Relevanz der neurologischen Erkenntnisse für die Untersuchung des Vertrauens in Kreditinstitut
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Teil 3 der Seminararbeit: Relevanz der neurologischen Erkenntnisse für die Untersuchung des Vertrauens in Kreditinstitut. Das Gehirn verarbeitet alles was mit dem Geld zu tun hat etwas anders als erwartet.
Als Grundlagen für die Untersuchung wie das Vertrauen in ein Kreditinstitut entsteht werden Erkenntnisse aus Psychologie, Soziologie, Management Theorie, Ethik und Wirtschaftswissenschaften herangezogen. Bei diesem speziellen Thema werde ich zusätzlich die Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Neurologie heranziehen.
Das Gehirn verarbeitet die Entscheidungen die mit finanziellen Mitteln in Verbindung stehen vollkommen anders als sich das die Wirtschaftswissenschaftler vorstellen. In Fragen Geld Entscheidet das Gehirn auf der emotionalen Ebene, nicht auf der rationalen. Dadurch lassen sich in vielen Fällen keine rationalen Begründungen für die Entscheidungen finden obwohl das zu erwarten wäre.
In der Vergangenheit wurde der neurologische Aspekt bei der Untersuchung des Vertrauens in Kreditinstitute weggelassen, da es keine Verfahren gab, die plausible Ergebnisse auf diesem Gebiet liefern konnten. Daher waren im Bereich der Wirtschaftswissenschaften die Erkenntnisse aus oben genannten Fachrichtungen einfach auf das Kreditwesen übertragen.
Erst ende 70-er Jahre wurde das bildgebende Verfahren der funktionalen Magnetoresonanztomografie entwickelt in den 80-er Jahren verfeinert. Dieses Verfahren hat sich als entscheidende Schnittstelle zwischen Ökonomen und Neurowissenschaftlern ergeben. Denn es ermöglicht eine Darstellung der Stoffwechselaktivität im Gehirn durch die Messung der Eigenschaften von sauerstoffreichem und sauerstoffarmem Blut. Die funktionale Magnetoresonanztomografie ist damit das neuste bildgebende Verfahren mit dem sich das Gehirn sehr genau untersuchen lässt und das plausible und relevante Ergebnisse bezüglich der finanziellen Entscheidungen liefert.