Klausur: Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung. Medienwirtschaft

Veröffentlicht am: in der Kategorie: Wirtschaft

Test-Fragen für die Klausur: Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung. Medienwirtschaft. Bei dieser Klausur handelt es sich im eine Blockklausur.


Training und Lernen mit einer Blockklausur im Fach Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung sowie Medienwirtschaft.
Bitte wählen Sie die zu bearbeitenden Aufgaben so aus, dass die Summe der angegebenen Bear­beitungsrichtzeiten 240 min. ergibt (Dies ergibt 100 %). Dies entspricht dann Vorlesungen im Um­fang von insgesamt 8 SWS. Beachten Sie bitte, dass die Vorlesung „Internetökonomie und Electronic Business" 4 SWS umfasste und daher eine Bearbeitungsrichtzeit von 120 min. hat (Das entspricht einem Umfang von 50 % der Klausur).

Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung. Medienwirtschaft

BLOCK A
Aufgabe 1
(„Internetökonomie und Electronic Business"; Bearbeitungsrichtzeit: 120 min.; Ge­wicht: 50 %)
(a) Was versteht man unter dem Fünf-Kräfte-Modell von Porter, und wie könnte man kurz begrün­den, dass das Modell auch unter den Rahmenbedingungen der Internetökonomie noch Gültig­keit für sich beanspruchen kann?
(b) Welche Beiträge kann das Modell zur Analyse des Interneteinflusses auf die Beurteilung von In­ternetgeschäftsmodellen liefern? Definieren Sie zur Beantwortung der Frage den Begriff des In­ternetgeschäftsmodells, und versuchen Sie einige konkrete Handlungsempfehlungen für Unter­nehmungen, die sich mit der Analyse des Interneteinflusses auseinandersetzen müssen, abzu­leiten!
(c) Welche grundsätzlichen Mess- und Zurechnungsprobleme wirft eine Branchenstrukturanalyse anhand dieses Modells auf?


Aufgabe 2
(„Strategien von Medienunternehmungen"; Bearbeitungsrichtzeit: 60 min.; Gewicht:
25 %)
(a) Welche Produktmerkmale sind für Tonträger (CD) typisch, und welche betriebswirtschaftlichen Probleme sind mit diesen Produktmerkmalen verknüpft?
(b) Welche Besonderheiten weist die Wertschöpfungskette des Musikmarktes auf? An welchen Stu­fen der Wertschöpfungskette müssten die Möglichkeiten der Internettechnologie hinsichtlich der Erstellung und des Vertriebs von Musikprodukten Berücksichtigung finden?
(c) Machen Sie mindestens drei Vorschläge, wie Tonträgerhersteller auf dem Musikmarkt die Attrak­tivität ihrer Produkte bei den Käufern, die Musik illegal aus dem Internet herunterladen und auf CDs brennen, steigern könnten!

Aufgabe 3
(„Führung von Medienunternehmungen"; Bearbeitungsrichtzeit: 60 min,; Gewicht: 25
%)
(a) Welche besonderen Merkmale besitzt die Ressource „Personal", und welche Bedingungen müssten vorliegen, um das Personal als Kemressource einer Unternehmung einstufen zu kön­nen?
(b) In Medienunternehmungen werden Personen, die Träger kreativer Leistungen sind, in der Regel überwiegend nicht wie Personal, d.h. auf Basis unbefristeter abhängiger Beschäftigungsverhält­nisse beschäftigt, sondern als freie Mitarbeiter oder auf Basis befristeter Verträge.
Wie könnte man begründen, dass personalwirtschaftliche Aufgaben wie z.B. Personalentwick­lung, Motivation und Führung auch für diese Gruppe Beschäftigter durchgeführt werden sollten?
(c) Welche Maßnahmen zu extrinsischer und intrinsischer Motivation abhängig und unabhängig be­schäftigter Mitarbeiter in kreativen Bereichen von Medienunternehmungen würden Sie vorschla­gen?

Aufgabe 4
(„Einsatz von Medien in Unternehmungen"; Bearbeitungsrichtzeit: 60 min.; Gewicht:
25 %)
(a) Mit welchen Zielen müsste die Auswahl und der Einsatz von Medien in Unternehmungen grund­sätzlich erfolgen, wenn man einen hohen Grad an Dezentralisation unterstützen möchte?
(b) Welche Voraussetzungen bezüglich der Mitarbeiter, die neue Medien zu Zwecken der Informati­on und Kommunikation nutzen sollen, müssen gegeben sein?
(c) Welche Einfiussfaktoren müssten zur Bewertung und Auswahl von Medien in Unternehmungen berücksichtigt werden? Begründen Sie ihre Antworten, indem Sie kurz auch auf die Wirkung der von Ihnen angeführten Einflussfaktoren eingehen!

