Zurück zum Blog
Karriere & Beruf
31. Oktober 2011 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Wie geht man mit der Kritik um? Wann soll man die Kritik ernst nehmen und wann nicht.

Den Umgang mit Kritik lernt man das ganze Leben lang. Es braucht Zeit bis man die Kritik für sich so interpretieren kann, bis sie einem nutzt anstatt zu stören. Im Prinzip kann man jede Kritik für sich nutzen, dazu braucht man aber einen hohen Grad an Kompetenz und ein breites Wissen. Erst dann kann man beurteilen ob der Kritisierende sich irrt oder recht hat.

Verwandle das Gelesene in konkretes Handeln

Wissen allein verändert nichts — erst der Plan macht den Unterschied. Erstelle in Sekunden einen persönlichen Aktionsplan und setze das Gelesene sofort um.

Meinen Aktionsplan erstellen

Den Umgang mit Kritik lernt man das ganze Lenken lang. Es braucht Zeit bis man die Kritik für sich so interpretieren kann, bis sie einem nutzt anstatt zu stören. Im Prinzip kann man jede Kritik für sich nutzen, dazu braucht man aber einen höhen Grad an Kompetenz und ein breites Wissen. Erst dann kann man beurteilen ob der Kritisierende sich irrt oder recht hat.

Kritik gibt es überall dort wo es auch Menschen gibt. Je kompetenter man ist, desto besser kann man Kritik für sich, als einen Wachstums-Dünger nutzen.
Auf Facebook, in Blogs und überhaupt im Internet kann man zu allem etwas sagen. Es gibt auch viele Leute, die ständig das machen, manchmal sind diese Kommentare positiv und angenehm, meistens aber persönlich sehr beleidigend und unangenehm. Da werden immer die Meinungen ausgetauscht, dann entsteht eine Diskussion und werden irgendwelche simple Argumente gebracht. Am Ende wissen diese Kritiker nicht einmal, ob ihre Argumente überhaupt irgendeinen Sinn haben. In einer solchen Diskussion teilzunehmen ist nur Zeitverschwendung. Außerdem gibt es keinen, der in solcher Diskussion Recht haben könnte. Sollte man eigentlich diese Kommentare ernst nehmen oder sind diese Kommentare nur von den Menschen, die ihre schlechte Laune und Unzufriedenheit einfach irgendwo auslassen wollen? Ja leider ist das so.

Wenn man eine schlechte Kritik über sich liest, will man sofort beweisen, dass es nicht so ist, und versucht, sich vor anderen zu rechtfertigen. Aber man darf nicht in diese Falle reinfallen, ist egal wie man diesen Menschen denn Sinn von der Sache erklärt. Diese „Kritiker" wollen noch nicht mal die Begründung zuhören. Diese angeblichen Kritiker denken, sie machten das Richtige, und machen mit ihren unmöglichen und nutzlosen Kommentaren weiter. Sie wollen nur einem sagen „du liegst falsch". Man darf nicht auf diese Müßiggänger hören. Sofort man merkt, dass man mit solchen Müßiggängern zu tun hat, man soll einfach schweigen, diese Argumente ignorieren und die wertvolle Zeit für was anderes verbringen.

Man kann nicht jedem Recht geben und ein Gefallen tun. Derjenige, der das versucht, gerät in eine Krise, verliert sein Ziel aus den Augen und opfert sein Rückgrat. Gefallsucht wirkt wie Nervengift: es vernebelt sich langsam und dann lähmt es.

Kritik: Der dümmere gibt nach

Jeder hat bestimmt die Parabel des deutschen Dichters Johann Peter Hebel gelesen: der Vater will seinem Sohn die Torheit der Welt zeigen. Der Vater bringt einen Esel mit und alle drei wandern ins erste Dorf. Die Bauern von dem Dorf sehen das und rufen: „Seht doch diese Narren! Haben einen Esel und keiner sitzt drauf." Bevor sie ins zweite Dorf kommen setzt sich der Vater auf den Esel. Die Bauern im zweiten Dorf sehen, dass der Vater auf dem Esel sitzt und rufen: „ Was Für ein Gespann! Der Alte reitet und der arme Junge muss laufen." Bis sie ins dritte Dorf kommen tauschen der Vater und der Sohn die Rollen, der Sohn setzt sich auf den Esel. Im dritten Dorf sehen die Bauern, dass der Sohn auf dem Esel sitzt und rufen: „Es ist nicht recht, dass der Alte laufen muss. Der Junge hat die kräftigeren Beine-soll er doch zu Fuß gehen." Nach diesem Dorf setzen sich beide auf den Esel. Als sie ins nächste Dorf rein kommen, werden sie wieder von Bauern beschimpft: „Pfui ihr Tierquäler. Ihr wollt wohl das arme Tier zu Tode reiten? Man sollte einen Stock nehmen und beide herunterschlagen." Nach diesem Dorf fesseln der Vater und der Sohn den Esel, nehmen sie ihn auf die Schulter und gehen ins fünfte Dorf rein. Als die Bauern von dem Dorf das sehen, verjagen sie den Vater und den Sohn mit Steinwürfen aus dem Dorf.

Gute Kritik von echten Kritikern

Es gibt aber auch zum Glück echte und gute Kritiker, durch die wird man auch in der Karriere besser und erfolgreich. Die Kritik kann auch wertvoll sein. Man darf nicht jede Kritik ignorieren. Gute Kritik muss man auch immer annehmen, wenn man besser werden will. Man muss akzeptieren und ändern können, was man falsch macht. Nur so ist möglich, die Schritte nach vorne zu machen. Es ist besser, dass man das eigene Rückgrat beweisen kann. So jemand wird auch Glaubwürdigkeit und Respekt überall erhalten.
Wenn einer sich jedem Widerstand beugt, dann besitzt er keine Durchsetzungskraft. So jemand wird auch nie ein Führer von anderen, sondern umgekehrt er wird immer von Anderen geführt.


Kritik trennen: Signal von Lärm

Die Parabel von Johann Peter Hebel (man kann es nie allen recht machen) trifft den Kern: Wer es jedem recht machen will, verliert am Ende sich selbst. Reine Nörgelei und Trollerei darf man getrost ignorieren – sie sagt mehr über den Absender als über dich.

Die hohe Kunst ist, davon die wertvolle Kritik zu unterscheiden. Echtes, fundiertes Feedback ist, wie der Beitrag schön sagt, ein „Wachstums-Dünger": Es zeigt dir, wo du besser werden kannst. Ignoriere den Lärm, aber höre genau hin, wenn jemand, der es gut mit dir meint und etwas versteht, dir einen blinden Fleck zeigt – daran wächst man am meisten.