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Umzug nach Studium wegen Job

Von Besucher am 19.06.15 20:31 | 0 Kommentare |

Wenn ich denn dann mal mein Studium erfolgreich beendet habe, würde ich nach meinem 2.Examen gerne meinen LLM in Amerika oder Australien machen, jetzt rein theoretisch gedacht wäre es doch wohl aufregender Anwältin im Ausland zu sein, man bedenke die Fälle bzgl. Kaffeekragen von Starbucks oder dem fehlenden Gürkchen auf einem Cheeseburger bei diversen Fastfood-Ketten, bei denen der ein oder andere Kläger mehrere sechsstellige Summen einklagen konnte, AUFREGEND, spannend und ein wenig divahaft.

Fazit: Berichte von Studenten, die nach ihrem Studium umgezogen sind, und zwar wegen dem Job. Worauf man verzichten muss und was man alles hinter sich lassen muss - das erfährt ihr hier. Was waren Eure erfahrungen mit dem Umzug wegen dem Job? oder sogar Traumjob?

Fast jeder Student zieht wegen einem Job um

Ich habe für das Studium bereits in verschiedenen Städten gewohnt. Ich wollte zu Beginn nie woanders hin und habe es dann doch immer sehr genossen und ich hatte schnell Freunde.
Nach dem Studium hat es mich wieder in die Heimat gezogen. Hier werde ich allerdings auch nur bis Ende kommenden Jahres bleiben, bis mein Volo vorbei ist. Da es hier in der Ecke keine beruflichen Möglichkeiten für mich gibt und ich nicht übernommen werde, muss ich wieder weggehen. Die Kleinstadt nervt mich schon wieder ein bisschen, von daher freue ich mich auf etwas Neues.

Ich kenne mich aber genau. Wenn ich kurz vorm Umzug stehe, wird mich das heulende Elend packen, ich werde alles infrage stellen und dann in der neuen Stadt doch früher oder später ankommen und das beste daraus machen.
Warum mache ich es mir immer so schwer??"
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Man sollte sich an nichts binden, was man nicht in 5 Minuten wieder vergessen kann ..... weder Orten, noch Dinge und erst recht nicht an Menschen.
Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet ist es vollkommen sekundär wo man wohnt."
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Ich musste während meiner Schullaufbahn schon sehr oft umziehen und sehe kein Problem darin das auch in meinem Arbeitsleben zu tun. Wenn es DER Job ist muss man eben Kompromisse eingehen und wenn Freunde wirklich Freunde sind gehen sie auch über Distanz nicht verloren und in einer neuen Stadt kann man auch neue Freunde finden
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Meine Familie und meine Freunde in Unna sind mir das wichtigste.
Ein Umzug kam und kommt für mich nicht in Frage. Das bedeutet für mich 110 km jeden Tag im Auto sitzen und nach Münster fahren"
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Mittlerweile schon das 9. Jahr, dass ich "Aufbauhilfe Nord" weit ab meiner Heimat Bayern gebe. Da das so nie geplant war und ich leider im Süden derzeit auch keinen passenden Job finde, nervt das gerade so ziemlich an. Mein Tipp an alle, die mit einem Ortswechsel liebäugeln: überlegt es Euch echt ganz ganz gut. Wenn Ihr nicht enge Freunde oder Verwandte in der neuen Wahlheimat habt, dann am besten doppelt und dreifach, denn auch der Job wird früher oder später nicht mehr die erhoffte Erfüllung bringen.
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Vor 6 Jahren war bei mir klar die Beziehung zu meinem damaligen Freund hat für die Zukunft nur eine Chance, wenn ich ihm nach Köln folge. Da ich einen sicheren Job in Dortmund habe und diesen nicht aufgeben wollte. Pendel ich seit dem jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit und zurück.
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Ich bin gestern vor 15 Jahren aus einem kleinen sächsischen Dorf nach Köln gezogen... Für die Ausbildung und hab hier auch die liebe meines Lebens gefunden und viele neue Freunde....
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Also ich habe meine Chance genutzt und bin aufgrund meines Studiums von Erkelenz nach Gummersbach gezogen.
Mein Motto ist: Hauptsache weg!
Das Leben ist zu kurz um sein Leben in nur einer Stadt bzw. in seiner Heimat zu verbringen.
Also: Jeder, der die Chance hat zu studieren oder einen Job sucht - so weit weg wie möglich! Man hat nicht immer diese Möglichkeit. Freunde und Familie bleiben, falls Jemand Angst hat."
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Ich bin für meine Ausbildung in Hattingen von Essen nach Witten gezogen, und ganz ehrlich: als ich erfuhr, dass mein Heimatstadtteil Katernberg in Zollverein umbenannt werden sollte, habe ich hier protestiert!
Obwohl ich für meine Zukunft von Zuhause gehen musste, häng ich noch sehr an meiner Heimat, gut, dass Witten nicht so weit weg von Essen liegt!"
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Ich habe 2012 und 2013 für die KD zwischen Rüdesheim und Koblenz gearbeitet. Wenn es mal zwei oder drei freie Tage gab, bin ich gerne nach Duisburg zu Familie und Freunden gefahren. Bin im September 2012 von Duisburg nach Bochum gezogen (ich weiß ist keine Entfernung) aber wenn sich mir die Gelegenheit bietet in meinem Job eine höhere Position erreichen zu können, dafür aber weiter weg ziehen müsste, würde ich es machen! Echte Freunde bleiben im Kontakt und die Familie sowieso.

