in der Schule aufgepasst, währet ihr heute auch selbständig und brauchtet nicht hart zu arbeiten.
Von dem Geld welches ich im Gegensatz zu euren armen Löhnen verdiene, will ich erst garnicht anfangen zu schreiben.
Meine Arbeitszeit kann ich frei gestalten und die Arbeiter/innen, auch ehemalige Studis, malochen sich für die paar Cent die sie von mir bekommen, wund.
Dabei sind sie extrem glücklich das ich sie hart arbeiten lasse und sie sich ihr Brot leisten können.
Besser gehts nicht.
Ich habe alles richtig gemacht.
Seit alle schön fleissig und arbeitet hart.

alles super, die Arbeit ist toll, das Geld reicht und genug Zeit für mein Privatleben hab ich auch. Manche Leute können nie Feierabend machen und die Arbeit im Büro lassen. Um 17.00 sollten alle mal abschalten und entspannen, sich um Freunde kümmern und nicht dauernd an die Arbeit denken

Es soll jeder sein Kühlschrank öffnen und sagen ob es sich das hart arbeiten lohn. Denkt doch nach was für Arbeitszeiten Landwirte haben ob sie Wochenende haben und was sie überhaupt verdienen. Und trotzdem hat jeder Milch und Fleischprodukte auf dem Tisch

Hallo,
ich frage mich schon seit längeren "Wozu machen wir das eigentlich alles?". Eine befriedigende Antwort darauf habe ich noch nicht gefunden. Aber für mich kristallisiert sich immer mehr heraus, schwere Arbeit lohnt sich nicht. Es gibt keinen realen Gegenwert der es Wert wäre seine besten und gesündesten Jahre einem Lebensabend zu opfern, von dem wir alle nicht wissen ob und in welchen Zustand wir ihn erreichen. MfG, Falko

Ich denke, harte Arbeit lohnt sich immer dann, wenn man Wertschätzung dafür bekommt. Egal ob finanziell oder in Form von Lob und zufriedenen Kunden. Wenn man abends in den Spiegel sieht und auf sich selbst stolz sein kann hat man etwas richtig gemacht. Ehrgeiz und Fleiß werden irgendwann belohnt deshalb würde ich nie auf der faulen Haut liegen und warten dass mir etwas zufliegt!
Einen Sonnigen Sonntag euc

Diese Julia aus Bochum erzählt doch Mist! Wo hat man denn mit 2000 Euro im Monat, wenn 1000 Euro monatl. Für die Miete abgehen einen gehobenen Lebensstandard??? Was ist mit Nebenkosten und Versicherungen? Da bleibt nicht mehr viel für den "gehobenen" Lebensstandard zumal sie noch ein Kind umd einen Hund mitzuversorgen hat. Ausserdem würde ich mich schämen meinen Eltern als erwachsener Mensch auf der Tasche zu liegen. Aber die Hellste kann sie ja auch nicht sein, wenn sie ungelernt ist und dann auch schon ein Kind hat! Natürlich lohnt sich harte Arbeit und eine gute Ausbildung und Schulbildung. Da kann man echt einen Hals bekommen, wenn man so einen Mist hört!!!

Ich bin Studentin habe inzwischen 4 Jobs und eigentlich Studiere ich mehr oder weniger nebenbei.Ich bekomme weder Unterstützung in Form von BAföG oder durch meine Eltern(sie können nicht).Ich habe weder Wochenende noch Feierabend.Habe eine 49std Woche so gesehen.Ja es ist anstrengend und hart aber ohne diese Arbeit hätte ich weder den Luxus der eigenen Wohnung noch den des Autos.Und auch meinen Kühlschrank könnte ich sonst nicht füllen.Kann keine großen Sprünge machen wir Urlaub aber ich weiß wofür ich es tue.dafür später einen vernünftigen Job zu haben.Hart Arbeiten lohnt sich also.Iwann wird es sich auszahlen.

