Was werde ich im Studium lernen?

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Suchergebnisse mit Tag „Lernen“

Fortschritte in Humanmedizin, Chemie und biologischen Wissenschaften vollziehen sich in einem atem-beraubenden Tempo. Hoffnung und Visionen von einer Zeit ohne Leid und Not gehen einher mit Ängsten und Misstrauen, wohin diese Fortschritte führen könnten. Fragen zu Anfang und Ende des Lebens stellen eine christliche Ethik und den Religionsunterricht vor brisante Themen, z. B. vorgeburtliche Diagnostik, Schwangerschaftsabbruch, Umgang mit Behinderungen, Organspende und Sterbehilfe. Folgende inhaltliche Schwerpunkte werden in Orientierung an den Interessen der Teilnehmer/innen gesetzt: - Begriffsklärung „Ethik" und „Moral" - Überlegungen zu „Werten" und „Normen" - Ethische Theorien - Problemfelder der Ethik - Ein fachdidaktischer Weg zu begründetem christlich-ethischen Urteilen - Vorstellung sowie Erarbeitung von Materialien und Unterrichtsentwürfen zu christlich-ethischen Konfliktfeldern Methoden: - Selbstverantwortliche erfahrungsorientierte Mitgestaltung der Seminararbeit - Prinzip der doppelten Vermittlung: Praxis- und Anwendungsbezug, beispielhafte Vermittlung an Unterrichtssituationen des Ev. Religionsunterrichtes an beruflichen Schulen - Lerncoaching - Portfolioarbeit Organisationsformen: Seminararbeit als Blockveranstaltung in Verbindung mit Unterrichtspraxis: Eine unterrichtspraktische Erprobung und Umsetzung des inhaltlich Erarbeiteten ist in Anbindung an den Unterricht des Lehrbeauftragten an der Elisabeth-Knipping-Schule, Mombachstr. 14, 34127 Kassel in verschiedenen Schulformen im Anschluss an das Blockseminar möglich und verbindlich. Termine zur Umsetzung werden im Rahmen des Blockseminares in der Gruppe vereinbart.

In dieser Veranstaltung soll keine allumfassende und enzyklopädische Einführung in die Humangeographie geboten werden, sondern vielmehr geht es darum, gezielt aktuelle Kernfragen aus dem Bereich der Kultur- und Stadtgeographie in lern-/unterrichtsspezifischen Kontexten und Szenarien zu konkretisieren und zu entfalten. Davon ausgehend, dass „Kultur" wesentlich mehr ist als eine nationalitäts- und herkunftbezogene Etikettierung, sondern „Kultur" vielmehr ein komplexes Inventar an Bedeutungen, Bedeutungszuweisungen umfasst, das sich in Erfahrungs-, Alltagspraktiken und auf Ebenen der symbolischen Repräsentation vielgestaltig zeigt, werden auch gesellschafts-wissenschaftlich relevante Kategorien wie „Gesellschaft", „Macht", „Zeit" , „Raum" und „Identität" im Sinne jeweils unverwechselbarer Systemzusammenhänge entfaltet. Angesichts einer solchen Komplexität könnte jemand, der zwischen Lernen und Lehren agiert, erschrecken und verzweifeln oder aber beginnen, in eine gedankliche Euphorie zu fallen. - Vor allem deshalb, weil Bildung wieder in die Nähe von „Abenteuer" rückt und die „Wahrnehmung" als erkenntnisleitende Kategorie im Vordergrund steht. Wesentliche Theorien/Ideen aus dem Bereich der „New cultural geography" werden in diesem Zusammenhang vor dem Hintergrund konkreter Kulturlandschaften, Stadtlandschaften als Prägestock für Reisegradienten von Exkursionen veranschaulicht, um Ansichten/Einsichten dieser spezifischen und exklusiven Forschungsgemeinschaft der Kulturgeographen zwischen „Ergebnis" und „Erkenntnis" zu sichern. Anhand von Schülerprotokollen aus dem Bereich der qualitativen Unterrichtsforschung soll nachvollzogen und analysiert werden, inwiefern Lerngemeinschaften Impulse für fachwissenschaftlich orientierte Denkmodelle liefern und wie verblüffend nahe sie zuweilen(!) einer Phänomenologie und einer postmodernen Geographiedidaktik als Sonderformen des gesunden Menschenverstandes sind.

