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Welche Sachbücher sollen Studenten lesen?

24.08.10 9:55 | 1 Kommentar |

Welche Sachbücher sind für Studenten zum Lersen empfehlenswert?
Hier wird ja wahsinnig viel über Bücher gesprochen (das ist ja gut, dafür ist das Forum da), aber irgendwie stelle ich fest, daß Sachbücher dabei quasi nie vorkommen.
Deswegen mal meine Frage gibt es hier auch Leute die gerne Sachbücher lesen? Was habt ihr schon so gelesen und könnt es empfehlen?

Fazit: Gibt es Sachbücher die man als Student unbedingt lesen muss? Habt Ihr da ein paar Tipps für mich?

Lese gerade von Daniel Schacter "Aussetzer - wie man vergisst und sich erinnert". Ist sehr interessant, v.a. nicht so unverständlich geschrieben, aber auch nicht auf total "niedrigem" Niveau. Also echt lesenswert, wenn man sich für das Gedächtnis begeistern kann.


ich lese grade von evelyn fox keller "liebe, macht und erkenntnis" Sie untersucht inwieweit und warum wissenschaft als männlich gilt und nicht weiblich. und warum natur dafür fast immer weiblich (oder noch neutral) dargestellt wird. sie betrachtet dabei die Vergangenheit und die Gegenwart. sehr interessant und gut geschrieben.


Ich selber empfehle ja gerne "Das elegante Universum" und "Der Stoff, aus dem der Kosmos ist. Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit" von Brian Greene. Der hat das wunderbare Talent Dinge wie die aktuellen Erkenntnisse zur Beschaffenheit von Raum, Zeit und des Kosmos sehr anschaulich und mit viel Witz zu erklären.
Da kommt es schon mal vor das ein Beispiel in Springfield bei den Simpsons spielt, ganz ohne das die wissenschaftliche Korrektheit leidet.

Und für alle die jetzt irgendwie Angst davor haben, er kommt dabei ganz ohne Mathematik und Formeln aus. Denn wie sagte schon Stephen Hawking "Jede Formel in einem Buch halbiert dessen Verkaufszahlen."


Hehe, das elegante Universum habe ich mir gerade heute Vormittag auf meine Liste bei Amazon getan.

Ich lese zu 90% Sachbücher. Was ich aber auch sehr gerne mag, sind Mischungen zwischen Roman und Sachbüchern. etwa Bill Bryson "Eine kurze Geschichte von fast allem". Physik, Biologie, Chemie, Geologie, da kommt einiges drin vor. Durchgängig leicht zu verstehen, nur viel zu viel zum Merken. :-)

Für Kraftsportler meine Nr 1: Bernd Göddeke "Bodybuilding, Kraft- und Fitnesstraining." Da werden alle für den Sport relevanten Themen behandelt. Muss man haben.


wer sich für historisches interessiert: tony judt "geschichte europas von 1945 bis zur gegenwart". ziemlicher wälzer, aber sehr bereichernd und lesenswert - da wird auch deutlich, wo die ursachen für aktuelle probleme liegen.


Ganz klar: "Götter, Gräber und Gelehrte" von Ceram. Es ist zwar recht alt und an manchen Stellen überholt aber noch immer wahnsinnig spannend und lehrreich!


"warum männer nicht zuhöre und frauen schlecht einparken" von barbara und allen pease... zählt das als sachbuch? ist auf jedenfall superlustig und total aufschlussreich... interessanterweise habe ich mich ziemlich häufig bei den männern wiedergefunden.. sollte mir das zu denken geben? :-D

ansonsten lese ich sachbücher nur im rahmen meines studiums (die ich allesamt tödlich langweilig finde und demzufolge nicht unbedingt weiterempfehlen kann) oder zum thema reiten, bzw. pferd.. "die freizeitreiterakademie" oder "bodenarbeit mit pferden" oder "bewegungsgefühl und reitersitz" allesamt sehr interessant, wenn man den reitet.... :-)


Hi, ich kann auch "Töchter der Erde" empfehlen, bei dem es um das Leben indianischer Frauen geht, bevor die Weißen das Land ganz und gar erobert hatten. Sehr interessant für alle, die sich für die Ureinwohner Nord Amerikas interessieren. Im Moment lese ich gerade "Der Untergang des Morgenlandes", das interessant sein dürfte für alle, die sich für die Geschichte des Osmanischen Reiches, der arabisch-orientalischen Länder allgemein und die Beziehung zum Westen interessieren (man lernt in der Schule erschreckend wenig über die Kultur und Gechichte dieser Regionen!).


Sachbücher mag ich genau so gern wie Belletristik, lese sie aber seltener, weil es "anstrengender" ist (man muss meistens mehr mitdenken und kann sich nicht so fallen lassen).
Ganz toll fand ich:
- "Fermats letzter Satz" von Simon Singh - auch für Menschen ohne Vorliebe für Mathematik super spannend und unterhaltsam (ich weiß das, denn ich bin so ein Mensch :-) )
- "Kollaps. Warum Gesellschaften überleben oder untergehen" von Jared Diamond. Sehr ernstes Thema, aber toll geschrieben
- Eine ganze Reihe von Büchern über Biodiversität, Ökologie und den Schutz bedrohter Arten, das ist allerdings meine persönliche Leidenschaft, für die sich bestimmt nicht viele Leute begeistern... Ich mach trotzdem mal Werbung:
-"Die letzten ihrer Art" von Douglas Adams und Mark Cawardine
- "Der Gesang des Dodo" von David Quammen
- Bücher von Edward O. Wilson
Außerdem würde ich
"Die Kunst vernetzt zu denken" von Frederic Vester wärmstens empfehlen, das ist allerdings eine ziemlich fordernde Lektüre, die stellenweise schon sehr anstrengt. Aber es lohnt sich :-)
- Auch nicht jedermanns Interessengebiet, aber für mich sehr spannend: Bücher über Verhaltensforschung, z.B. von Jane Goodall, die hochinteressante Dinge über Menschenaffen herausgefunden hat

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Within the West, it is believed that bodybuilding first came to prominence in between 1880 and 1930, when it was promoted by the man who is now often dubbed 'The Father of Modern Bodybuilding', Eugen Sandow. Indeed, it was Sandow who organized what is usually accepted to be the first ever bodybuilding competition, which he (with commendable understatement) called 'The Excellent Competition.

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