Computer mit Viren und Malware infiziert, wie vermeide ich Infektionen und Datenverlust?

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Was aber unternimmt man in solchen Fällen? In diesem Beitrag werde ich ein paar Tipps beschreiben, die die hässlichen Vireninfektionen und Malwareinfektionen sowie den dadurch entstandenen Datenverlust vermeiden sollen. (Oder zumindest ein bisschen Helfen den Datenverlust zu vermeiden).

Hilfe mein Computer wurde mit Viren und Malware infiziert, wie kann ich in Zukunft eine solche Infektion sowie Datenverlust vermeiden? Einen Vireninfektion am Rechner abzubekommen ist relativ leicht.

Das Problem ist wie folgt: der Computer wird mit Viren oder mit Malware, oder sogar mit beiden, infiziert und man erfährt davon nichts. Manchmal fängt man sich einen Keylogger ein - der jeden Mausklick jede Mausbewegung und jeden getippten Buchstaben speichert. Oder sogar E-mails werden von Malware Programmen gescannt und weiter versendet ohne das der wahre Adressat der E-mails das will. Man sieht, dass der Rechner in diesem Fall ein Eigenleben entwickelt, das der Besitzer niemals zulassen wollte.

Die Vireninfektion ist nur eine Variante des Übels. Es kann noch viel schlimmer kommen. Die Viren die Heutzutage unterwegs sind, können Computer von normalen Verbrauchern zu Botnetzen schalten und sie dann hundertweise zu illegalen Zwecken benutzen. Man macht sich dadurch ohne es überhaupt zu wissen strafbar. Das will doch kein Mensch. (Außer die, die Viren schreiben und diese verbreiten.

Desktop Computer oder Laptop frei von Viren und Malware: so wird es gemacht:

Für beide Fälle existieren Strategien und Methoden, die einem helfen, gegen die Bösewichte des Internets zu kämpfen und sich besser zu schützen.

Die wichtigste Lektion für die virtuelle Computerwelt ist: zu lernen skeptisch zu bleiben und misstrauisch zu sein. Das ist aber leichter gesagt als getan. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Emails für Kundendatenaktualisierung bei Kreditinstituten, bei Ebay, bei Amazon oder bei Google und Facebook, sehen in beiden Fällen perfekt aus. Nur das eine mal sind sie es im Original, und das andere mal sind sie gefälscht.

Es gibt eine Menge von Programmieren, die auch die psychologische Tricks und Methoden verwenden nur um die Nutzerdaten oder Kundendaten zu ergattern. Diesen Bereich nennt man auch Sozial Engineering. Sie verleihen Menschen Sachen zu tun, die potenziell harmlos wirken, die aber später tragische Konsequenzen haben können und zwar für die, die ausgetrickst worden sind.

Installiere keine Ad-Ons, Toolbars und keine Zusatzsoftware
Als ein nettes Beispiel kann folgender Fall dienen: Es gibt Softwareprogramme, die heruntergeladen werden können, die verändern das Aussehen, die Größe und sogar die einzelnen Ikonen von Programmen, die auf einem Computer installiert worden sind. Das klingt zwar harmlos. Ist es aber nicht.

Ich hatte einen Bekannten, der im fortgeschrittenen Alter war. Er konnte nicht richtig sehen, zumindest nicht ohne eine Brille. Dann beschloss er ein Softwareprogramm zu installieren, das versprach, den Windows Cursor größer zu machen. Er dachte, das Programm ist wie für mich gemacht. der Cursor, der in jedem Windows Programm blinkt, ist mir zu klein und ich wünschte ich könnte den Cursor irgendwie vergrößern. Aber da ich nicht weiß wie das geht installiere ich mir dieses schöne und kleine Programm, das meinen Cursor am Rechner vergrößert.

Die Folge: der alte Opa hat den Rechner mit Viren und Malware dermaßen infiziert, dass das ganze kaum rückgängig gemacht werden konnte. Erst nach der Formatierung der Festplatte konnte der Computer wieder genutzt werden. Mein Bekannter hat einfach nicht so viel mit den Computern zu tun. Seine Kompetenz in diesem Bereich ist noch stark ausbaufähig.