Die unterschiedlichen Befunde über den sozialen Status von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung werden im Kontext des gemeinsamen Lernens kritisch diskutiert. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in NRW stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, inwieweit Schülerinnen und Schüler im Gemeinsamen Unterricht sozial integriert sind. Anhand dieses Forschungskomplexes lernen die Studierenden exemplarisch wichtige Phasen des Forschungsprozesse (theoretischer Hintergrund/Fragestellung, Datenerhebung, -aufbereitung und -auswertung) kennen und eigenständig zu forschen. Die Veranstaltung erfordert aufgrund des Praxisanteils und der Kontakte zu Schulen ein hohes Maß an Engagement, regelmäßige Teilnahme, Zusammenarbeit in Partner- oder Kleingruppen und Verlässlichkeit auf Seiten der Studierenden. Leistungsnachweis: 2 LP: regelmäßige und aktive Teilnahme plus Planung (eigenständige Schulanfrage), Durchführung und Auswertung und Interpretation eines Teilprojektes.

In dem Lehrforschungsprojekt werden einführend Grundlagen und Forschungsbefunde zum kooperativen Lernen thematisiert. Im weiteren Verlauf des Lehrforschungsprojekts steht die genaue Analyse von Videosequenzen zum kooperativen Lernen im Vordergrund. Hierzu werden den Studierenden Unterrichtsvideos der Plattform Unterricht unter der Lupe zur Verfügung gestellt. Das Besondere an den Unterrichtsvideos ist, dass die 10 zur Verfügung stehenden Videos unterschiedliche Gruppen bei der Bearbeitung derselben Aufgabe zeigen. Die Studierenden wählen sich in Kleingruppen 2-3 Videos aus, die sie vergleichend analysieren. In einer Seminarveranstaltung präsentieren sie Ergebnisse ihrer Analysen und zeigen hierbei Ausschnitte aus den Videos. Das Lehrforschungsprojekt verläuft in folgenden Schritten: 1) 19.10.: Vorbesprechung: Überblick über Inhalte, Arbeitsformen und Anforderungen des Seminars (Teilnahme ist Pflicht) gegeben. 2) erster Präsenztag am 29.10.: Theorien, Konzepten und Befunde zum kooperativen Lernen; Ableitung von Kategorien , anhand derer sich kooperatives Lernen analysieren lässt (Kategorien dienen dazu, die Unterrichtsvideos vergleichend unter die Lupe zu nehmen) 3) zwischen 29.10. und 10.12.: Bildung von Tandems (ggf. auch Trios) und Beginn der Analyse von 2-3 Videosequenzen 4) zweiter Präsenztag am 10.12.: Präsentation der Analysekriterien durch die Tandems und Vorstellung erster Analyseschritte (Feedback von den Kommilitonen/-innen vom Dozenten) 5) Zwischen 10.12. und 10.2.: Tandems führen Analysen durch 6) dritter Präsenztag am 11.2.: Präsentation der Analysen auf einem Poster oder in Form eines Vortrags Die Studienleistung besteht in der aktiven Mitarbeit an den Analysen der Unterrichtsvideos und in der regelmäßigen Teilnahme an den Sitzungen, die Prüfungsleistung in der Posterpräsentation oder dem Vortrag.

Wer kennt sie nicht...- die fantastischen Wesen und Geschichten aus seiner Kindheit. Nicht selten haben wir früher die ein oder andere Geschichte gleich mehrmals gelesen oder können uns daran erinnern, wie wir bei den Großeltern stundenlang unser Lieblingsbilderbuch durch-blättert haben. Da war Pippi Langstrumpf mit ihrem Alleskleber, die Abenteuer vom kleinen Bären und dem Tiger und der kleine Wassermann, der eines Tages während einer Erkun-dungstour im Weiher das Neunauge trifft. Fantastische Geschichten haben nach wie vor eine hohe Anziehungskraft auf Kinder. Trotz Playstation, Wii und Pokemon sind sie von den Texten und Bildern gefesselt, spielen Szenen spontan nach oder können nach kürzester Zeit ganze Buchpassagen auswendig, ohne wirklich Lesen zu können. Sowohl alte Klassiker als auch neue Bilderbücher, wie die Geschichte des Grüffelo's gehören zu einem guten Literaturunterricht in der Grundschule ab Klasse 1 dazu, wie das 1+1 in der Mathematik. Die Möglichkeiten im Umgang mit Bilderbüchern sind dabei vielfältig, beziehen meist mehrere Unterrichtsfächer mit ein und eröffnen Kindern umfangreiche Chancen im Bereich des literarischen Lernens, aber auch des sozialen Lernens und der ästhetischen Bildung. Im Seminar wollen wir zunächst Bilderbücher sichten und unter verschiedenen Gesichtspunkten analysieren sowie Kriterien zur Auswahl guter Bilderbücher entwickeln. Anschließend werden wir wichtige Aspekte Literarischen Lernens erarbeiten, didaktische Konzepte kennen lernen und Möglichkeiten für den Unterricht anhand einzelner Beispiele konkret, praktisch erproben. Der Schwerpunkt des Seminars soll allerdings auf der Entwicklung eigener Literaturprojekte zu Bilderbüchern liegen. Eine regelmäßige Teilnahme sowie eine aktive Mitarbeit werden erwartet.

