Diskurs über Lernmethoden von der frühen Kindheit bis in hohe Lebensjahrzehnte Uni-Leipzig

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Die Universität Leipzig lädt Experten zur einem Kongress über das lebenslange Lernen, Kompetenzen und Begabungspotenzial

uni-leipzig-diskurs-uber-lernmethoden-.jpgAn der Uni-Leipzig diskutieren Experten über die Lernmethoden von der frühen Kindheit bis in hohe Lebensjahrzehnte. Der Diskurs findet im Rahmen des zweiten Leitkongresses der Universität Leipzig. Die Hochschule feiert ihre 600-jähriges Bestehens. Die Experten wollen möglichst viele Menschen mit dem Lern-Thema konfrontieren. Der Diskurs richtet sich auch an Schüler, Berufseinsteiger, sich weiterbildende und Jugendliche.

Prof. Dr. Harald Marx will sich vor allem mit dem Thema Begabung, vor allem das passive Begabungspotential auf dem Kongress beschäftigen. Die PISA Studie zeigte deutliche Unterschiede im Bildungsniveau in der Bundesrepublik. International hat Deutschland durchschnittlich die Studie absolviert. Nun aber innerhalb der Länder haben die Schüler erheblich größeren Begabungspotential bewiesen. Daraus folgt, dass die Schüler Schwierigkeiten haben vorhandene Kompetenzen und Begabung einzusetzen.


Lebenslanges Lernen: Andragogik und ErwachsenenbildungAngesprochen werden auch Themen wie "lebenslanges Lernen", Begabungsförderung und Implementierung des Lernens im Schulsystem. Für jeden Bürger sind diese Themen sehr wichtig, denn der Grundstein für das Lebenslange Lernen, wird schon in der frühen Kindheit angelegt. Ob ein Kind in der Lage ist sein ganzes Leben lang mit Neugier neue Kompetenzen zu erlernen entscheidet über seine Zukunft, beruflichen Werdegang und schließlich über die Gesamtkompetenz der Gesellschaft.
Aus diesen Gründen ist der Kongress über das Lernen an der Uni-Leipzig für alle Besucher geöffnet. Jeder ist willkommen, egal ob Schüler, Student, Experte, Wissenschaftler oder Eltern. Die Teilnahme der interessierten Bürger ist kostenlos.


Das Symposium anlässlich des 600-jährigen Bestehens der Universität Leipzig endet mit einer Podiumsdiskussion am 20. Juni um 11:00 Uhr. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind Dr. Arend Oetker (Unternehmer und Präsident des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft), Dr. Eva-Maria Stange (Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Sachsen), Prof. Dr. Martin Baethge (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen, SOFI), Prof. Dr. Hans Bertram (Humboldt Universität Berlin), Prof. Dr. Philipp Gonon (Universität Zürich), Prof. Dr. Franz Häuser (Rektor der Universität Leipzig), Prof. Dr. Harald Marx (Dekan der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Leipzig) und Moderator Bernd Hilder (Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung)


Termine des "lebenslanges Lernen" Kongresses:
Der Diskurs über Lernmethoden von der frühen Kindheit bis in hohe Lebensjahrzehnte unter dem Motto "Leipziger Thesen für Bildung und Erziehung im 21. Jahrhundert" findet von 18. bis 20. Juni 2009, an der Universität Leipzig im Hörsaalgebäude statt.
Weitere Informationen die den Lern-Kongress betreffen unter: Symposium Wissen und Bildung.