Was bedeutet der Begriff: Kardinalität? - Definition
Veröffentlicht am: in der Kategorie: Wirtschaftsinformatik
Definition: Kardinalität und Kardinalitäten.
Fach: Wirtschaftsinformatik
Definition: Kardinalität und Kardinalitäten.
Weitere Begriffe: Entität, Entitättyp,
Der Begriff Kardinalität wird in der Informatik im Bereich der Datenbanken benutzt. Kardinalitäten beschreiben die Komplexität der Beziehungen zwischen den Typen in einem ER-Diagram. ER-Diagram ist ein Entity Relation-Ship-Modell - mit diesem Modell hat man bei der Modellierung der Datensicht im ARIS zu tun.
Bei der Definition des Begriffen Kardinalität wichtig sind folgende weitere Begriffe: Entität und Entitättyp. Bei der Entität handelt es sich um die Anzahl der Elementen. Kardinalität drückt aus also wie viele Instanzen eines Elementtyps aus dem Entitättyp assoziiert werden kann. Die Kardinalitäten werden in Diagrammen durch Zahle oder Buchstaben abgebildet.
Beispiele für die Beziehungen zwischen den Typen in einem ER-Diagram:
1:1 - Einem Prozessor in einem Rechner wird eine bestimmte, einzigartige Prozessornummer zugeteilt. Nur dieser Prozessor hat diese Nummer und umgekehrt: dieser Nummer wurde nur diese Eine Prozessor zugewiesen.
1:c - Ein Element eines Entitättyps wird höchstens ein Element des anderen Entitättyps zugeteilt auf einer Seite. Auf anderer Seite wird ist dieses eine Element des Entitättyps nur mit diesem einem Element (mit genau einem) des ersten Entitättyps in Relation.
C:c - ist das gleiche wie 1:1 nach Chen
1:n - Ein Student hat eine bestimmte Klausur zu einem Fach geschrieben, im Prüfungsamt befinden sich aber viele andere Klausuren anderer oder des gleichen Studenten.
M:n - auf beiden Seiten werden sehr viele (beliebig viele) Entitäten in mehreren Beziehungen dargestellt werden. Beispiel: wieder das Unileben: Ein Student hört mehrere Vorlesungen verschiedener Professoren. Ein Professor hält Vorträge für mehrere Studierende.