Im europäischen Bildungswesen ist ein Paradigmenwechsel festzustellen, von dem lehrerzen- trierten Unterricht zum individuellen, möglichst selbstgesteuerten Lernen. Der Perspektiv- wechsel besteht darin, dass der Fokus weniger auf das Lehren als vielmehr auf das Planen von Lernprozessen gerichtet ist. Traditionelle Lehrformen erfahren eine notwendige Ergänzung durch Formen des individuellen Forderns und Förderns, Lehrkräfte planen und organisieren das Lernarrangement und begleiten individuellen Lernprozesse. Mit dem Begriff einer neuen Lernkultur wird der vielfältige Prozess umrissen, der zum Ziel hat, das selbstständige, selbstorganisierte und selbstverantwortete Lernen der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Im Seminar werden die lerntheoretischen und wissenschaftlichen Grundlagen für diese neue Lernkultur erarbeitet (Gehirnforschung, Lernpsychologie, Konstruktivismus u.a.), Mit Hilfe von praktischen, handlungsorientierten Übungen sollen Erfahrungen über die Möglichkeiten individuellen Lernens gemacht und ausgewertet werden. Anhand von Ideen und Beispielen soll abschließend gezeigt werden, wie individuelles Lernen in der Schule und im Unterricht umgesetzt werden kann. Folgende Schwerpunkte werden in der Lehrveranstaltung behandelt: Begriff der neuen Lernkultur - pädagogisch-wissenschaftliche Begründungen Heterogenität als Chance wahrnehmen: Formen der Differenzierung im Unterricht Fördermöglichkeiten und Lernberatung als individuelle Entwicklungschancen Wandel der Lehrerrollen: Vom Belehrenden zum Planenden und Begleitenden Vier Handlungsfelder einer veränderten Lernkultur: Beobachten, Beschreiben, Bewerten und Begleiten (4-B-Modell der individuellen Förderplanung) Individuelles Lernen durch gezieltes Methodentraining und durch kooperative Lernstrategien Das Lernen anders anlegen - Unterricht planen und entwickeln im Sinne des indivi- duellen Lernens Individuelles Lernen braucht Zeit und Raum: Das Klassenzimmer als Lernumgebung gestalten und institutionalisierte Lernarrangements (Lernatelier, Lerninsel, Selbst- lernzentrum u.a.) Leistungsbewertung und neue Lernkultur

„Erfolg oder Mißerfolg beim Erwerb der Kulturtechniken entscheiden über den Schulerfolg und letztendlich auch über die Berufswahl bis hin zu Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe."" (Böhm 1993, 11) Lehrerinnen und Lehrer können nicht davon ausgehen, dass alle eingeschulten Erstklässler die gleichen Voraussetzungen für das Erlernen der Schriftsprache mitbringen. Studien belegen, dass zum Zeitpunkt der Einschulung Entwicklungsunterschiede von zwei bis drei Jahren bei den Kindern bestehen. Einige Kinder können schon ihren Namen schreiben und vielleicht sogar das Alphabet aufsagen während andere Buchstaben nur als Zeichen aus Büchern kennen. Eines haben die Schulanfängerinnen und -anfänger jedoch meistens gemeinsam: sie kommen in die Schule und können es kaum erwarten endlich Lesen und Schreiben zu lernen. Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ist es dann auf die individuellen Voraussetzungen der Kinder einzugehen, um sie im Lesen- und Schreibenlernen bestmöglich unterstützen zu können. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen Lehrpersonen über Kenntnisse der Vorläuferfähigkeiten des Schriftspracherwerbs verfügen, die das Lesen- und Schreibenlernen positiv beeinflussen. Dieses Seminar beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Diagnostik und der Förderung dieser Vorläuferfähigkeiten. Im Mittelpunkt wird die Phonologische Bewusstheit als Komponente der Phonologischen Informationsverarbeitung stehen. Es werden Studien behandelt, die sich mit dem Erwerb der Phonologischen Bewusstheit bei Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen befassen. Außerdem wird das Unterrichtskonzept „Phonetisches Schreiben"" mit sog. „Anlauttabellen" thematisiert und in Zusammenhang mit den empirischen Ergebnissen bezüglich der Vorläuferfähigkeiten gebracht. Zudem werden grundlegende Inhalte zum Erwerb sowie Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb thematisiert.