Hallo Tina, ich bin seit ca. 1 Jahr selbständig und ich arbeite 70-80 Stunden 7Tage die Woche .. Harte Arbeit lohnt sich.. Allerdings läuft in diesem Land einiges schief .
Ich als Einzelunternehmer kann ca. So rechnen .... Bei ca 5000€ umsatz gehen ca 50% allein nur an Steuern weg (Umsatzsteuer , Einkommensteuer) . Und das sollte in Deutschland geändert werden das Einzelunternehmer Einkommenssteuer befreit werden.. Ps: bei dem Mädel aus Bochum bekomme ich durchfall ich habe in meinem Leben jeden Tag hart gearbeitet selbst für 4€ die Stunde .. Was will Sie den ihrer Tochter beibringen ??

Ich arbeite selber als Handwerker. Habe Maurer, Maler und Lackierer gelernt. Beide Gesellenbriefe mit Guten Noten bestanden. Schade das sich das nicht gelohnt hat. Die Bezahlung ist im Gegensatz zur Arbeit extrem schlecht. Der Kunde verlangt saubere, perfekte und schnelle Arbeit ebenso wie der Chef. Du kannst so gut sein wie du willst die Bezahlung bleibt gering. Das macht das Handwerk unattraktiv und es ist kein Wunder das Es soviel Schwarzarbeit gibt wenn du mit ehrlicher Arbeit gerade so im Monat auskommst. Harte Arbeit lohnt nicht weil sie nicht fair entlohnt wird.

Wieso sollte ein Leben in dem 40-60 Stunden der Woche von vornherein mit fest bestimmter Lohnarbeit verplant sind, obwohl man nur ca. 80-100 'wache' Stunden hat, erstrebenswert sein? Da muss der Job schon wirklich erfüllend sein und genau das treffen, was man in seinem Leben so machen wollte.
Und was, wenn einem dieses Privileg nicht zuteil wird?! Das einzige Leben, das man hat, einfach so vor sich hin laufen lassen, obwohl es einem nicht gefällt?! Und das ist auch noch strukturell so angelegt?!?!
Danke, ich möchte lieber nicht.

Hallo, ich komme zurück auf die 28jährige Julia....
Der Fehler liegt meiner Meinung nach nicht bei Ihr sondern bei der Mutter,
die wohl versäumt hat wesentliche Werkzeuge für's Leben mit auf den Weg zu geben ..... Es ust wohl generell klar, dass die Kinder irgendwann auf eigenen Beinen stehen müssen - sei es wenn die Eltern nicht mehr leben.

Wenn die "Kinder" dafür nicht fit sind, dann hat man FAST alles falsch gemacht was man falsch machen kann !!!!!!

Also dieses rumgehackt auf Chefs geht mir echt auf den Nerven. Jeder Tag ein Spruch im Radio. Habt ihr mal überlegt das es erst mal einen verrückten Träumer geben muss, der sein Erbe, sein Erspartes, Zeit und Mut investiert damit es erst einmal eine Firma und einen Chef geben kann damit ihr hier Meckern könnt? Zum Thema: ich bin Unternehmer. Habe mindestens eine 80 Stundenwoche und Überstunden für die Mitarbeiter gibt es nur wenn es zur Erfüllung des Auftrages unungänglich ist. Diese werden natürlich aufgeschrieben und ausgeglichen. Grundsätzlich bedeutet das aber, dass wir Aufträge haben, Löhne und Gehälter pünktlich kommen und das das auch so bleibt. Diese Diskussion ist eigentlich Quatsch, denn im Grunde seit ihr alle selbstständig! Ihr als Arbeitnehmer bietet mir als Chef eine Dienstleitung gegen Geld. Es liegt in eurem Ermessen wieviel Dienstleistung ihr anbietet. Und eins ist auch klar: Aufträge wachsen nicht bei Chefs im Keller. Jeder muss seinen Beitrag leisten.

Ich arbeite als Altenpflegerin und merke jeden Tag, dass es sich lohnt. Wenn ein Mensch den Rollstuhl oder das Bett verlässt ist das Genugtuung genug. Wenn einem Menschen erleichternd anlächeln und danke sagen dann tut die 12 Tage Woche gar nicht mehr weh.

