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Welche Bücher von Gabriel García Marquez sind empfehlenswert?

20.08.10 12:12 | 0 Kommentare |

Ich habe noch nichts von Gabriel García Marquez gelesen,aber würde jetzt gerne damit anfangen... Welche Bücher sind empfehlenswert? (schon alleine deswegen,weil ich spanisch studiere,aber auch aus Neugier) Ich hab ja auch schon von vielen von euch gelesen,dass man ihn anscheinend entweder lieben oder hassen kann... Meine Frage ist nun:Mit welchem Buch sollte ich anfangen?Mit dem ersten buch?Oder ist es egal?Oder mit dem neuesten?
Was sagt ihr?

Fazit: Ich würde gerne anfangen die Bücher von Gabriel García Marquez zu lesen. Welche sind empfehlenswert? mit welchen soll ich anfangen?

habe leider bisher nur erzählungen von ihm gelesen und die waren gut. gibt es denn einen buchtipp?


also ich habe von ihm "die Erinnerung an meine traurigen Huren" gelesen und das fand ich ganz schrecklich. Jetzt lese ich gerade "von der Liebe und anderen Dämonen"und finde es echt klasse!


Ich hab "Nachricht von einer Entführung" gelesen, dann hab ich angefangen "Die Liebe in Zeiten der Cholera" zu lesen, bin aber nicht weit gekommen...
Seine Bücher sind äußerst schwer zu lesen und ist außerdem zeitlich sehr aufwendig.


"hundert jahre einsamkeit" war so ziemlich die einzige Schullektüre, die ich nicht fertig gelesen hab-ich wreds wohl schon irgendwann nochmal versuchen aber das problem war, dass da (soweit ich mich erinnern kann) in jeder Generation die gleichen Namen auftreten-sehr verwirrend!


"mein herz so weiß" ist richtig klasse!
der ist zwar von marias (danke für den hinweis), für jemanden, der aber Spanisch studiert auf jeden Fall zu empfehlen.


Hundert Jahre Einsamkeit ist eindeutig sein bestes Buch, zumindest von den 5 Büchern, die ich bislang von ihm gelesen habe.
Ganz nebenbei ist das meiner Meinung nach allgemein eines der besten Bücher, die überhaupt jemals geschrieben wurden, also einfach ran da!


Ich habe mehrere Erzählungen gelesen, auf Spanisch bisher nur "Un día después del sábado". Diese meisterhaften Erzählungen liebe ich fast so sehr wie "Hundert Jahre Einsamkeit" und "Liebe in Zeiten der Cholera". "Cien anos de soledad" ist ein sehr schwieriges Buch und nicht allein nur wegen den Namen der "Buendías", man muss sich etwas Zeit nehmen, Stift und Zettel schaden auch nicht und dann einfach eintauchen in die Welt von "Macondo"'.


Ich habe von ihm "Chronik eines angeküdigten Todes" gelesen, hat mir sehr gut gefallen. Werde mir wohl bei Gelegenheit auch weitere Werke zu Gemüte führen.

Ich empfehle seine Autobiographie "Leben, um davon zu erzählen"! Die ähnelt in Sprache und Stil so sehr seinen Romanen, dass man sie für ein fiktionales Werk halten könnte ... einfach ein sehr gutes und auch inhaltlich interessantes Buch!


Das letzte, das ich von ihm gelesen hab, war "Erinnerung an meine traurugen Huren" und davon war ich ziemlich enttäuscht:(
Weiterempfehlen würd ich es also nicht - schon gar nicht eingefleischten Fans seiner Schreibkunst...


Ich hatte damals mit der Chronik eines angekündigten Todes angefangen. Wollte nur etwas drin blättern...tja, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Bin mittlerweile passionierte Marquez-Leserin. Egal wamit man anfängt, es wird eine gute Wahl sein. Nur den "Herbst des Patriarchen" würde ich nicht als Marquez-Neuling wählen, obwohl es sprachlich und stilistisch (wieder mal) ein Meisterwerk ist! Es ist doch anstrengend zu lesen, z.B. führt er einen Satz uber 51 Seiten fort und drückt dabei auch die Misere der ewigen, nicht enden wollenden Diktatur aus. Es ist einfach genial! Aber eben nichts für Einsteiger...


ich hab bisher nur "Die Liebe in den zeiten der Cholera" gelesen... unser Lehrer hatte in Deutsch eine "Weltliteraturliste" gemacht und jeder sollte ein Buch wählen und es dan vorstellen.. ich habe meine Wahl ncht bereut und das Buch echt gerne gelesen!! Würde jetzt noch gerne "Hundert jahre Einsamkeit" lesen... aber obwohl er für das Buch (glaube ich) auch nen Preis bekommen hat, hab ich von mehreren gehört, dass es langweilig/anstrengend ist.... seht ihr das auch so?


All der gewaltigen Eindrücke wegen mag Hundert Jahre Einsamkeit vielleicht nen bissle anstrengend sein, aber das ist natürlich ganz und gar positiv von mir gemeint. Unbedingt lesen. Wenn dir Liebe i. Zeiten d. Cholera schon gefallen hat, dann hopp hopp, kannst ja nichts falsch machen. Aber Namen musste dir merken können...;-) sind nämlich überwiegend die selben immer...


wieso kann man marquez hassen? also.. wie? nagut, wenn man adjektive hasst, wie mir meine dozentin diese woche erklären wollte, dann darf man marquez hassen, aber wenn man einmal living to tell the tale gelesen hat dann liebt man marquez für immer und immer und immer. man darf ihn, und das ist wichtig, allerdings nieniemals auf deutsch lesen, weil der deutsche wortschatz doch leider arg begrenzt ist, ganz anders als der marquez`. da mein spanisch zu schlecht ist bleib ich beim englischen, aber das ist dann kein lesen, es ist eine sprachliche offenbarung, ich hoffe ich kann das irgendwann in originalsprache erfahren. wer lesen liebt, muss marquez lesen. kein anderer autor in meinem bücherregal kann, was er kann.


Ich habe schon eniges von ihm gelesen und finde seine Bücher, vor allem seinen Schreibstil, sehr gut. Am besten hat mir bisher seine Biographie gefallen, die seinen Romanen sehr ähnelt (was hier bereits geschrieben wurde). "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" und "Von der Liebe und anderen Dämonen sind auch sehr zu empfehlen.
Von "Erinnerungen meiner traurigen Huren" war ich allerdings auch enttäscht!

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