Lernen mit Medien im Bereich Schule

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In diesem Seminar geht es um das Lernen mit Medien speziell im Bereich Schule. Welche Angebote gibt es hier und wie können Medienkonzepte gewinnbringend eingebracht werden? Nach einer theoretischen Beschäftigung mit Theorien und Modellen soll anschließend auch um der praktische Medieneinsatz betrachtet werden. Hinweise Ein detaillierter Veranstaltungsplan sowie die entsprechende Literatur werden in der ersten Sitzung vorgestellt. Zuordnung Diese Veranstaltung wird für den Schwerpunkt Theoretische Grundlagen der Mediendidaktik (Dipl.-Päd. 23) sowie für den BA Erziehungswissenschaft, Modul 10 (Mediendidaktik) angeboten. Methode Die einzelnen Sitzungen haben folgenden Aufbau: 1. Präsentation zur Einführung in das Thema, 2. Arbeitsphase mit Übungen, Lernaufgaben oder Gruppenarbeit, 3. Aufarbeitung der Ergebnisse im Plenum. Die Studierenden sind in allen Phasen aktiv beteiligt. Termine Die Veranstaltung findet Mittwoch von 10-12 Uhr statt. Beginn ist in der ersten Vorlesungswoche. Scheinerwerb Studierende im Studiengang Diplom-Pädagogik müssen folgende Leistungen erbringen: Regelmäßige Teilnahme sowie Übernahme einer Präsentation. Für einen Leistungsnachweis muss diese zusätzlich schriftlich ausgearbeitet werden. Lernaufgaben, die im Rahmen dieses Seminars von Studierenden im Modul 10 des BA Erziehungswissenschaftenerstellt werden, bleiben unbenotet, bereiten jedoch auf den Modulabschluss vor. Werkzeuge: Wir arbeiten in dieser Veranstaltung mit Moodle: http://moodle.uni-duisburg-essen.de/course/view.php?id=1505 Bitte arbeiten Sie sich bereits vor der Veranstaltung in die Grundlagen der Nutzung ein. Informationen finden Sie auf der E-Learning Website der UDE. Sie benötigen einen Mailaccount der UDE bzw. müssen eine Weiterleitung Ihes Uni-Accounts einrichten. Sonstiges: Die Veranstaltung ist geöffnet für Studierende von Hochschulen der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR).

Modelle des Lehrens und Lernens im Umgang mit Literatur

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Kompaktveranstaltung am Ende des Semesters Wie lernt man den Umgang mit Literatur wie lernt man lesen? Und: Woran kann man das Verstehen von Texten erkennen? Antworten auf diese zentralen Fragen der Lese- und Literatur-Didaktik werden bestimmt von der Konzeptualisierung des Lesens als kommunikativer Handlung. Fünf Paradigmen können unterschieden werden: Lesen als konditioniertes Handeln, als natürliches Lernen, als Informationsverarbeitung, als soziokulturelles Lernen und als engagiertes, individuelles Handeln. Welche didaktischen Orientierungen und Strategien zur Konzeption von Lernsequenzen können nun für einen förderlichen Umgang mit Literatur legitimiert und genutzt werden? In der Sicht der Lehr-Lern-Forschung nehmen Aufgaben eine zentrale Funktion bei der Gestaltung von Lernumgebungen ein. Nachdem in der empirischen Lernforschung die Aufgabenkonstruktion schon seit einiger Zeit thematisiert wird, steht sie auch in der Fachdidaktik Deutsch im Fokus: Wie können Aufgaben zum Umgang mit Literatur und Sprache nicht nur domänenspezifisches Wissen und Können sondern auch entsprechende Haltungen des Verstehens entwickeln? Was sind demnach gute Aufgaben und wie können sie für die Organisation von Lern- und Bildungsprozessen im Deutschunterricht bestimmt und entwickelt werden? Diese Fragen sollen in der Veranstaltung an ausgewählten Beispielen erörtert werden, um entsprechende Aufgabenkonstruktionen und Lernsequenzen für den Literaturunterricht zu entwickeln und zu evaluieren. Thematische Aspekte: Aufgaben-Konstruktionen und die Big 5 des Lernens Kompetenzen, Standards und Verstehen in der fachdidaktischen Diskussion Fachdidaktische Modellierungen literarischen Lernens Gegenstands- und lernerorientierte Konzeptionen Fachdidaktische Diagnose-Konzepte Lernbausteine Literarische Figuren' Lernbausteine Erzähl- und Darstellungsstrukturen' Sequenzen und Phasen im Umgang mit Literatur Alignment im literaturbezogenen Lernprozess Lernaufgaben neuen Typs