Die Frage müsste man meiner nach Meinung anders formulieren.
"Welche Alternativen habe ich, wenn ich erfolgreich sein möchte, außer harter Arbeit?".
Weiterhin sollte man einfach mal überlegen was harte Arbeit wirklich ausmacht. Harte Arbeit definiert sich ja nicht durch körperliche Aktivität. Wenn ich überlege, dass Büroangestellte, leitende Angestellte oder Führungskräfte 12-13 Stunden im Büro sind und anspruchsvoller, geistiger Arbeit nachgehen, ist das keine harte Arbeit? In meinen Augen schon.
Harte Arbeit liegt immer im Auge des Betrachters und erhöht die Chancen im Beruf erfolgreich zu sein, sie ist aber keine Garantie für den erfolgreichen Werdegang.

ich bin altenpfleger in einem altenheim und es ist super dort.
wenn die alten klingel und was wollen dann haben wir alle möglichen ausreden um uns davon frei zu sprechen.

ausreden:
notfall, pause, keine zeit, essen zubereiten, klingel kaputt, nicht richtig auf die klingel gedrückt, das können sie doch selber machen und warum klingeln sie nach uns, unterbesetzung des personal, alle anderen altenpflegerinnen sind krank geschrieben und ich bin alleine auf der station, eigentlich habe ich schon feierabend, eigentlich fängt meine arbeitsschicht erst in einer halben stunde an, ich muss in der stationsküche mithelfen, ich muss papierkram der bewohner dokumentieren, ich verdiene viel zu wenig geld für diese harte arbeit, ich kann nicht mehr als 5 kilo wegen meinem kaputten rücken heben, ich bin schwanger, ich

Hart arbeiten lohnt sich/ nicht. Ich bin Objektleiterin und betreute im durchschnitt 77 Mitarbeiter(inen). Mir macht das sehr viel Spaß. An manchen Tagen habe ich auch sehr spät Feierabend. Und am Ende eines Monats bin ich stolz, weil ich man sieht es ja auf dem Konto.
Wenn ich aber an meine Rente denke, was ich jetzt jeden Monat einzahle und was ichsspäter bekomme, naja da kommt man schon ins grübeln . Warum machst du das?

Früher war es mal so das man mit Arbeit was werden konnte. Heute ist es leider so, das immer mehr Leute mit einem Vollzeitjob zum Amt gehen müssen. Ich selber habe nie Unmengen an Geld verdient. Damit bin ich aber immer gut zurecht gekommen und konnte mir auch noch was leisten. Im Vergleich verdiene ich heute mehr Geld aber es ist schwer damit über die Runden zu kommen. Obwohl sich an meinem Verhalten nichts geändert hat.


Es geht doch nicht darum, mit möglichst wenig Einsatz möglichst viel Geld zu verdienen. Ich arbeite, um meinen Kindern das zu geben, was sie zum Leben und für ihre Entwicklung brauchen. Das sind keine markenklamotten und keine Urlaube in tollen Clubs. Mehr als das nötigste ist nicht drin. Das ist schade, zumal Hartz IV auch nicht viel weniger ist. Aber aufgrund meiner fehlenden Qualifikation muss ich froh sein, Arbeit zu haben. Darum lebe ich meinen Kindern vor, was Engagement und Durchhaltevermögen bedeutet und sporne sie zu guten Leistungen an, um sich bessere ausgangsmöglichkeiten zu erarbeiten.
Das ist der Sinn meiner harten Arbeit! Und wenn es dazu beiträgt, dass sie sich dann irgendwann mal mehr leisten können, dann bin ich glücklich, und dann hat sich meine harte Arbeit gelohnt!


Ich würde sagen es kommt darauf an , wie man wie seine Arbeitszeiten plant und in welcher Tätigkeit man ist . Dann gibt es widerum Selbständige und Arbeitnehmer. Wobei der selbständige seine Arbeitszeiten planen kann und flexibel ist (finanzielle Freiheit hat) und der Arbeitnehmer in der Regel 40 Arbeitsstunden die Woche hat und teilweise auch ausgenutzt wird. Jenachdem wo er/sie beschäftigt ist

