Steve Jobs: we don't ship junk! Apple Geschichte zum Rücktritt von Jobs

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Am 25 August wurde bekannt gegeben, dass Steve Jobs den Vorstand des Unternehmens Apple verlässt und in den Aufsichtsrat übergeht. Mit Steve Jobs als CEO von Apple geht eine Ära zur Ende. Apple wird sich weiter entwickeln (müssen) ohne seinen Gründer.

Steve Jobs hat ein mal während seiner Keynote gesagt: We don't ship junk! - Diese Einstellung hat die Geschichte von Apple geprägt.
Gestern gegen 8:30 weckte mich eine SMS Nachricht auf. Felix, mein bester Kumpel, der mit mir an der Uni-Siegen studiert und momentan ein Praktikum in Zuffenhausener Autoschmiede: Porsche absolviert schrieb: „Falls Du immer noch kein Internet hast, Steve Jobs ist zurückgetreten".
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Da wir im Studentenwohnheim Wartungsarbeiten an den Servern und dem Netzwerk haben, gab es vorübergehend keine Internetverbindung. Nach dem ich die SMS gelesen habe dachte ich: das ist sicherlich ein Joke. Ich schwebe seit 2006 auf der Apple Volke und Felix versucht mich ab und zu auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Er bevorzugt Windows - zum Teil weil er es muss (wegen den Programmen die er gezwungen ist zu benutzen) und zum Teil weil ich ihn nicht geschafft habe zu überzeugen, dass man seine Aufgaben auch wunderbar mit einem Apple Rechner bewältigen kann. Anyway.

Die SMS hat mich natürlich hell Wach gerüttelt und ich wollte es umbedingt wissen: was das nur ein kleiner Scherz oder findet tatsächlich auf der Apple Spitze ein Wechsel. Wie es aussieht, was das keine Spaß SMS. Steve Jobs ist tatsächlich von dem Posten CEO (Chef Executive Officer) zurückgetreten um in den Aufsichtsrat (Board) zu wechseln.

Meine Apple Geschichte begann erst im Jahr 2006.

Was einige seit den Achtzigern erleben, erlebe ich erst seit dem Jahr 2006. Irgendwann im Sommer 2006 hat mich Apple mit seiner Back-To-School Aktion gelockt und ich habe mit mein erstes Apfel - ein weißes Macbook gekauft. Damals gab es dazu noch ein iPod Nano als Geschenk, allerdings nur für Studenten.

Vor dem 2006 kannte ich Apple überhaupt nicht. Nur zwei Personen in meinem Umkreis: ein Professor für Marketing an meiner Universität, der später zu meinem Mentor wurde, benutzte einen Apple Laptop. Und, mein Nachbar Uwe, er hatte damals schon eine langjährige Erfahrung mit Apple und war mit diesen Computern zufrieden.

Wenn ich jetzt Rückblicke, wird es mir klar, dass die Leute die Apple Benutzer die ich damals kannte, später in meinem Leben eine signifikante Rolle spielen werden. Denn dank dem damaligen Marketingprofessor, der sein Lehrstuhl in Lehrstuhl für Innovation- und Kompetenzentwicklung umstrukturiert hat, habe ich herausgefunden was ich selbst im Leben machen will. Und mit dem Uwe haben wir eine interessante Internetseite geöffnet, wo wir mehrere hundert Artikeln geschrieben haben und mit unseren Vorschlägen und Problemlösungen ein bisschen das Leben anderer Menschen beeinflussen.

Der Umstieg von Windows auf Mac

Der Umstieg von Windows auf Mac was damals für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Ich muss zugeben, meine Einstellung war sehr positiv. Ich war begeistert von der Verarbeitung, von der schönen Arbeitsoberfläche und allgemein von einem Produkt, das irgendwie in eine gute Laune versetzen könnte.

Dann habe ich immer mehr über Steve Jobs gelesen, seine berühmten Keynotes (Präsentationen) immer wieder angeschaut. Der Man weckte eine Begeisterung in mir und zwar deshalb, weil er hundertprozentig hinter seinem Unternehmen und hinter den Produkten stand, die das Unternehmen fabrizierte. Diese Einstellung könnte ich damals bei kaum anderen Unternehmen entdecken. Steve Jobs habe ich in meinem Leben nie getroffen, und auch einiges negatives über ihn gelesen. Aber er hat einfach gezeigt, dass es tatsächlich besser ist, und zwar für alle besser, wenn man den Nutzer immer im Mittelpunkt stellt. Wenn man dem Nutzer das beste Produkt anbietet, dass man überhaupt herstellen kann.

Diese Selbstverständlichkeit kann man leider nicht von jedem Betrieb erwarten. Wie würde die Welt aussehen, wenn jeder Mitarbeiter seine Tätigkeit voller Überzeugung, Vertrauen und Begeisterung ausführen würde? Vermutlich wären viel mehr Menschen von ihrer Arbeit viel zufriedener und sie würden auch andere durch die tollen Produkte, die sie herstellen, glücklich machen.

Währen einer der vielen Keynotes, die man bei Youtube finden kann, habe ich Steve Jobs sagen hören: „We don't ship junk!" Dies war eine Antwort auf eine Frage im Publikum. Bei diesen Keynotes sind meistens Entwickler im Publikum. Aber auch bei diesen Entwicklern war nicht selbstverständlich, dass man kein Müll Produzieren und vor allem an andere Menschen verkaufen soll. Immerhin opfern sie einen keinen Teil ihres Lebens für die Produkte die sie kaufen, daher Solen die Produkte es würdig sein, dass man hart arbeitet um sie zu erwerben.

Diese Entstellung von Apple Chef hat andere mit der Zeit infiziert. Die Entwicklung die das Unternehmen in den letzten 6 Jahren hinter sich gebracht hat, spiegelt der Aktienkurs. Die Produkte waren außerordentlich, und jetzt sind sie noch besser geworden.

Irgendwie bewegt Steve Jobs und das Unternehmen Apple die Leute in die Richtung Faszination und Begeisterung. Vielleicht deshalb weil Apple und seine Mitarbeiter und vor allem der Boss mit dieser Einstellung arbeiten? Könnte ja sein.
Für mich ist das Leben seit 2006 ein Stückchen besser geworden. Das liegt auch daran, dass ich die Möglichkeit habe mit einem Computer meine aufgaben zu erledigen, der einfach nur funktioniert. Vor 2006 habe ich unzählige Nächte mit dem Formatieren von vireninfizierten Festplatten in meinem Windows Computer verbracht.

was hat sich seit 2006 verändert?

Ich habe mehr Zeit für wichtigere Angelegenheiten als das Bereinigen eines infizierten Windows Rechners. Seit 2006 weiß ich nicht was ein Virus ist. Das bleibt hoffentlich eine weile so. Das Arbeiten am Computer macht einfach nur Spaß weil Apple viel kundenorientierter als andere Computerhersteller ist. Dadurch kann ich sinnvoller die Zeit, die ich zur Verfügung habe, nutzen.

Steve Verabschiedet sich langsam von Apple. Das Unternehmen wird hoffentlich weiterhin ausgezeichnete Produkte fabrizieren. Man wird ein bisschen sentimental aber das vergeht bald. Das Leben nimmt seinen lauf und es geht einfach weiter.

Mich interessiert wie denn Eure Apple Geschichte verlaufen ist. Welche Erfahrungen und Emotionen assoziiert Ihr mit dem Apple, oder mit Steve Jobs und mit seiner Entscheidung das eigensaufgebaute Unternehmen als Vorstandsvorsitzender zu verlassen?

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Autor: Krzysztof