Umzug in die Schweiz


Ich bin vor ein paar Jahren wg. des Jobs in die Schweiz (Nähe Zürich) gegangen. Obwohl Deutsch auch eine Landessprache der Schweiz ist, darf man die Mentalitätsunterschiede nicht unterschätzen! Meine Tochter und ich haben uns aber gut angepasst und sind begeistert von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Schweizer Mitmenschen. Das Schulsystem ist qualitativ um Längen besser als in DE, der Verdienst ist auch nicht schlecht und die ÖV sind stets pünktlich und sauber. Da es nur ein Katzensprung ist bis ins Rheinland, hält sich das Heimweh auch in Grenzen - und meine Freunde freuen sich immer über leckeren Käse und hochwertige Schokolade! Ich hoffe, ich darf noch lange hier bleiben."
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habe leider gerade erst eingeschaltet. Lebe seit knapp nem jahr in Nairobi und bin fuer meinen Traumjob bei der UNO hierher gezogen von Paderborn.
Klar vermisse ich meine Familie und meinen Freund aber ich habe es nicht bereut den sicheren Lehrerjob hinzuschemissen und wuerde es wieder tun"
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ich bin auch extra wegen dem Job vom Norden hier ins schöne Rheinland umgezogen. Leider gibt es im norden keine Berufsfeuerwehr. Aber auch hier findet man einen neuen Freundeskreis
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Ich pendel jeden Tag von Hennef nach Duisburg. Der Job ist super, aber hinziehen würde ich weder (sorry an alle, die es nun betrifft - aber isso) nach Duisburg, noch ins Umfeld nach Moers oder Krefeld. Die täglichen 206km sind es mir da schon wert.
Für den Traumjob - vorausgesetzt ist hier auch das Traumgehalt, die Traumkollegen, Traumort etc. pp. - würde ich igerne weg ziehen, vorzugsweise ins Ausland."
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Wir waren 15 Jahre unterwegs für den Job .. Thüringen, Schwabenland .. was man am schlimmsten vermisst sind die Menschen hier. Wir sind vor knapp 3 Jahren wieder nach Hause gekommen und ich freue mich jeden Tag darüber. Sicher ist hier alles nicht so rosig und nicht so glänzend wie vor allem im Süden. Aber die Menschen hier sind einmalilg .. immer offen, immer eherlich - ich liebe es wieder hier zu sein.
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Ich bin momentan in Kanada und arbeite hier in dem gleichen Job, den ich in Deutschland auch machen würde. Als Mädchen für alles auf einem Islandpferdehof. Aber es ist hier eine ganz andere Erfahrung, da die Isländer hier nicht so bekannt sind und somit die Szene sehr klein ist. Ganz anders als in Deutschland.
Wenn ich im Oktober zurück gehe, werde ich von Norddeutschland zur Schweizer Grenze in Bayern ziehen, da ich von dort das beste Angebot bekommen habe. Nach einer Deutschland - Kanada Entfernung zwischen mir und meinen Freunden/Familie, sind knapp 700km dann gar gar nichts mehr"
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Je nachdem wie gut ich bezahlt werde und ob ich mich wirklich wohlfühle würd ichs tun. Umgezogen bin ich schon einmal, doch naja, das war nicht allzu weit..
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Fürmeinen Traumjob hätte ich nach münchen ziehen müssen, von Köln aus..
Ich habe mir das mit gerade mal 16 nichts zugetraut, obwohl meine Eltern mich 100%ig in allem unterstützt hätten!"
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Als das Thema hier aufgerufen wurde, ist mir erstmal bewusst geworden, wie viele aus beruflichen Beweggründen umgezogen sind und was für eine Strecke sie dabei zurück gelegt haben - wie man auch hier liest. Respekt!
Ein Job in Verbindung mit einem Ortswechsel kann eine Perspektive bieten, z.B. ermöglicht es eine Art Neuanfang, wenn man die Vergangenheit hinter sich lassen will. Wenn man sein Umfeld verlässt, erweitert das den Horizont - sowohl im wahrsten Sinne des Wortes, als auch im übertragenen Sinne. Man wird als Person selbstständiger, lernt eine neue Region kennen und vielleicht sogar eine neue Kultur. Es ist eigentlich nicht so wichtig, wo man ist. Es kommt auf die Menschen an, denen man dabei begegnet. Mag sein, dass oftmals bei einem Ortswechsel der Kontakt zu Familie und Freunden (wobei der Terminus "Freundschaft" seit Facebook ein wenig verwischt wurde) nicht mehr so eng ist wie vorher, aber der Faden lässt sich bei Gelegenheit zu jeder Zeit wieder aufgreifen."
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Ich finde es bedenklicher, dass Unternehmen andere Opfer von seinen Arbeitnehmern fordert, z.B. das Stichwort Erreichbarkeit oder Arbeitsauslastung. Alles muss sofort in entsprechender Qualität und auch noch möglichst günstig sein. Am besten günstiger als Andere. Das ist ein gesellschaftliches Problem. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wird vernachlässigt. Viele finden keinen Ausgleich zu ihrem Arbeitsalltag und machen sich kaputt. Die Arbeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Arbeit. Ein Ortswechsel kann Teil einer individuellen Lösung sein.
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Ich bin jetzt noch einen Monat in NRW dann geht es auf nach Bayern, zum Flughafen München. Flughäfen sind meine Traum. In D'dorf, Köln, Frankfurt gab es die Stelle nicht. Also auf nach München.
Ein Tipp für die Jüngeren; wenn ihr die Chance bekommt, nutzt Sie. Ihr werdet euch später fragen, was wäre wohl gewesen wenn ich es doch gemacht hätte."
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wie ich finde, eine sehr gute Einstellung.
Ich habe auch erst letztes Jahr die Erfahrung mit den Freunden gemacht, ich bin von Bonn nach Gladbeck gezogen und zack sind einige Freunde weg gewesen.
Ich sehe jedoch das positive darin , echte Freunde kennen keine Entfernung.
Durch meinen Beruf habe ich auch hier schnell zusätzliche Freunde kennengelernt.
Zusätzlich muss ich sagen, vielleicht geht es dir da genau so , hatte ich irgendwann das Gefühl in einer Stadt mit ca. 320000 Einwohnern jeden zweiten zu kennen.. schlimm.
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also ich find's ja teilweise schon schlimm, das leute allein wegem job aus ihrem umfeld ziehen. ihre bekannt und verwandschaft zurücklassen und dann wo anders leben. also bezogen auf den job. und das in der zeit, in der arbeitgeber fast alles mit den arbeitnehmern machen können massen an zeitarbeitern und minijobbern oft echt sehrschlecht bezahlt und und und.