Wofür arbeiten wir? Wir arbeiten für unser Wohlbefinden. Wir wollen glücklich sein. In einer Welt in der es nur um Leistungssteigerung, Profit, Materialismus Massenkonsum etc. geht, wird oft vergessen was es braucht um wirklich glücklich zu sein. Uns wird von der Gesellschaft eingetrichtert, dass wir hart arbeiten müssen. Und wofür? Ich denke nicht, dass viel Arbeiten glücklich macht. Viel Geld macht auf jeden Fall auch nicht glücklicher, sondern bietet nur Sicherheit, welche aber schon mit wenig(er) Geld erreicht werden kann. Ich denke, dass nicht viel Geld nötig ist um ein glückliches und auch erfülltes Leben zu führen. Warum also mehr arbeiten, wenn man auch mit wenig glücklich sein kann? Wenn die Leute weniger unnötige Sachen kaufen würden, sondern nur das was sie wirklich brauchen, würde es ganz anders aussehen. Wir müssen uns von dem Gedanken abbringen immer mehr und mehr haben zu wollen, sondern uns nur auf das, was wir wirklich brauchen um glücklich zu sein, zu beschränken.

Schwieriges Thema - ich habe bis zu meinem Arbeitsunfall wirklich viel und lange gearbeitet - habe sozusagen die "kindheit meines Kindes" an die Arbeit verscherbelt.
Verscherbelt deswegen - weil für (Netto) nur unwesentlich weniger ich hätte durchaus zu hause bleiben können.
Ich finde das die Arbeit heutzutage einfach zu wenig wertgeschätzt wird. Es kann nicht sein das man sich irgendwo mit letzter Kraft quasi hinschleppt, dort zu schlechten Bedingungen Arbeitet und wenn dann aufgrund zu hoher Arbeitsbelastung ein Unfall assiert einem als dank für die viele und lange (teilweise mehr als 13 stunden am tag) auch noch gekündigt wird während der Krankheitszeit.
Wenn ich all die Stunden die ich schon gearbeitet habe zusammen rechne habe ich bestimmt die Rente schon fast voll - und wofür - etwas mehr als nen Hungerlohn - und nach getaner Arbeit noch nen Fußtritt als Dankeschön.

Hallo mein name ist Christian und ich habe eine ganze weile als Koch gearbeitet. Teilweise 14 -16 std. am Tag. Also weiß ich wirklich was harte arbeit heist. Allerdings muss ich auch sagen das es vom Finanziellen her nicht gelohnt hat. Bin mit einem netto lohn von 1400 euro nach hause gegangen um am nächsten morgen um 7 wieder auf der arbeit zu stehen. Jetzt arbeite ich grade im Aussendienst für eine Chemie Firma und bin nur zu besuch in den Küchen unterwegs. Es ist zwar auch anstrengend aber wesentlich angenehmer da man nicht mehr den ganzen druck hat wie in der Küche. Und ich habe ein geregeltes leben ( Wochenende feiertags und Brückentage frei) und das ganze mit mehr Geld. Also im Endeffekt hat sich die harte Arbeit als koch auch gelohnt weil ohne diese Arbeit hätte ich nicht die Erfahrung die ich für meinen jetzigen Job brauche noch die positive Einstellung wie schön es ist geregelte Arbeitszeiten zu haben. Also es liegt glaube ich im Angesicht des Betrachters ob es sich lohnt.

Wer zum Schluss ohne Grundsicherung dastehen will (die unter 400€ besteht),
der sollte, wenn er noch jung genug ist, sich eine Ausbildung suchen, Das beste, was einem im Leben passieren kann, ist, einen unterschriebenen Ausbildungsvertrag in seinen beiden Händen zu halten, damit habt ihr eure Zukunft auch abgesichert. Ich finde, das ist die beste Alternative, um monatlich an gutes Geld heranzukommen und wesentlich intelligenter als jede Castingshow.

Ich bin mit meinem Arbeitsleben vollkommen zufrieden. Und ich bin wie jeder hartarbeitenden (und werdenden Mutter) stolz darauf, wenn mein hartverdienter Monatslohn auf meinem Konto zu sehen ist. Schließlich ist eine 8-Stundenschicht
kein Zuckerschlecken. Ich meine, eine frisch gebackene Mutter gebärt ihr Baby,
zieht es auf und lässt es wie ein Vogel weiterziehen. Und die Mutter geht ihrer
vergangenen Tätigkeit wieder nach. Noch Fragen?

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