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Weibliche und männliche Lesegewohnheiten

23.08.10 12:39 | 0 Kommentare |

Hallo ihr Lieben,
mir fällt beim Lesen in diesem Forum immer wieder auf, dass die Geschlechter doch unterschiedliche Lesegewohnheiten haben.
Außerdem gibt es ja so Vorurteile, dass Männer "uns", d.h. weibliche Autorinnen, nicht lesen wir sie jedoch schon (die männlichen Autoren)
Was haltet ihr davon?
Beim Kinderbuch-Thread dominieren bei den Frauen Pippi, Hanni & Nanni, Momo und Konsorten, bei den Männern Fantasy. Hat das etwas mit Lese-Sozialisation zu tun?
Auch vertreten die Jungs in den etwas konfrontativeren Diskussionen stärker ihre Meinung (ist nur oberflächlich beobachtet ;-))
Was hat das zu bedeuten?

Fazit: Welche Unterschiede gibt es zwischen den weiblichen und den männlichen Lesegewohnheiten?

Das Männer keine Bücher von Frauen lesen ist in der Tat ein Vorurteil, auch wenn ich zugeben muss, dass in meinen Regalen der Männeranteil deutlich höher ist.

Ich kann aber leider schwerlich Gründe dafür nennen. Komisch eigentlich.


Also abgesehen von meinen Kinderbüchern habe ich fast nur männliche Autoren gelesen. Was vermutlich daran liegt, dass ich sehr gerne die "klassischen Schinken" lese und die Autoren hatten nun mal ein y-Chromosom. Weibliche Klassiker??? Die Frauen mussten ja Kinder kriegen und dem Haushalt vorstehen, hatten also schlicht keine Zeit, auch wenn sie Talent hatten. Und die modernen Damen interessieren mich bisher nicht wirklich.
Vielleicht ist das ja bei anderen auch so - viel Klassik - viel Männlein - wenig Moderne - wenig Weiblein?


Es gab früher einfach kaum Autorinnen. Ich erinnere mich an eine sehr geringe Zahl von weiblichen Lyrikern aus der Antike, aber davon abgesehen gibt es glaube ich nicht viel.

In der jüngeren Geschichte gibt es auch viele gute Texte von Autorinnen. Ich denke da zB an "die Schleife an Stalins Bart" von Erika Riemann oder an "Die chinesische Geliebte" von Hong Ying. Da gibts ja noch einige Dinge mehr. Was wäre der Kriminalroman heute ohne Agatha Christie?


Ich habe das Geschlecht des Autors/der Autorin ehrlich gesagt noch nicht einmal *unbewußt* zu einem Auswahlkriterium gemacht. Ob ein Buch nun von einem Mann oder von einer Frau geschrieben wurde macht für mich keinerlei Unterschied.

Kurzum: ich halte nix von der Theorie, sofern wir uns nicht in populärwissenschaftliche Geschlechterklischees a la "Männer können nicht zuhören und Frauen nicht einparken" hineinsteigern.


Also ich les lieber Bücher von Männern ;)

Klar hab ich als Mädchen auch Dolly und Hanni&Nanni gelesen... Aber auch die Science Fiction-Bücher von meinem Vater...
Und da ich vorwiegend Fantasy und SciFi lese, hab ich halt viel mehr Bücher von Männern....
Die einzige Frau von der ich viel besitze und viel gelesen hab, ist Marion Zimmer-Bradley.... und da nervt mich am meisten, daß das so extrem auf Frauen konzentriert ist (Avalon usw.). Da hatte ich manchmal kaum Lust, weiterzulesen, auch wenn ich die Bücher sonst wirklich mag (zumindest die Darkover-Sachen)


ch denke es gibt auch viele männer, die bücher von autorinnen lesen.
ich selber gucke selten auf den autor, wenn ich mir ein buch kaufe. spricht mich der titel an, lese ich den klappentext, spricht der mich an, kauf ich das buch, egal ob das nun von nem mann oder ner frau geschrieben wurde. außer, ich kenne schon bücher von dem autor/der autorin, die mir gefallen haben, dann suche ich manchmal auch gezielt nach weiteren büchern von ihm/ihr.

dass männer bzw. jungs eher nicht sowas wie "hanni und nanni" usw. lesen, liegt wohl einfach daran, dass das "mädchenzeug" ist. es sind geschichten über mädchen, für mädchen und da die zielgruppe irgendwo zwischen 10 und 12 liegt, ist das ganze für jungs wohl weniger interessant.

ich lese aber auch viele thriller und habe den eindruck, dass unter autoren dieses genres öfter männer zu finden sind. bei spannenden romanen hingegen sind die meisten meiner bücher von frauen geschrieben...komisch...

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