Aufgabe 5
(„Internetökonomie und Electronic Business", Vorlesung bis 04.06.2003! Bearbei­tungsrichtzeit: 60 min.; Gewicht: 25 %)
Diese Aufgabe kann nur von hierfür gemeldeten Teilnehmern und nur alternativ zu Aufgabe 1 gewählt werden!
(a) Welche Grundidee bzw. welches Kriterium liegt dem Dot-Com Retail Continuum von deFigurei-do zugrunde?
(b) Wie kann der Erklärungsbeitrag der aus dem Kontinuum abgeleiteten Aussagen durch transakti-onskostentheoretische Überlegungen erhöht werden?
(c) Kann das Kontinuum auch auf digitale Produkte (informationsprodukte) angewendet werden? Begründen Sie Ihre Antwort und stellen Sie ggf. weitere Überlegungen an!


BLOCK B
Aufgabe 1
(„Internetökonomie und Electronic Business"; Bearbeitungsrichtzeit: 120 min.; Ge­wicht: 50 %)
(a) Was versteht man unter virtuellen Marktplätzen im Segment „business-to-business"? Gehen Sie zur Beantwortung der Frage insbesondere auf die Komponenten eines Internetgeschäftsmodells ein, dessen Hauptgegenstand der Betrieb eines virtuellen Marktplatzes ist!
(b) Anhand welcher Kriterien könnte ein Kleines oder Mittelständisches Unternehmen virtuelle Marktplätze bewerten, um eine Wahl treffen zu können, auf welchem Marktplatz es als Anbieter und/oder Nachfrager auftreten soll?
(b) Welches sind denkbare „Erfolgsfaktoren" für das Angebot und den Betrieb virtueller Marktplätze im Internet? Begründen Sie Ihre Antworten mit Ihren Kenntnissen aus der Internetökonomie!

Aufgabe 2
(„Strategien von Medienunternehmungen"; Bearbeitungsrichtzeit: 60 min.; Gewicht:
25 %)
(a) Erläutern sie die folgenden allgemeinen Besonderheiten von Medienprodukten am Beispie! von Spielfilmen: „Verbundprodukt", „Marktverbundbeziehungen", „hohe first copy costs"!
(b) Welche Versioning-Strategien sind entlang der Stufen der Filmrechteverwertung denkbar?
(c) Welche Maßnahmen müsste eine Filmproduktionsunternehmung ergreifen, wenn es sich auf Ba­sis einer Branchenstrukturanalyse zur Realisation einer „Differenzierungsstrategie" entschließt?

Aufgabe 3
(„Führung von Medienunternehmungen" Bearbeitungsrichtzeit: 60 min.; Gewicht: 25
%)
Ein renommierter Buchverlag plant, ein Projektteam zusammenzusetzen, das sich mit den Chancen und Risiken des Interneteinflusses auf die Verlagsprodukte und das Verlagsprogramm auseinander­setzen soll.
(a) Was versteht man unter Projektteams, und welche Form der Projektorganisation würden Sie vorschlagen?
(b) Welche Voraussetzungen organisatorischer Art müssen vorliegen oder geschaffen werden, um das Team bei der Erfüllung Ihrer Projektaufgaben wirkungsvoll zu unterstützen? Begründen Sie Ihre Antworten!
(c) Nehmen Sie kurz Stellung zu der These, dass Formen der Projektorganisation unabhängig von der Qualifikation, der Lernfähigkeit und -Willigkeit sowie der intrinsischen Motivation der Projekt­mitglieder mit Erfolg eingesetzt werden können!

Aufgabe 4
(„Einsatz von Medien in Unternehmungen"; Bearbeitungsrichtzeit: 60 min.; Gewicht:
25 %)
(a) Was versteht man in der Transaktionskostentheorie unter „opportunistischem Verhalten", und welche Wirkungen hat es auf Transaktionen, die innerhalb von Unternehmungen zum Zweck der Koordination stattfinden müssen?
(b) Welche Beiträge könnte das Drei-Ebenenmodell der Semiotik liefern, um Gefahren opportunisti­schen Verhaltens im Rahmen von Kommunikationsprozessen besser erkennen zu können?
(c) Welche Maßnahmen würden Sie vorschlagen, um opportunistisches Verhalten im Rahmen von unternehmungsinternen Informations- und Kommunikationsprozessen zu begrenzen oder zu un­terdrücken?

Aufgabe 5
(„Internetökonomie und Electronic Business", Bearbei­tungsrichtzeit: 60 min.; Gewicht: 25 %)
Diese Aufgabe kann nur von hierfür gemeldeten Teilnehmern und nur alternativ zu Aufgabe 1 gewählt werden!
(a) Welche elektronischen Handelssysteme machen grundsätzlich die Attraktivität elektronischer bzw. virtueller Marktplätze aus? Erläutern Sie mindestens drei Handelssysteme anhand ihrer wichtigsten Merkmale!
(b) Weiches sind Ihrer Ansicht nach die Hauptursachen für die Entstehung von Transaktionskosten vor und nach dem Abschluss von-Verträgen zwischen Anbietern und Nachfragern auf elektroni­schen Marktplätzen?
(c) Mit welchen Unterstützungsleistungen kann der Betreiber eines elektronischen bzw. virtuellen Marktplatzes die Attraktivität des Marktplatzes für Anbieter und Nachfrager erhöhen?

Post author

Autor: Krzysztof