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Das Arbeitsangebot, ähnlich wie die Arbeitsnachfrage hängt von mehreren Faktoren ab. Zu den wichtigsten gehören die Alternativen Möglichkeiten. Das Angebot an Arbeit steigt dann, wenn es keine andere Alternativen gibt. Des Weiteren sind Verhaltensänderungen und Abwägung zwischen Arbeit und Freizeit relevant.

Fazit: Wie bei der Arbeitsnachfrage gibt es auch beim Arbeitsangebot Faktoren von denen das Angebot abhängt.

Abwägung zwischen Freizeit und Arbeit kann auch Trade-Off bezeichnet werden. Jeder Arbeiter überlegt was bringt ihm die Arbeit und welchen Nutzen er daraus hat, wenn er die Zeit zu Hause genießt statt zu arbeiten. Davon kann auch das Angebot an Arbeit abhängen.

Das Arbeitsangebot wird sich auch dann verändern, wenn sich auf dem Arbeitsmarkt die Erwerbstätigenquote ändert.

Ein weiterer externer Faktor ist der Zufluss der Arbeitskräfte aus anderen Ländern oder Abwanderung der Arbeiter aus eigenem Land.


Ein Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt ist dann gegeben wenn das Angebot an Arbeit ( in diesem Fall sind das die Arbeiter die ihren Dienst anbieten) und die Nachfrage nach Arbeit (das sind die Betriebe die einstellen möchten) übereinstimmen. Wenn das Angebot steigt, verschiebt sich die Angebotskurve nach rechts. Wenn dazu noch die Nachfrage zurückgeht, verschiebt sich die Nachfragekurve nach links und es bildet sich ein neues Gleichgewicht mit niedrigerem Preis und gleicher Arbeitsmenge.


Für jedes Produktionsfaktor kann man einen Markt graphisch abbilden. Dabei muss man auch die Elastizitäten berücksichtigen. Denn ein Markt mit dem Arbeitsfaktor "Grund und Boden" , vor allen unelastisches Angebot hat. Die Angebotskurve ist hier steiler da der Boden nur in begrenzten Mengen beschaffen werden kann.
Auf einem Markt mit dem Produktionsfaktor "Geld" werden die Kurven deutlich flacher verlaufen - sprich deutlich elastischer. Denn das Geld oder Kapital ist eher zu beschaffen als Grund.