Lernen und Gehirn

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Mit "Vierer-Gruppen" merkt man Dinge besser

Von am 28.05.08 13:09, Aktualisiert am 20.06.14 11:52 | 0 Kommentare |

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Warum kann man Mit "Vierer-Gruppen" Dinge besser merken?
Die Wissenschaftler haben durch Untersuchungen herausgefunden, dass unser Gehirn 7 Sachen als eine Informationseinheit verarbeiten kann und diese gut merken kann. Sie haben es damit begründet, dass unser Gehirn mit dieser Zahl von Einzelinformationen gut umgehen kann und sie problemlos im Kurzzeitgedächtnis behalten kann. Nun leider sieht die Realität bisschen anders. Durchschnittsmensch merkt anstatt 7 nur 3-4 Sachen ohne Probleme. Es kann also vorteilhafter zu merkende Sachen in Vierer Gruppen zusammen zu packen damit man nichts vergisst.

Fazit: Man kann viel besser Sachen merken in dem man sie in Vierer Gruppen unterteilt und nicht in Siebener Gruppen.

Hier einfacher Beweis:
Versuche eine Telefonnummer als eine reihe von 7 Ziffern zu merken. Nehmen wir an es geht um die Nummer: 1795152. So, diese Nummer in dieser Form im Gedächtnis zu behalten ist nicht gerade einfach. Viel besser wird es aber wenn man die sieben zahlen in zwei Teile zerlegt: 1795 - 152. Hier könnte man noch ein Ziffer anhängen und daraus eine 8-Stellige Nummer machen: 1795 - 1520. Es ist immer noch einfacher zu merken als die sieben Ziffern in einer Reihe oder?


Diese Methode lässt sich also effektiv anwenden bei Telefonnummern, Kontonummern, bei den Kreditkartennummern wird es bisschen schwieriger aber es ist immer noch machbar.


Diese Merkfähigkeit betrifft nicht nur zahlen, es lassen sich auch besser andere Sachen, wie Gegenstände, To-Do Listen oder Einkaufslisten wie auch Bestandteile einer Theorie in zwei Vierer Gruppen zu merken als eine Kette von acht Informationen.
Beim Lernen von komplizieren Sachen, hilft es auch wenn man sich die Anzahl der Informationen merkt. Zum Beispiel: die Theorie besteht aus 9 wichtigen Schlüsselwörtern, oder diese Aufgabe kann man in 6 Schritten lösen. Später beim Abrufen der Informationen kann man überlegen ob alle aufgezählt wurden (alle 9 Schlüsselwörter oder alle 6 Schritte). Solle etwas noch fehlen, kann man trotzdem überlegen - was noch übersehen würde und wie viele Teile fehlen noch. Es ist auf jedem Fall einfacher, als wenn man nicht weiß wie viele Schritte oder Schlüsselwörter zu erlernen waren.
Die Vierer Gruppen gehören zum einfachen Grhirn-Jogging.
Das Gehirn-Jogging ist eine einfache Methode das Gedächtnis fit zu halten.


Und welche Methode benutzt Ihr um solche Kleinigkeiten besser zu merken?
habt Ihr noch mehr Vorschläge wie man Gedächtnis effektiver nutzen kann? Dann lass mich es in den Kommentaren wissen.

Etwas mehr über e-Learning und LernNetzwerke findet man im Strukturnetz Blog im Beitrag Netzwerkarbeit 2.0

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