Wie wird das Rechnungswesen aufgebaut?

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Aufbau des Rechnungswesens.

Der Aufbau eines umfassenden Rechnungswesens in einem Unternehmen kann grundsätzlich in zwei verschiedene Bereiche, nämlich das interne und das externe Rechnungswesen eingeteilt werden.

Die Hauptaufgabe des externen Rechnungswesens liegt typischerweise in der Aufstellung einer Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (G&V) durch die Finanzbuchhaltung; auf Grundlage dieser Daten können unterschiedliche unternehmensspezifische Zwecke (Informations-, Dokumentations-, Kontroll- und Steuerungszwecke) verfolgt werden.

Dagegen liegt der Schwerpunkt der internen Unternehmensrechung in der Erstellung einer Kostenrechnung (Betriebsabrechnung, Kalkulation) und in der Durchführung einer Betriebswirtschaftlichen Statistik (Vergleichsrechnung, Umsatzstatistik, Kennzahlenermittlung) sowie in der Schaffung einer Planungsrechnung (Betriebliche Vorschaurechnung, Investitionsplanung).


Im Rahmen des internen Rechnungswesens steht mehr der Vergleich von betrieblichen Tatbeständen und Entwicklungen oder die Feststellung von Beziehungen und Zusammenhängen zwischen betrieblichen Größen im Vordergrund, um damit weitere Erkenntnisse über betriebliche Vorgänge und Erscheinungen zu ermitteln und darzustellen. Das externe Rechnungswesen versucht demgegenüber Werte, Wertbewegungen und Wertveränderungen zu erfassen.


Während die Ausgestaltung des internen Rechnungswesens ausschließlich in den Händen des jeweiligen Unternehmens liegt, muss das externe Rechnungswesen gesetzlichen Vorgaben genügen. Dies liegt darin begründet, dass der Aufgaben- und Adressatenkreis beider Rechenwerke unterschiedlich ausgerichtet ist und damit verschiedene Zielrichtungen verfolgt werden.

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Autor: Krzysztof