Das Verhalten eines Monopolisten und seine Wirkung auf dem Markt
Der Monopolist setzt die Marktkräfte außer Kraft: Er verknappt die Menge, um über den Mengeneffekt den Preis zu erhöhen. Wirkung am Beispiel Wohnungsmarkt – erklärt.
Setze dein Wissen direkt in die Tat um
Du hast gerade wertvolle Tipps gelesen — jetzt fehlt nur noch der Plan. Erstelle in Sekunden einen persönlichen Aktionsplan, der dir hilft, das Gelesene wirklich umzusetzen.
Meinen Studienplan erstellenIn einem Monopol sind die normalen Marktkräfte außer Kraft gesetzt. Der Monopolist kann den Preis nicht direkt festsetzen, ihn aber über die angebotene Menge steuern.
Wie verhält sich der Monopolist?
Die Einnahmen des Anbieters sind das Produkt aus Preis und Menge. Der Monopolist reduziert die angebotene Menge, um seine Einnahmen zu erhöhen. Grafisch verschiebt er die (senkrechte) Angebotskurve nach links – das Angebot sinkt. Bei gleichbleibender Nachfrage steigt der Preis stärker, als die nachgefragte Menge zurückgeht. Über diesen Mengeneffekt beeinflusst der Monopolist also den Preis.
Beispiel Wohnungsmarkt
Verknappt ein dominanter Anbieter das Wohnungsangebot, gehen einige Nachfrager leer aus, und wer eine Wohnung bekommt, zahlt mehr als zuvor. Eine mögliche staatliche Reaktion ist die Preisregulierung (Höchstpreis) – die jedoch eigene Nachteile mit sich bringt. Zum Vergleich der Marktformen siehe Monopol, Oligopol und Polypol.
Zusammenfassung und Lerntipp
Auf den Punkt: Der Monopolist verknappt die Menge, um über den Mengeneffekt den Preis zu erhöhen. Folge am Wohnungsmarkt: höhere Preise, einige Nachfrager gehen leer aus.
Lerntipp: Die Kausalkette „Menge senken → Preis steigt" merkst du dir als kleine Bildgeschichte mit der Kreis-des-Wissens-Methode.