Ungefähr das selbe versprechen die Browser Toolbars. Diese kleine und scheinbar harmlose Programme versprechen einige Vorteile, manchmal richten sie aber einen ungeheuer großen Schaden. Toolbars sind in der Lage jede einzelne Webseite und jede Webadresse, die auf Deinem Computer aufgerufen wird, zu speichern und weiter zu übermitteln.

Viele Toolbars beinhalten auch Keylogger - Programme, die jeden Tastenanschlag speichern und auch weiter an die Bösewichte verschicken. Stell Dir jetzt vor, jemand späht Deine Logindaten für Facebook, Google oder noch schlimmer: die Kreditkartennummern. In diesen Fällen hat man einfach nur den kürzeren gezogen.

Lerne mit mitgelieferten Windows oder OS X Programmen zu arbeiten
Die Lösung dafür, die man sich selbst nicht veräppeln lässt ist: immer sehr wählerisch und misstrauisch zu sein, vor allem in Bezug auf die Installation von Zusatzprogrammen auf einem Computer. Wenn es sich bei dem Software Programm um ein kritisches Add-on handelt, sollte sich man immer vergewissern, dass das Ad-on auch virenfrei ist.

Mit Antivirus Programmen wie Kaspersky oder Avira lassen sich einzelne Archive oder sogar einzelne Dateien und Programme auf Viren und Malware untersuchen. Scanne jedes Programm und jede .exe Datei (falls Du einen Windows Computer benutzt) oder jede .dmg Datei (falls Du auf einem Mac arbeitest). Auf jeden Fall, installiere nichts, was nicht garantiert virenfrei und malwarefrei wäre.

Egal ob Du einen MAC mit OS X oder einen Windows Computer benutzt, versuche zu lernen mit den mitgelieferten Programmen zu hantieren und diese zu verwenden. Zusätzlich installierte Software ist immer eine potentielle Gefahr, solange sie aus einer ungewissen Quelle stammt.

Viren gibt es für alle Plattformen, man muss misstrauisch sein
Viren und Malware gibt es für alles: Tablets, Tablet PCs, Smartphones, Handys, iPhones, Blackberrys, Desktop Rechner, Laptop Computer und sogar für Konsolen. Infizierte E-Mail Anhänge warten nur darauf um geöffnet zu werden. In dieser Komplexen Computerwelt wird immer mehr von solchen Gefahren kommen. Es wird garantiert nicht weniger. Denn die Benutzerzahlen steigen vom Jahr zu Jahr.

Erstelle immer ein Backup der Festplatte
Eine weitere Lektion, die man als ein langjähriger Computerbenutzer erlernen soll ist: erstelle immer eine Sicherheitskopie oder einen Backup des gesamten Rechners. Im Prinzip geht es nur um einen Backup, also eine Sicherung der Festplatte. Aber glaub mir, Du ersparst Dir eine Menge Ärger und hunderte von Arbeitsstunden, in dem Du immer einen Backup der Festplatte und der sämtlichen Programmen sowie Daten erstellst.

Nehme ein Beispiel von Apple. Die Apple Rechner sind nicht so anfällig auf die Viren und Malware, trotzdem liefert Apple für jeden produzierten Computer die Time Machine Software - um völlig automatisiert Backups zu erstellen. Wozu machen die das? Um den Nutzern von Apple Computern, MacBooks und iMacs eine menge Ärger und Frust mit Datenverlust zu ersparen.

Wenn Du von digitalen Geräten genau so umgeben bist, wie ich, dann benutzt Du sicherlich einen Desktop Rechner, bspw. iMac , einen Laptop, bspw. MacBook, ein Tablet bspw. iPad und ein Handy, bspw. iPhone. Theoretisch können alle diese Geräte von Viren oder Malware infiziert werden.

Die Kunst ist nicht die Beseitigung von Viren, sondern die Fähigkeit die Viren fern von den Geräten zu halten. In anderen Wörtern: lasse niemals zu, dass Dein Computer, Tablet PC, Handy oder Laptop von Malware und Viren befallen wird!

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Autor: Krzysztof