Diagramm: Geldmengen und Zinssatz

Veröffentlicht am: in der Kategorie: Makroökonomik

Gleichgewichtszinssatz hängt von der Menge des Geldes im Umlauf und von des Nominaleinkommens. Im Geldmengen-Zinssatz-Diagramm kann man dies beobachten.

Mit dem Geldmengen-Zinssatz Diagramm kann man hervorragend die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen auf das Gleichgewicht am Geldmarkt zeigen.

Wie sieht ein Geldmengen-Zinssatz-Diagramm aus?

Auf der Ordinate wird die Geldmenge dargestellt, mit der Bezeichnung M. Auf der Abszisse wird der Zinssatz i abgebildet.

Die Geldnachfrage Kurve gleicht dem Einkommen. Die Kurve hat einen sinkenden Verlauf.
Die Angebotskurve dagegen ist senkrecht.Das entspricht einem völlig unelastischem Angebot. Denn die angebotene Menge an Geld wird vom Zentralbank festgelegt und unabhängig von der Höhe des Zinssatzes i ist sie immer gleich.


Was passiert wenn sich das Einkommen erhöht?
- erhöht sich das Nominaleinkommen, so kommt es zu einer Verschiebung der Geld-Nachfragekurve (Einkommenkuve) nach rechts. Die Geldangebotskurve bleibt unberührt. Damit wandert der Gleichgewicht nach oben, die Schnittstelle der Angebotskurve und der Nachfragekurve befindet sich oberhalb des alten Gleichgewichts.
Dadurch steigt der Zinssatz. Die Menge bleibt gleicht.

Wenn dagegen das Geldangebot sinkt - kommt es zu Verschiebung der Angebotskurve nach links. Es wird ja eine kleinere Menge von Geld angeboten. Der Zinssatz steigt in diesem Fall auch, denn das neue Gleichgewicht Md=Ms verlagert sich auch nach oben.

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Autor: Krzysztof