Inhalte: Soziale, kommunikative, Konflikt- und Teamfertigkeiten - Sogenannte Schlüsselkompetenzen sind für den erfolgreichen Berufseinstieg wertvoller denn je und häufig entscheidendes Bewerbungskriterium. Da sie sich nur sehr begrenzt aus Büchern lernen lassen, sollen sie in diesem Seminar durch praktische Tätigkeiten in sozialen, ökologischen oder soziokulturellen Einrichtungen ausgebildet und gefördert werden. Als 'fremde Lebenswelten' bieten sie in besonderer Weise die Möglichkeit, die eigenen Fertigkeiten zu erkennen, zu reflektieren und zielgerecht auszubauen. Darüber hinaus machen die selbst wählbaren Tätigkeiten in gemeinnützigen Einrichtungen beispielhaft deutlich, wie sich eine 'gesellschaftliche Verantwortung' handlungspraktisch übernehmen lässt. Die Lehrveranstaltung setzt sich zusammen aus einem Theorie-, einem Praxis- sowie einem Reflexionsteil. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen zu Themenkomplexen des bürgerschaftlichen Engagements und Schlüsselkompetenzentwicklung erarbeitet. Auf dieser Grundlage wählen die Studierenden nach eigenem Interesse ein Engagement aus, das sie in einem zeitlichen Umfang von etwa 30 Stunden innerhalb von 2-3 Monaten durchführen. Die Tätigkeiten werden mit Hilfe einer Reflexionswerkstatt begleitet. Abschließend stellen die Studierenden ihre Engagements und ihre Schlüsselkompetenzentwicklung vor. Die Teilnehmer bekommen ein Zertifikat über ihre Teilnahme ausgestellt. Für alle Interessenten findet am 10. April 2009 um 10:00 c.t. eine Einführungsveranstaltung statt, in der allgemeine Informationen gegeben und die Rahmenbedingungen geklärt werden. Natürlich sind auch diejenigen für die Veranstaltungsreihe herzlich eingeladen, die sich bereits freiwillig engagieren. Lernziele: Die Studierenden reflektieren und stärken ihre individuellen Kompetenzportfolios. Sie entwickeln einen reflektierten Standpunkt auf gesellschaftliche Verantwortung, freiwilliges Engagement und die Bedeutung von Schlüsselkompetenzen für die persönliche und berufliche Entwicklung.

