Römische Verträge und deren Bedeutung für Europäische Union EU
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Die Römischen Verträge spielten zentrale Rolle bei der Gründung der EWG und später der Europäischen Union.
Was sind die Kernpunkte der Römischen Verträge und warum sind diese Abkommen für die Entstehung der Europäischen Union von zentraler Bedeutung? Welche Abkommen wurden noch außer Gründing er EWG unterzeichnet?
Für die Gründung der Europäischen Union und für den gesamten Integrationsprozess in der EU haben die Römischen Verträge tatsächlich eine große Bedeutung. Die Bezeichnung Römische Verträge kommt von dem Ort - ROM in Italien, wo am 25. März 1957 : Luxemburg, Italien, Deutschland, Frankreich, und Niederlande die Gründigsverträge für EWG - Europäische Wirtschaftsgemeinschaft unterzeichnet haben.
Die Kernpunkte des Gründungsvertrages der EWG waren die vier Freiheiten:
- Warenverkehr - es wurde ein gemeinsames Außenzoll eingeführt und die Innenzölle innerhalb der EWG wurden aufgehoben. Damit kam zu einer Zollunion. Hinzu kommt noch die Beseitugung von Wettbewerbsbeschränkungen.
- Personenverkehr - Jeder Bürger der Mitgliedstaaten der EWG bekam gleiche Rechte wie in seinem Heimatland.
- Kapitalverkehr - Im Geschäftsverkehr und Bankwesen wurden Vereinbarungen getroffen, die den Kapitalfluss förderten.
- Dienstleistungsfreiheit
Die Umsetzung der Römischen Verträge führte zu einer Zollunion. Die EWG führte ebenso eine gemeinsame Agrarpolitik und Koordinierte die gemeinsame Wirtschaftspolitik.
Neben dem Gründungsvertrag der EWG kommt auch der Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft in Betracht. Aus diesen zwei Verträgen (EWG und EUROATOM) bestehen die Römischen Verträge.
Um die Union koordinieren zu können wurden auch die erste EU Institutionen hervorgerufen. Dazu gehörten:
- Die EG Kommission
- das Europäische Parlament,
- der Europäische Gerichtshof.