Vorbereitung auf die Klausur im Integrationsfach Wirtschaftsinformatik

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Beispiele und Aufgaben zur Vorbereitung auf ie Klausur im Integrationsfach Wirtschaftsinformatik....


Beispiele und Aufgaben zur Vorbereitung auf ie Klausur im Integrationsfach Wirtschaftsinformatik.

Aufgabe 1 (ERM - Pannenhilfe)
Ein Automobilclub hat Sie beauftragt, eine datenbankbasierte Anwendung zur Verwaltung aller anfallenden Autopannen zu entwickeln. Es liegt folgender Sachverhalt zugrunde:
In der Datenbank wird jeder Anrufer mit einer eindeutigen Anrufer-ID und dem Kennzeichen seines betroffenen Kraftfahrzeugs erfasst. Ein Anrufer kann entweder ein Mitglied oder kein Mitglied sein. Im ersten Fall sind in der Datenbank für das Mitglied weitere Informationen wie der Vor- und Nachname, die Adresse, das Geburtsdatum, die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse hinterlegt. Die Adresse setzt sich aus der Straße, der Postleitzahl und dem Ort zusammen. Mitglieder werden durch eine Mitgliedernummer eindeutig identifiziert. Ferner können für ein Mitglied mehrere zugesicherte Leistungen hinterlegt werden.


Ein Anrufer kann eine Autopanne melden, eine Panne wird von genau einem Anrufer gemeldet. Eine Autopanne wird mit Hilfe einer Pannen-ID in der Datenbank eindeutig identifiziert und mit dem Datum und der Uhrzeit des Anrufs erfasst. Ferner werden für jede Autopanne der Fahrzeugtyp, die vermutete Ursache und der Standort des betroffenen Kraftfahrzeugs festgehalten. Der Standort setzt sich aus der Bezeichnung der Straße (z. B. A45, B54,...) und der Kilometerzahl zusammen.


Zur Pannenhilfe werden Fahrzeuge des Automobilclubs eingesetzt. Diese sind in der Datenbank mit ihrem KFZ-Kennzeichen zur eindeutigen Identifikation registriert. Zusätzlich sind für jedes Fahrzeug dessen Ausstattungsmerkmale (Werkzeugsatz, Ersatzteilbestückung, Abschleppvorrichtung,...) hinterlegt. Ein Fahrzeug kann für mehrere Pannen eingesetzt werden, für eine Panne wird genau ein Fahrzeug eingesetzt. Für einen solchen Einsatz wird zusätzlich das Datum, die Uhrzeit und die Dauer des Einsatzes festgehalten.


Ein Einsatzfahrzeug wird von einem Fahrer gefahren, ein Fahrer fährt ein Einsatzfahrzeug. Fahrer werden in der Datenbank mit ihrem Vornamen und ihrem Nachnamen erfasst und durch ihre Personalnummer eindeutig identifiziert.
Der Fahrer eines Einsatzfahrzeuges erstellt vor Ort die Rechnung für einen Einsatz. Eine Rechnung wird von einem Fahrer für einen Einsatz erstellt. Ein Fahrer kann mehrere Rechnungen erstellen. Für einen Einsatz kann maximal eine Rechnung erstellt werden. Eine Rechnung wird nur dann erstellt, wenn der Anrufer kein Mitglied ist. Eine Rechnung wird durch die Rechnungsnummer eindeutig identifiziert und bezieht sich auf einen Anrufer der Kategorie „Kein Mitglied". Für jeden Anrufer der Kategorie „Kein Mitglied" existiert maximal eine Rechnung. Eine Rechnung kann mehrere Positionen umfassen, die für jede Rechnung neu beginnend durchnummeriert werden. Für eine Rechnungsposition wird die Leistungbezeichnung und der fällige Betrag erfasst. Der Gesamtrechnungsbetrag setzt sich aus der Summe der Beträge der Rechnungspositionen zusammen.


1. Erstellen Sie für den obigen Sachverhalt ein ER-Diagramm!
2. Transformieren Sie dieses ER-Diagramm in ein Relationenschema, das sich in dritter Normalform befindet, und kennzeichnen Sie die referenziellen Abhängigkeiten!

Aufgabe 2 (SQL - Pannenstatistik)
Gegeben seien folgende Relationen aus einem Relationenmodell:
R.PannefPannenID, Datum, Ursache, Fahrzeugtyp, Strasse, KM, KFZKennzeichen, Einsatzdatum, Einsatzdauer)
R.EinsatzfahrzeuqfKFZKennzeichen, Ausstattung, PNr) R.FahrerfPNr, Vorname, Nachname)
Erklärung: Schlüssel, Fremdschlüssel


a) Der Automobilclub möchte zur Auswertung seiner Pannenstatistiken wissen, bei wieviel Pannen - gruppiert nach Straßen - im Jahr 2007 bereits geholfen wurde. Die gewünschte Form der Liste ist in folgender Tabelle dargestellt:

b) Ferner möchte der Automobilclub wissen, welcher Fahrer wieviel Einsätze geleistet hat. Die gewünschte Form der Liste ist in folgender Tabelle dargestellt:


Aufgabe 3 (eEPK - Routenplaner)
Um den Service für seine Mitglieder zu verbessern, hat Sie der Automobilclub beauftragt, im Rahmen der Entwicklung einer Internetanwendung den Prozess „Routenplanung" zu modellieren. Zur Beschreibung des IST-Zustandes stellt Ihnen das Unternehmen folgende Informationen zur Verfügung:
Der Prozess „Routenplanung" beginnt, wenn das Internetportal aufgerufen wurde. Der Benutzer des Internetportals muss zunächst den Start- und den Zielort eingeben. Dabei ist es irrelevant, welche der beiden Informationen zuerst eingegeben wird. Die Eingabe dieser Informationen wird mit einem Klick auf den entsprechenden Button bestätigt. Anschließend wird der Benutzer aufgefordert, falls notwendig, weitere Stationen einzugeben. Auch hier wird die Eingabe einer Station mit einem Klick auf den entsprechenden Button bestätigt. Die Eingabe einer weiteren Station kann beliebig oft wiederholt werden. Sieht der Benutzer keine Notwendigkeit mehr für die Eingabe weiterer Stationen, wird er nun aufgefordert, die Durchschnittsgeschwindigkeit sowie den Durchschnittsverbrauch des Fahrzeugs einzugeben. Auch hier spielt die Reihenfolge der Eingabe keine Rolle. Hat der Benutzer die Eingabe bestätigt, wird nun die Route von der Internetanwendung berechnet und ausgegeben. Der Prozess endet an dieser Stelle.
Modellieren Sie diesen Ablauf als erweiterte ereignisgesteuerte Prozesskette (eEPK)!

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Autor: Krzysztof