Die Gelegenheit: Die Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, theoretische Grundlagen und praktische Anwendungsweisen empirischer Sozialforschung miteinander zu verbinden. In spannenden kleinen Untersuchungsvorhaben können Sie beruflich notwendige Methodenkenntnisse erproben und gleichzeitig langfristig wertvolle eigene Projektkompetenzen entwickeln und reflektieren. Das Vorhaben: Ausgewählte pädagogische Einrichtungen unserer Region werden uns im Plenum Untersuchungsfragestellungen vorstellen, die aus ""echten"" pädagogischen Arbeitszusammenhängen resultieren und an deren empirisch basierter Beantwortung sie interessiert sind. Sie selbst werden in der Rolle als ""Forschungslehrling"" - unter fachlicher Anleitung und mit dem entsprechenden Methodencoaching - eine der Untersuchungsfragestellungen zusammen mit einer Projektgruppe aus drei bis max. fünf Teilnehmer/inne/n unserer Veranstaltung bearbeiten. Sie lernen dabei, eine kleine, überschaubare empirische Untersuchung zu entwickeln, vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten. Dies alles setzen Sie mit der notwendigen Unterstützung für die jeweilige Einrichtung um. Dabei verknüpfen Sie ganz praktisch wissenschaftliche Lerninhalte mit gesellschaftlichem Engagement (learning plus service = service learning). Die Arbeitsform: Im Plenum wechseln sich Auffrischphasen zu theoretischen Grundlagen und ausgedehnte Praxisanteile ab. Ein wesentlicher Teil der Arbeit erfolgt darüberhinaus in den einzelnen Projektgruppen innerhalb der "Selbstlernzeit", also außerhalb der wöchentlichen Sitzungen des Plenums. Die Projektarbeit stellt hohe Anforderungen sowohl an Kontinuität und Umfang der Arbeitsleistungen als auch an die Bereitschaft und Fähigkeit zu verbindlicher Kooperation im Seminar, innerhalb der Projektgruppen und mit den externen Partnern. Die Teilnahme- und Prüfungsmodalitäten: Eine regelmäßige Teilnahme am Seminar und die aktive Mitarbeit in einer Projektgruppe sowie die Mitwirkung an der gemeinsamen Ergebnispräsentation ist für alle obligatorisch. Die benotete Prüfungsleistung des gesamten Moduls besteht aus einem Forschungsbericht zu Ihrem jeweiligen Projekt.

Die Studierenden erschließen sich im Rahmen der Veranstaltung vertieftes Wissen zu ausgewählten didaktischen, strukturellen und förderpädagogischen Theorien, Konzepten und Leitideen - wie u.a. zur Organisation, Methoden, den Hemmnissen und dem Mehrwert von problemlösenden, experimentellen, mediengestützten, kooperativen, selbstgesteuerten, lernfeldorientierten, handlungsorientierten, differenziertem bzw. inklusivem Lehren und Lernen - in der gewerblich-technischen Berufsbildung in den Domänen Metall- und Elektrotechnik. Sie können dieses wiedergeben und darauf basierend eigene Hypothesen, Argumente und Theorien systematisch entwickeln, Kriterien orientiert und vor dem Hintergrund einschlägiger Berufsbildungsforschung bewerten und diskutieren.recherchieren und beschaffen zu technikdidaktischen Fragestellungen relevante Forschungsliteratur. Sie sind in der Lage die identifizierten theoretischen und empirischen Studien zu verstehen, diese darzustellen, zu bewerten und didaktische Handlungsalternativen für die berufliche Bildungspraxis in den Domänen Metall- und Elektrotechnik daraus abzuleiten bzw. diese zu diskutieren. Darüber hinaus konstruieren sie eigene theoretisch-empirisch fundierte Thesen, Argumentationen und Theorieansätze und entwickeln im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Arbeiten eigene abgegrenzte Forschungsfragen und -vorhaben und untersuchen diese systematisch, nach wissenschaftlichen Standards und diskutieren diese reflektiert. Sie schildern den Forschungsstand und die Theorie zur Historie, den Zielen, den Akteuren und den Rahmenbedingungen von Bildungsgangteamarbeit und Lernortkooperation in der beruflichen Bildung Metall- und Elektrotechnik, ziehen daraus Schlüsse für eigenen Handlungsmöglichkeiten und nehmen dazu Stellung. Sie kennen ausgewählte Verfahren, Formen, Bezugssysteme für die Beurteilung von Lernleistung und Unterrichtsqualität ihre Funktionen und ihre Vor- und Nachteile vor dem Hintergrund der Inklusion und Diversität in der beruflichen Bildung in den Domänen Metall- und Elektrotechnik. Die Studierenden begreifen und reflektieren ihren Beruf als ständige, historisch und biographisch geprägte Lernaufgabe und erschließen sich Methoden der Selbst- und Fremdevaluation.

