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Appell an Studenten die während der Vorlesung quatschen und reden!

10.09.09 12:57 | 6 Kommentare | 0 TrackBacks |

Hier mit Appelliere ich an alle die In der Vorlesung laut reden oder gar quatschen!
Es ist wirklich den Leuten unglaublich unfair gegenüber, wenn man durch den
lauten Geräuschpegel nur den ersten 5 Reihen ermöglicht dem Übungsleiter oder Prof
zu folgen. Es fällt sicherlich nicht allen Studis von uns leicht die Aufgaben mit
links oder im Handumdrehen zu lösen und sie sind sicherlich deutlich dafür dankbar,
wenn sie es noch einmal erklärt bekommen... ...auch wenn sie nur einen Platz in der
hinteren Hälfte ergattern konnten.

Fazit: Daumen hoch - wurde mal längst Zeit, dass jemand das anspricht. Gerade bei Prof. Hüpen finde ich die Lautstärke von "uns" tw. unerträglich. Wie wir uns verhalten sollen, wenn wir nur zum Quatschen in die Uni gehen? Rausgehen, bei Edwards gibt's sehr guten Kaffee...

ALSO: Was tun? Wenn ihr / wir quatschen anstatt zuzuhören heißt das doch nur:
Entweder wir...

...sind gelangweilt,
...können es schon alles,
...oder haben keine Lust zuzuhören.

Und egal was nun der Grund sein sollte, wir können und sollten dann viel lieber den
Hörsaal verlassen und die Zeit sinnvoller (für uns persönlich nutzen) anstatt den
Leuten die Chance zu nehmen im Stoff mitzukommen. Wenn wir das mal ganz überspitzt
(!!!) sehen, kann man ja auch sagen: Indem wir quatschen fallen diejenigen, die
dadurch der Vorlesung oder Übung nicht folgen können durch die Klausur (wie gesagt
überspitzt... aber nicht unrealistisch). Und das ist in der Tat - wie Prof Schimmel
heute meinte: "asozial".

Ich rede hier schon beabsichtigt von "wir", weil auch ich es mir manchmal nicht
verkneifen kann meinen Mund zu halten, woran auch ich noch arbeiten sollte. Aber
wenn es uns zu einem wichtig ist, das erste Semester entweder selbst zu packen
(denkt dran, das wir nur 2 mickrige Versuche haben, wofür unsere Vorgänger meist
mehrere Anläufe brauchten) oder wir nun schon gemerkt haben: Ich blicke da eh nie
durch und alles hat keinen Sinn... ...dann nehmt wenigstens Rücksicht auf eure Mitstudenten die es verdammt
nochmal packen wollen, um am Ende mit nem guten Job dazustehen.

-Also ich halte nicht allzu viel von "Ruhe!" Schreiern, das hat sowas von sich
aufspielen, aber da ich dich etwas kenne, weiß ich dass du es tatsächlich ernst meinst.
Aber, trotz meiner geringen UNI Erfahrung, glaube ich, dass der Zustand, den Du dir da wünscht, etwas utopisch ist, wir Manager gelten GLAUBE ICH schon als recht strebsamer Haufen im Vergleich zu anderen und dieses Prinzip mit den Tutorien, also dass man den Studis öfters mal eine helfende Hand reicht ist recht neu, also hat sich noch nicht ganz etabliert.

Wahrscheinlich müssen wir erstmals festlegen, wie
man so etwas handhabt und ich habe
schon öfters in Veranstaltungen gesessen, die mir persöhnlich nichts bringen, aber ich wollte halt auch nicht gehen, aus Angst etwas zu verpassen.

Was mir besonders auf den Sack geht ist die Bemerkung, "Dann setz dich doch nach vorne!" wenn man um Ruhe bittet, wir sind nunmal viele und hinten sitzen lässt sich nicht vermeiden... Also da haste wieder Recht.

Aber Mikro war heute komisch, das würd ich mal nicht als Maßstab für gutes
Benehmen setzen, also wir haben ja auch hin und wieder geredet und der
Lautstärkepegel war im Grünen Bereich, also der hätte uns beide genauso zur Sau machen können UND DAS WAR ECHT ÜBERTRIEBEN DEMÜTIGEND. Da sollte einfach ein Exempel statuiert werden, egal an wem.

Ich bin auch kein Fan von Kommentaren, aber das StudiVZ Forum wird irgendwie zu wenig genutzt, ich hatte gehofft, dass man sich hier mal öfters austauschen kann. Jetzt sind immer nur so 1-2 Leute online.

Btw. sag mal bitte WIE man sich jetzt dener Meinung nach zu verhalten hat im Hörsaal ? Bei so vielen Leuten gilt da die Höflichkeitsregel, den Dozenten nicht zu unterbrechen/ stören erst recht ODER erst recht nicht ? Ich mein die haben ja extra Lautsprecher... Hörsääle haben doch im Allgemeinen kein Redeverbot oder ?