ich bin echt kein typ der lieber auf dem sofa ist und nichts macht ich arbeite gern aber ich würde auchnich "nur" für nen job wegziehen und alles mitmachen ich bin kein "sklave" der neuzeit der jedem job überalhin hinterherrennt!

jop und wer ist verantwortlich das arbeitnehmer für minilöhne fast nurnoch für zeitarbeitsfirmen usw. arbeiten? jawohl die politik lässt das durchgehen respekt merkel und co. habt mal wieder mist gebaut seit ja nichtmal in der lage einen mindestlohn o.ä. einzuführen. aber eure schönen 500 € aufstockung im monat winkt ihr durch wa!"
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Ich habe schon oft meinen Wohnort wechseln müssen (NRW weit) und letztendlich hat es mich doch wieder in die alte Heimat nach Köln gezogen. Aber wenn ich ehrlich bin suche ich bereits wieder nach einer Gelegenheit um in die nächst beste Gegend umzuziehen. Dieses Mal jedoch ganz weg aus dem Ruhrgebiet (evtl sogar in ein anderes Land), um die Möglichkeit zu bekommen ganz neu zu starten. Denke mit 25 J. ist das bequem umsetzbar. Bestenfalls natürlich in Verbindung mit einem neuen Job. Und da ich sowieso darüber Nachdenke, die Branche zu wechseln und vor kurzem eine Trennung durch machen musste, würde sich das vieleicht sogar bestens anbieten. Neuer Ort, neuer Job, neue Liebe, neues Leben. Stell ich mir super vor.

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