In keinem Bildungsbereich haben es Lehrkräfte mit homogenen Lerngruppen zu tun. Ob im Primarbereich, in der gymnasialen Oberstufe, der Berufsschule, der Universität oder der Erwachsenenbildung: Alle Lerngruppen sind mehr oder weniger stark heterogen. Homogenität, so heißt es, sei eine Illusion, Heterogenität die Realität. Entsprechend dürfe Heterogenität nicht als Problem angesehen werden, das - etwa durch eine stärkere Außendifferenzierung - gelöst werden müsse, sondern als Herausforderung. Interkulturalität und Integration, neuerdings Diversität und Inklusion sind die Oberbegriffe, die diese Wende im Bildungsbereich charakterisieren. Binnendifferenzierung, Lernerorientierung und Offener Unterricht sind die Konzepte und Methoden, die jede Lehrkraft kennt. Zunehmend wird jedoch nicht mehr nur von Herausforderung, sondern sogar von Bereicherung gesprochen. Diese Begriffswandlung ist eine dialektische, weil sich damit teilweise auch das Bewusstsein für konkrete Probleme im Klassen- oder Kursraum verändert. Bei Lehrkräften sind häufig zwei Verhaltensweisen zu beobachten: Entweder werden offensichtliche Probleme im Sinne dieser neuen Begriffswelt ignoriert oder schöngeredet. Die Leidtragenden sind die Lernenden. Oder es wird versucht, die Probleme mit viel methodisch-didaktischem Arbeitsaufwand, Empathie und Berufsidealismus zu meistern. Die Leidtragenden sind die Lehrkräfte. Was diese beiden Verhaltensvarianten eint, ist, dass die politischen, ökonomischen, curricularen und institutionellen Rahmenbedingungen nicht kritisch hinterfragt werden. An diesem Punkt setzt dieses Seminar an. Es hat einen ideologiekritischen Anspruch. Ziel ist, das Verhältnis zwischen den Rahmenbedingungen des Lehrens bzw. Unterrichtens, der Lehrkraft und den beobachtbaren Phänomenen im Kurs- oder Klassenraum bzw. den konkreten Problemlagen einzelner Lernender genau in den Blick zu nehmen, Widersprüche aufzuzeigen und eine fundierte Kritik herauszuarbeiten. Arbeitsgrundlage sind bereits transkribierte problemzentrierte Interviews mit Migrantinnen eines ""Frauen-Integrationskurses"" sowie zwei theoretische Texte.

Lernen oder Verstehen Methoden für Umgang mit Literatur

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Lernen oder Verstehen& - Methoden, Settings und Verfahren im Umgang mit Literatur Sommersemester 2015 - Fehr Do 16-18 Kompaktveranstaltung am 17.07.15 14-18 Wie lernt man den Umgang mit Literatur - wie lernt man lesen? Und: Woran kann man das Verstehen von Texten erkennen? Antworten auf diese zentralen Fragen der Lese- und Literatur-Didaktik werden bestimmt von der Konzeptualisierung des Lesens als kommunikativer Handlung. Fünf Paradigmen können unterschieden werden: Lesen als konditioniertes Handeln, als natürliches Lernen, als Informationsverarbeitung, als soziokulturelles Lernen und als engagiertes, individuelles Handeln. Welche didaktischen Orientierungen können nun in der aktuellen Diskussion um Kompetenzen, Standards und 'Verstehen&' für einen förderlichen Umgang mit Literatur legitimiert und genutzt werden? In der Sicht der Lehr-Lern-Forschung nehmen Aufgaben eine zentrale Funktion bei der Gestaltung von Lernumgebungen ein. Nachdem in der empirischen Lernforschung die Aufgabenkonstruktion schon seit einiger Zeit thematisiert wird, steht sie auch in der Fachdidaktik Deutsch im Fokus: Wie können Aufgaben zum Umgang mit Literatur und Sprache nicht nur domänenspezifisches Wissen und Können sondern auch entsprechende Haltungen des 'Verstehens&' entwickeln? Was sind demnach gute Aufgaben und wie können sie für die Organisation von Lern- und Bildungsprozessen im Deutschunterricht bestimmt und entwickelt werden? Diese Fragen sollen in der Veranstaltung an ausgewählten Beispielen erörtert werden, um entsprechende Aufgabenkonstruktionen für den Literaturunterricht zu erproben und zu evaluieren. Thematische Aspekte: Kompetenzen, Standards und 'Verstehen&' in der fachdidaktischen Diskussion Fachdidaktische Modellierungen literarischen Lernens Gegenstands- und lernerorientierte Konzeptionen Fachdidaktische Diagnose-Konzepte Lernbausteine 'Literarische Figuren' Lernbausteine 'Erzähl- und Darstellungsstrukturen' Sequenzen und Phasen im Umgang mit Literatur

