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Was ist Bildung und welche Bücher zu diesem Thema sind gut?

25.08.10 8:45 | 0 Kommentare |

Was ist für euch Bildung? Was gehört zur Bildung? Nur Wissen - oder mehr?
Mehr was? Chancengleichheit versus Elitebildung? Wer ist verantwortlich für Bildung - Schule, Eltern oder jeder selbst?

Fazit: Wie definiert ein Student Bildung, was ist Bildung und was genau gehört dazu. Wie kann ich mich erfolgreich selbst weiterbilden?

ich denke es kommt zu allererst auf einem selbst an, sich wissen anzueignen. Die Umgebung Eltern, Schule, ect. kann helfen und einen gewissen Teil dazu beitragen.
man sollte auf jeden Fall so viel lernen wie möglich... letztendlich ist das die eigene Entscheidung, spätestens so ab 16 oder 18, da können die Eltern nicht mehr viel bewegen.


DAS ist doch nicht Bildung. Bei Bildung geht es auch darum, "Wissen" kritisch zu hinterfragen, "Wissen"sbestände abzugleichen, zu vergleichen, in Beziehung zun setzen usw. Ethik gehört auch zur Bildung, Pilsoophie - Nachdenken über das "Mensch-Sein", ne gewisse "Etikette",...ganz schön scher, gebildet zu sein. Jedenfalls mehr, als GnTM zu schauen, Feuchtgebiete zu lesen und über Harry Potters Weiterentwicklung (?) nachzudenken...wobei das nicht schaden kann, aber es hilfreichere Angebote bist...


Bildung ist sich Wissen anzueigenen, Neugier zu haben und das Erlernte zu hinterfragen und Neues daraus abzuleiten und natürlich sein wissen sinnvoll einzusetzten.

Wichtig ist da natürlich das sozalie Umfeld, wie Familie, Frende, Schule. Aber man muss auch selber den Willen dazu haben sich weiterzuentwickeln und Neues zu lernen, sonst funktioniert das nicht. Ein wenig Ehrgeiz gehört dazu.


nd ich denke sinnvoll einsetzen ist ein gutes stichwort....nicht jede information ist für jerdermann wichtig und brauchbar, deshalb halte ich persönlich es nicht für notwendig als wandelndes lexikon durch die gegend zu laufen und finde es auch nicht schlimm, wenn menschen dazu stehen, das nicht zu wollen...

...zumal nicht jeder mensch dazu in der lage ist...


Bildung ist für mich vorallem die Befähigung selbständig und verantwortlich in einer Gesellschaft zu leben, sich weiterzuentwickeln, sich Situationen immer wieder neu anpassen und Gegebenes kritisch zu hinterfragen.
Bildung ist nicht nur wissen zu erlangen, sondern dies auch umsetzen zu können und Methoden kennenzulernen an Wissen zu gelangen.

Für Bildung ist meiner Meinung nach die Gesamtgesellschaft verantwortlich. Je nach Alter und Situation sind dabei Familie, Schule, Peer-group und soziale Institutionen unterschiedlich stark gefragt.
Ab einem gewissen Alter ist natürlich auch jeder selbst für seine Bildung verantwortlich.
Dazu braucht natürlich auch jeder die gleichen Zugangsmöglichkeiten.

ch denke, zur Bildung gehört auch die Fähigkeit, aus Wissen eine Meinung zu "destillieren". Nur Wissen anzuhäufen, macht nicht klug, Wissen ein- und umzusetzen ist wichtiger.

Die Chancen auf Bildung sind meiner Meinung nach schon in der Herkunft angelegt, denn hier wird der Wert von Bildung vermittelt und nur der, dem das Wissen und dessen Umsetzung als wertvoll vermittelt wird, wird ein Interesse daran haben, sich im Erwachsenenalter auch noch seinen Horizont zu erweitern. - Ich habe hier bewusst nicht "weiterbilden" gewählt, weil das meiner Meinung nach zu stark auf den Wissensaspekt abzielt, vielmehr meine ich mit der Wendung das Interesse, andere Blickwinkel miteinzubeziehen Interesse an seinen Mitmenschen und der Gesellschaft allgemein zu haben.


"Wissen ist Macht - nichts wissen macht auch nichts!" klingt auf den ersten Blick vielleicht lustig und banal, bei weiterer Betrachtung steht in dem Satz sehr viel mehr dahinter. Ich sehe Bildung als zusammengesetzt aus Fähigkeiten und Fertigkeiten an. Auch Wissen spielt hierbei für mich eine wichtige Rolle, aber nicht als Repertoire für stumpfloses Fakten Reproduzieren, sondern im Rahmen einer praktischen Anwendung, im täglichen Leben.
Wer über eine solide Bildung verfügt hat Macht. Die Macht, im eigenen Leben selbstständig Entscheidungen treffen zu können, das Für - und Wider einer Sache abzuwägen zu können.
Dieser Prozess der Wissensaneignung und weiteren Bildung währt lebenslang, wenn sich Menschen aktiv mit ihm beschäftigen, sprich diesen selbst steuern und auch wollen.
Wer sich eher mit dem Teil des Satzes „nichts wissen macht auch nichts!" anfreundet, wird nicht über ein gewisses Niveau in seinem Leben hinauskommen. Der vielgerühmte Blick über den eigenen Horizont wird in dem Fall nicht gewagt. Sich selbst solche interessanten Neuentdeckungen vorzuenthalten, kommt einer nichtauferlegten Selbstbeschränkung gleich. Ein Zustand der manchem wahrscheinlich angenehm sein dürfte, aber der Persönlichkeitsentwicklung alles andere als förderlich ist.
Für mich gehören zur Bildung Kenntnisse, aus den Naturwissenschaften, Basiswissen über Staat und Gesellschaft, aber auch klare Vorstellungen darüber, wie sich die Geschichte der Menschen und ihrer Kulturen, mit der Zeit gewandelt hat (und weiterhin fortentwickelt).
Zur Bildung zählt für mich auch, dass sich Menschen mit Musik und Kunst auseinandersetzen, vielleicht auch mit philosophischen Fragestellungen.
Für wichtig halte ich aber immer auch einen lebenspraktischen Bezug des Wissens. Damit meine ich, dass die Wissensaneignung/Bildung, Bestandteil des täglichen Lebens sein sollte.
Das hört sich natürlich etwas utopisch an.

Ich bin ein Unterstützer für eine Chancengleichheit, was den Erwerb von Bildung angeht, wohlwissend, dass diese Möglichkeit nicht für alle Menschen gleich vorhanden ist.
Wer die Tatsache toleriert, dass nicht alle Menschen die Möglichkeit haben ihr Potential voll
Auszuschöpfen, weil sie schon durch jeweiligen sozialen Kontext eingeschränkt werden oder dank unseres Schulsystems auf der „Restschule" versauern, der nimmt in kauf, dass sich unsere Gesellschaft ins eigene Fleisch schneidet.
Bildungschancen zu ermöglichen ist ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag. Mit dem Ziel, dass sich weniger Menschen als Verlierer fühlen, da sie abgeschrieben wurden. Mit dem Ziel, dass Menschen befähigt werden, sich aktiv in das Leben einer Gesellschaft einzubringen und einzumischen.
Mit dem Ziel, dass letzten Endes nur die Gesellschaft gewinnen kann, wenn sie (durch Familie, Schule, etc.) Bildung als erstrebenswert vermittelt, dann und nur dann, wird Bildung etwas sein, das nicht belächelt wird oder als lebensfern angesehen wird, sondern zur persönlichen Bereicherung beiträgt, und schlussendlich zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.

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