-Ja aber viele Profs. lassen sich das gefallen und wenn man sich mal genau diese
monotone Art anguckt, wie z.B. Bischoff sagt "Bitteeee!" wenns zu laut wird (der Typ
hat schon lange resigniert), dann hab ich den Eindruck, dass 85 dezibel ein Standard
Hörsaalzustand ist und man kann 600 Leuten nicht sagen wie sie sich zu verhalten
haben, das ist sonne Art Naturgesetz. Das Nuscheln summiert sich zu einem kleinen
Lärmgewitter, sowas kannst du nicht brechen.

-Bei Hüpen ist das wirklich unerträglich, da stimme ich dir zu. Ich sitz' bei ihm vorne, man kann manchmal sogar sehen, wie seine Hände beim Schreiben zittern. Der gibt sich wirklich viel Mühe, den Stoff möglichst verständlich zu erklären,aber manchen scheint das relativ egal zu sein... Na ja..

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6 Kommentare

Also wie ich hier lese sind alle geteilter Meinung. Das wird sich sicherlich nicht ändern lassen =/
Ich wollte hier nur mal gerne anmerken, dass einige (nicht wenige) Leute für dich geklatscht haben René. Das zeigt, dass es auch Leute gibt, die deine Bitte verstanden haben und sich (wenn auch unbemerkt - weil in der unterzahl o_O) nicht erst seit der heutigen Übung dementsprechend verhalten ;-)

sowas lässt sich nicht vermeiden bei so einer menschenmasse und ich glaub kaum, dass sich was daran ändern wird.
wir sind nunmal kein studiengang von 30 leuten.

ausserdem sind wir relativ neu an der uni...das verlangen sich mit den neu angefreundeten kommilitonen zu unterhalten wird sich best. mit der zeit legen. also würd ich mich jetzt nicht stressen deswegen und direkt am rad drehen.

also ich hab (komischerweise) die Situation mit dem RUHE! Rufen gar nicht mitbekommen (sitz ich zu weit vorne?:D), aber ich muss Renè teilweise recht geben:

Manchmal herrscht echt ein extrem hoher Lärmpegel:
Ich bin auch eine quasselstrippe, aber wenn ich mal mit dem banknachbarn rede, dann senk ich die stimme und dreh mich zu ihm hin. aber viele reden ganz normal mit ihren nachbarn usw. das kann ich auch nicht verstehen.
In der 2ten Statistik Vorlesung habe ich auch nur noch hinten ein Platz bekommen... Ich habe echt am Anfang nur 50 % des Themas mitbekommen...

Was ich aber auch nochmal ansprechen will ist die Tatsache, dass manche lachen, wenn mitstudenten Fragen stellen. Heute besonders aufgefallen, als ein Mädchen in dem Kolloq. zu Einführung in der BWL gefragt hat, was den bitte "s.d." heißt.
Da wurde drüber gelacht, aber ich wette, das 60% aller auch nicht wussten, dass es nur ein banales "so dass" bedeutet (mich inbegriffen). Für die Frage war ich dankbar, weil ich schon wieder mit meinem Nachbarn darüber beratet habe, was es wohl bedeutet. Und so entsteht dann wieder Der Lärmpegel.

Ich muss Dirk voll und ganz zustimmen! Wenn man in der Schule alles etwas hat schleifen lassen hat,kann ich das ja verstehen, aber mit dem Alter sollte man doch eigentlich auch wissen, dass die Profs uns nicht einfach foltern wollen, sondern uns was beibringen möchte.Außerdem hat jeder sich den Studiengang selbst ausgewählt und sollte sich dementsprechend für den Stoff interessieren, sonst kann man sie die 500€ auch sparen oder zumindest den anderen Komilitonen wenigstens die Möglichkeit geben, die Vorlesung akkustisch zu verstehen!

klar, ich rede auch ab und zu ganz gerne! aber ich finde es häufig ziemlich unerträglich laut! was ich besonders komisch fand: viele klatschten nach der "ruhe"-bitte, aber danach war es nicht ein dezibel leiser...
ich finde, es bedarf nicht einem redeverbot in einem hörsaal, aber ich halte es für selbstverständlich, dass man so leise ist, dass diejenigen, die dem prof folgen wollen auch folgen können! es geht nicht, dass man nicht den beitrag des kommilitonen versteht, der zwei reihen vor einem sitzt!

ich schließe mich hier timos meinung an: wer sich eingeschrieben hat, der interessiert sich doch auch für den stoff. nicht alles mag uns gleichermaßen interessieren, aber ich finde wir sollten den anstatt aufbringen, uns leise zu verhalten. oder zumindest leiser.

ich muss dem Dirk da auch zustimmen. und diesmal liegt es wirklich an uns. die profs/ass. interessiert es teilw. nicht wie laut wir sind. die reden einfach weiter. da is der mathe prof schon einer der energischeren um-ruhe-bitter.

ich war auch der meinung, dass wir mittlerweile alle alt genug sein müssten um die situation richtig einschätzen zu können und leise zu sein.

das eigentliche problem ist auch nicht, dass alle laut reden, sondern dass so viele reden. wenn einer normal laut redet, macht das nichts (außer dass er von allen wahrscheinlich dumm angeguckt wird, weil er dann halt auffällt), aber je mehr leute leise reden um so mehr hört es sich nach nem bienenschwarm an. und die lautstärke steigt unweigerlich.

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