Unterschiede bei den Begriffen: Geld, Einkommen, Vermögen in der Makroökonomik

Veröffentlicht am: in der Kategorie: Makroökonomik

Die Begriffe Geld, Einkommen und Vermögen muss man genau definieren können, sonst drohen Fehlerhafte Aussagen in der Klausur. Dadurch kann man Punkte verlieren.

Was sind die begriffliche Unterschiede zwischen Geld, Einkommen und Vermögen aus makroökonomischer Sicht?
In der Makroökonomie wird man mit dem Kapitel "Geld- und Finanzmärkte" konfrontiert. In diesem Abschnitt werden Begriffe wie Geld, Einkommen und Vermögen sowie Bestandsgröße und Stromgröße häufig diskutiert. Daher ist es wichtig den Unterschied zu erkennen. Eine fehlerhafte Zuordnung kann nämlich weltvolle Punkte in der Klausur kosten. Man kann diese Fehler von Anfang an meiden in dem Man die Begrifflichkeiten beherrscht.


Geld - in der Makroökonomie wird mit Geld reines BARGELD bezeichnet. Es handelt sich dabei um Geld, das für tägliche Transaktionen verwendet wird. Hier ist Geld als liquides Mittel zu verstehen, dass eingenommen und ausgegeben werden kann. Diese Art von Geld bringt keine Zinsen und kann nicht als Investition zugeordnet werden. Den Begriff Geld kann man wiederum in zwei weitere Geldarten unterteilen: nämlich in Sichtguthaben und Bargeld.


Wertpapiere - bei den Wertpapieren handelt es sich um Geldanlagen, die fest verzinst werden - sie bringen also Zinsen. Diese festverzinsliche Wertpapiere können aber nicht für tägliche Transaktionen verwendet werden - (das ist bei Bargeld anders, sehe die Erklärung oben).


Man muss noch beachten, dass bei der Analyse der Geldströme und des Vermögens die Anteile von Geld und Wertpapieren von folgenden Variablen abhängig sind:
- zum Einen sind Wertpapiere von dem Zinssatz i abhängig.
- zum Anderen sind Anteile von Geld von der Anzahl der getätigten Transaktionen abhängig.


Einkommen - da das Einkommen z.B. aus Vergütung der Arbeit und Kapitalzinsen besteht, wird es immer als eine Stromgröße definiert. Das gleiche Betrifft die Ersparnis - obwohl Ersparnis scheinbar als Bestandsgröße fungiert, wird die zu den Stromgrößen qualifiziert.


Vermögen - Verrechnet man alle Geldanlagen mit allen Verbindlichkeiten, ergibt sich daraus das Vermögen. Weil das Vermögen zu einem Bestimmten Zeitpunkt gemessen wird - handelt es sich herbei um eine Bestandsgröße. (Hier darf man die Ersparnis mit dem Vermögen nicht verwechseln! )

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Autor: Krzysztof