Was werde ich in: Proseminar Grundlagenmodul Geschichte lernen ?

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Wichtig: Studierende, die das Grundlagenmodul des ersten Semesters im Sommersemester nachstudieren, können gleichzeitig das Modul des 2. Semesters studieren. Bitte beachten Sie, dass das Modul des 2. Semesters im Wintersemester nicht angeboten wird , so dass es gravierende Auswirkungen auf die Fortsetzung Ihres Studiums haben kann, wenn Sie im Sommersemester nicht beide Module parallel studieren. Dabei ist ausschließlich folgende Kombination möglich: Modul 1: Mittelalter Gruppe 1 (Di 14-16, Do 10-12 und 14-18) und Modul 2: Frühe Neuzeit (Di 12-14, Mo 10-12 und 14-16, Mo 16-18 oder Fr 12-14). Sie können am 15.3., 9.30-11.00 die Sprechstunde zur vorzeitigen Zulassung bei Dr. Regina Hauses (R12 V05 A11) wahrnehmen, um vorzeitig zu diesen Veranstaltungen zugelassen zu werden.

Prof. Dr. Andreas Rüther: Überblicksvorlesung (Di 12-14 Uhr): Transkontinentale Migration und Integration Zwischen Atlantik und Schwarzem Meer bietet die Geschichte des europäischen Kontinents im Mittelalter auch eine Geschichte der Aus-, Ein-, Zu- und Abwanderung, der Verfolgung und Vertreibung sowie der gezielten Kolonisierung einzelner Landstriche. Dieses Kolleg gibt sowohl einen chronologischen Überblick über die wichtigsten Etappen von Wanderungsbewegungen als auch über Ansätze der Migrationsforschung. Darüber hinaus stellt es die Zusammenhänge zwischen sozialer und regionaler Herkunft der Migranten, ihren Tätigkeiten bzw. Möglichkeiten und Migrationswegen dar. Nicht zuletzt führt es an ausgewählten mittelalterlichen Beispielen Mechanismen des Ein- und Ausschlusses und Integrationsanforderungen vor Augen. Das Alte Reich ist über Jahrhunderte hinweg eine Kulturregion mit vielfältigen Wanderungsbewegungen gewesen. Männer und Frauen verschiedener Sprachen und zahlreicher regionaler Kulturen sind aus ihrer jeweiligen Heimat ausgewandert, um neue Lebensperspektiven zu finden, Menschen anderer Kulturen umgekehrt in Deutschland und Mitteleuropa eingewandert. Diese Einführung zeigt die unterschiedlichen Motive, die Auswahl der Ziele, die quantitativen Ausmaße bzw. die kulturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen wie etwa die Ethnogenese oder Akkulturation. Migrationen im Mittelalter: ein Handbuch, hrsg. von Michael Borgolte, Berlin 2014; Akkulturation im Mittelalter, hrsg. von Reinhard Härtel (Vorträge und Forschungen 78) Ostfildern 2014; Dirk Hoerder, Geschichte der deutschen Migration vom Mittelalter bis heute (Beck'sche Reihe Wissen 2494) München 2010; Sylvia Hahn, Historische Migrationsforschung (Historische Einführungen 11) Frankfurt am Main u.a. 2012. Prof. Dr. Andreas Rüther: Quellenübung zum Thema der Vorlesung (Di 14-16 Uhr oder Do 16-18) Prof. Dr. Amalie Fößel: Einführungsseminar (Do 10-12 und 14-16): Die späte Stauferzeit (1198-1254) Das ausgehende 12. und die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts markiert eine Phase tiefgehender Umbrüche im europäischen Mittelalter. Im Reich entzündet sich ein Streit um das Königtum. Die machtpolitischen Konflikte zwischen Frankreich und England werden mit verschiedenen militärischen und politischen Mitteln ausgetragen. Das Papsttum entwickelt sich zu einer neuen Ordnungsmacht in Europa. Politische und gesellschaftliche Neuausrichtung charakterisiert Adel, Kirche und Städte. Das Seminar wird sich inhaltlich damit beschäftigen und zugleich eine Einführung in die Grundlagen und Arbeitstechniken der mittelalterlichen Geschichte geben. Die für alle Teilnehmer verpflichtende begleitende Übung vertieft das historisch-kritische Arbeiten mit den Quellen und die Beherrschung der Methoden und Techniken historischer Mittelalterforschung. Literatur zur Einführung: Knut Görich: Die Staufer. Herrscher und Reich, München 2006.

Geschichte Universität Duisburg-Essen SoSe 2016 Professor Rüther Andreas

Quelle: Professor Rüther Andreas , Uni-Essen