Kursart: Blended-Learning (Präsenzunterricht=montags und Onlinearbeit=mittwochs). In dieser Lehrveranstaltung können die Studierenden eine Lizenz für eine siebenmonatige Nutzung eines Online Kurses erwerben. Die Studierenden arbeiten selbständig mit der "Aula Virtual de Español AVE", einer Online-Plattform, die vom Instituto Cervantes entwickelt worden ist und verschiedene Übungsformen bietet. Sie werden durch einen/eine Tutor/Tutorin (die Dozentin) Online betreut. Zielgruppe: Der Kurs eignet sich besonders für Studierende aller Fakultäten, die flexibler sein möchten, die ein Auslandssemester belegen, die gerne selbständig arbeiten und außerdem Kontakt zu einer Lehrkraft und einer Lerngruppe haben möchten. Die Lehrer der Präsenzkurse sind gleichzeitig die Tutoren der Selbstlernphasen.

Handlungsorientiertes Lernen mit Sinn: Entwicklung von Service Learning an Kasseler Schulen Service-Learning („Lernen durch Engagement") gilt derzeit als eine der innovativsten Lehr- und Lernformen sowohl an Schulen als auch an Hochschulen. Theoretisches Lernen wird dabei durch die Bearbeitung praktischer Projektaufgaben ergänzt, die dem Gemeinwohl dienen. So legen beispielsweise Sechstklässler im Bio-Unterricht einen Naturlehrpfad an. Oder Schüler/innen des Berufsvorbereitungsjahrs bieten „Wellness für Senior/innen" an, um ihre Kenntnisse im Berufsfeld Körperpflege zu vertiefen.

Interreligöses Lernen: Die Anderen und Ich

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Suche nach Identität und Begegnung mit dem Fremden in den Religionen. Interreligiöse Lernprozesse. Wer bin ich? Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen, oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß? Wer bin ich, der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? Bin ich beides zugleich, dichtete Dietrich Bonhoeffer. Die Einzelnen erfahren ihr Ich aufgeteilt in verschiedene Bereiche und Rollen: private Beziehungen, Geschlecht, Alter, Studium, Beruf, Verpflichtungen als Bürger/in eines Staates... Wie gelten in diesen Lebenszusammenhängen meine inneren Werte und Normen?

Mental and Physical Training - Studying successfully with the help of physical exercise Dozent/in: Ingo Cremer, systemischer Innovationsberater sowie Tom Neubert und Sebastian Knust vom Zentrum für Hochschulsport (ZfH) der Leibniz Universität Hannover Raum: Die (Theorie-) Seminartermine finden im Am Moritzwinkel 6 Gebäude 1801 - Raum 135 und die Sporttermine in Halle 3 des Neubaus im Zentrum für Hochschulsport, Am Moritzwinkel 6, statt. Inhalt: Der positive Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und Lernen ist seit der Antike bekannt. Bewegen verbessert den Lerneffekt - dies belegen auch aktuelle Studien.

Trotz einer dynamischen Medienentwicklung sind in der Schule nach wie vor die medialen Darstellungsformen Text und Bild in Lehr- und Lernmaterialien dominant. Gleichzeitig wird in der Medienpädagogik selten bestritten, dass ein kompetenter Umgang mit Texten und Bildern nicht nur zu den basalen Kulturtechniken gehört, sondern auch ein unabdingbares Fundament für erfolgreiches Lernen darstellt. Dieser Einsicht will das vorliegende Seminar dadurch Rechnung tragen, dass hier einmal die Voraussetzungen, Bedingungen und Möglichkeiten des Lernens mit Texten und Bildern in einer von Medien zunehmend geprägten Welt systematisch erarbeitet werden. Das soll in einer zweifachen Annäherung an die Thematik geschehen.

Hintergrund für die inhaltliche und organisatorische Gestaltung des Moduls M3 inklusive Modulabschlussprüfung ist der Ansatz "Individualisiertes Lernen erleben!" Ihnen soll einerseits der Erwerb von Kompetenzen für individualisierten Unterricht ermöglicht werden. Andererseits erhalten Sie die Möglichkeit, die Themen durch individualisiertes Lernen zu vertiefen, die Ihnen aufgrund der Erfahrungen im Praxissemester persönlich bedeutsam für Ihre weitere professionelle Entwicklung erscheinen. Damit dies gelingen kann, werden Sie vor Veranstaltungsbeginn nach möglichen Themenwünschen gefragt.