Einheitliche Europäische Akte 1987 ein Schritt zur EU Integration
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Die wichtigsten Kernpunkte der Einheitlichen Europäischen Akte waren: Verwirklichung des Binnenmarktes, Erweiterung der Befugnisse der Gemeinschaft und Einführung des Mehrheitswahlrechts.
Warum und in welchen Umfang ist die Einheitliche Europäische Akte aus dem Jahre 1987 wichtig für die Integration der Europäischen Union? Was sind die Kernpunkte der EEA und wann sollen sie umgesetzt werden?
Einheitliche Europäische Akte kann man als zweite Phase der EU Entstehung bezeichnen. Was in den Römischen Verträgen nicht explizit oder nicht eindeutig genau definiert wurde, wurde in der EEA genauer unter die Lupe genommen.
So Regelt die Einheitliche Europäische Akte genau was Binnenmarkt heißt. Bis zum Jahre 1987 wurde nämlich der Begriff "Gemeinsame Markt" verwendet. Mit der EEA wird eine genaue Frist festgelegt. Bis zum 1 Januar 1993 soll der Binnenmarkt verwirklicht werden. Dabei wurden die Kontrollen für den Personenverkehr und den Warenverkehr auf den Grenzen innerhalb der EWG aufgehoben.
Da die verschiedene Länder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ihre eigene Produkt-Standards hatten, müssten diese Standards vereinheitlicht werden damit kein Land unter Wettbewerbs- Nachteilen leidet. Die Produktnormen wurden Harmonisiert und die Märkte geöffnet. Es begann der Abbau von Staatsmonopolen wie das im Falle der Deutschen Post war.
Die EWG erweiterte mit der EEA ihre eigene Zuständigkeitsbereiche und Befugnisse. Damit EWG eine handlungsfähige Einheit bildet wurden Pläne für die Währungseinheit, Umweltpolitik und zukünftige technologische Entwicklung entworfen.
Mit der EWG wurde auch das Mehrheitswahlrecht eingeführt, das die meisten wirtschaftlichen Angelegenheiten abgedeckt hat. Damit wurde die Beschlussfähigkeit verbessert. Die Rolle des EU Parlaments wurde gestärkt. Dadurch könnten die bestehenden demokratischen Defizite ausgeglichen werden. Die EWG wurde durch die EEA entscheidungsfähiger.