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Für die Bearbeitung der Produktion - Klausur sollte man unbedingt die Hinweise zur Bearbeitung der Klausur beachten. Die Rechenwege müssen nachvollziehbar sein. Beim Lernen für Produktion kann man Formeln direkt in der richtigen Form aufschreiben. Dann geht es in der Klausur praktisch automatisch.

Fazit: Beispielklausur im Fach Produktion - BWL auf Bachelor. Die Produktion gehört neben Absatz (Auch Marketing genannt) zum Modul Unternehmensprozesse im BWL Studium.

Die Klausur umfaßt insgesamt 6 Aufgaben mit jeweils 5 Punkten.
• Daraus ergibt sich die maximal erreichbare Punktzahl von 30.
• Für jede Aufgabeist ein Aufgabenblatt vorgesehen.
• Für die Beantwortung einer Aufgabe kann auch die Rückseite des Aufgabenblattes verwendet wer­den.
• Antworten außerhalb der Aufgabenblätter sind unzulässig.
• Bei Rechenaufgaben muß der Lösungsweg erkennbar sein. Zahlenrechnungen sind zu erläutern (z.B. nicht: Wertproduktivität = 13.000, sondern: Wertproduktivität = Ertrag / Mitarbeiterzahl -130.000 /10 = 13.000). Teillösungen werden gewertet.

Aufgabe 1: (5 Punkte)
Skizzieren Sie das System der Produktionsfaktoren nach E. Gutenberg mittels einer aussagekräftigen

Definieren Sie die folgenden Kennzahlen als Verhältniszahlen: Produktivität:

Produktionskoeffizient:

Wirtschaftlichkeitsgrad der Minimumversion (bei gegebener Leistung):

Wirtschaftlichkeitsgrad der Maximumversion (bei gegebenem Mitteleinsatz):

Aufgabe 2: (5 Punkte)
Gegeben ist der folgende Gozintograph eines hochwertigen Bauteils:
Erstellen Sie zunächst die zugehörige Direktbedarfsmatrix, sodann die Baukastenstückliste für das Zwischenerzeugnis OG. Nennen Sie anschließend vier Eigenschaften (allgemein!) einer Direktbe­darfsmatrix. Hinweis: Verwenden Sie für die Teilearten nur die angegebenen Bezeichnungen!

Aufgabe 3: (5 Punkte)
Für die Herstellung einer 400 g Packung Schokoladenkrümel werden 160 g bunte und 240 g schwarze Schokokrümel benötigt. Von den buhten Krümeln stehen maximal 400 kg (400.000 g) zur Verfügung, von den schwarzen Krümeln maximal 720 kg (720.000 g). Der Preis für 1 kg (1000 g) bunte Schoko­krümel beträgt 3 €, für 1 kg (1000 g) schwarze Schokokrümel 2,5 €.
Entwickeln Sie für die obige Datensituation zunächst die Produktionskoeffizienten(B> und dann die out­putbezogene Leontief-Produktionsfunktion, und ermitteln Sie anschließend die maximale Ausbrin­gungsmenge. Stellen Sie sodann für die obige Datensituation die Funktion der Faktorkosten auf, und berechnen Sie die Kosten, die entstehen, wenn genau 10 Packungen (entsprechen 4000 g Schokoladen­krümel) effizient hergestellt werden sollen.
(*' Achtung!!!: Gehen Sie, nachdem Sie die Produktionskoeffizienten entwickelt haben, bei Ihren wei­teren Berechnungen von den folgenden Produktionskoeffizienten aus: Schwarz = 0,6 und Bunt = 0,4!

Aufgabe 4: (5 Punkte)
Für die Produktion eines Gestells gelten die in folgender Tabelle angegebenen Produktionskoeffizien­ten und Faktorpreise:
Produktionsfaktor

Produktionskoeffizient a; [FE/ME]

Faktorpreis q; [€/FE]


Blech

1

5€


Nahtloses Stahlrohr

6

2€


Flacheisen

6

16


Strom TkWh]

0,5

0,25 €


Arbeitszeit [Std.]

2

50 €


Maschinenzeit [Std.]

0,5

150 €

Die wöchentliche Arbeits- und Maschinenzeit beträgt 35 Stunden. Die Entlohnung ist rein kalender­zeitabhängig.
Wann zählt ein Produktionsfaktor zu den variablen Faktorarten, wann zu den fixen Faktorarten? Be­rechnen Sie sodann die variablen Kosten pro Stück sowie die fixen Kosten pro Woche. Formulieren Sie anschließend die Gesamtkostenfunktion sowie die Funktion der gesamten Stückkosten.

Aufgabe 5: (5 Punkte)
Formulieren Sie für die folgende Datensituation den linearen Programmierungsansatz (LP-Ansatz) zur deckungsbeitragsmaximalen Produktionsprogrammplanung. Nennen Sie sodann vier dem Entschei­dungsmodell zugrundeliegende Modell-Prämissen.
Erzeugnis

A, B , C


Absatzpreis [€/ME]: 100, 50, 150


variable Selbstkosten pro Stück [€/ME]: 80, 20, 160


maximale Absatzmenge [ME] 700, 800, 600


Produktionskoeffizient in Fertigungsstu­fe I rZE/ME] 6, 8, 5


Produktionskoeffizient in Fertigungsstu­fe E TZE/MEl 9, 10, 15

Hinweise:
• Die maximale Kapazität in der Fertigungsstufe I beträgt 5.000 Zeiteinheiten [ZE], die in Ferti­gungsstufe H 5.500 [ZE].
• Somit liegt in der Fertigungsstufe I als auch in der Fertigungsstufe II liegt ein Engpass vor.
• [ME] = Mengeneinheiten; [ZE] = Zeiteinheiten,

Aufgabe 6: (5 Punkte)
Für die kommende Woche ist aufgrund der abgeschlossenen Kapazitätsterminierung für die Arbeits­platzgruppe „Bohren" ein Fertigungsauftragsvolumen von 100 Fertigungsstunden (ohne Rüstzeiten) vorgesehen. Die Arbeitsplatzgruppe besteht aus acht funktionsgleichen, aber kostenverschiedenen Ar­beitsplätzen, deren Datensituation die folgende Tabelle enthält:

Arbeitsplatz: API, AP2, AP3, AP4, AP5, AP6, AP7, AP8


maximal verfügbare Ferti­gungsstunden [Std.] pro Woche 30, 35, 10, 36, 20, 38, 25, 25


variable Kosten pro Ferti­gungsstunde [€/Std.] 50, 35, 49, 40, 52, 30, 90, 70


anteilige Fixkosten pro Fertigungsstunde [€/Std.] 100, 70, 81, 90, 68, 70, 110, 80

Kennzeichnen Sie zunächst das Sachziel der Produktionsaufteilungsplanung. Nennen Sie sodann die Organisationsform der Fertigung, bei der sich das Problem der Produktionsaufteilung in besonderem Maße stellt. Führen Sie anschließend für die vorliegende Datensituation die Produktionsaufteilungs­planung nachvollziehbar durch, und berechnen Sie die entscheidungsrelevanten Kosten.