Webseite oder Blog Monitoring mit Wupbox kostenlos, inkl. Alarmbenachrichtigung

Veröffentlicht am: in der Kategorie: Internet

Unter Wupbox kann man eine Webseite oder ein Blog kostenlos mit einem Monitoring Tool ausstatten. Möchte man mehr als eine Seite auf Performance und Ladezeiten sowie Verfügbarkeit testen, fallen geringe (10-40 $) Gebühren an. Für eine Seite ist Wupbox kostenlos.

Welche Möglichkeiten für Blog oder Webseite Monitoring gibt es die kostenlos sind und am besten noch die Alarmbenachrichtigung bieten? WupBox heißt hier das Zauberwort.
Für Webseiten oder Blogs ist die Erreichbarkeit einer der relevantesten Erfolgsfaktoren. Jochen Mai von Karrierebibel hat gestern die Wupbox vorgestellt. Ein kostenloses Tool, das den Webseitenbetreibern oder Blogliebhabern die Möglichkeit gibt ihr Projekt in regelmässigen Zeitintervallen überwachen zu lassen. Das Monitoring für eigene Webseite oder Blog namens Wupbox habe ich gestern zum ausprobieren auf dieser Seite installiert. Bis jetzt funktioniert das Monitoring Tool wunderbar.

Wozu braucht man überhaupt ein Website-Monitoring-Tool?

Für alle die sich noch nicht so lange mit Webseiten oder Blogs beschäftigen, können ein paar grundlegende Informationen nötig werden. Ein Website oder Blog Monitoring Tool ist ein automatisiertes Programm, das die Verfügbarkeit der Webseite oder des Blogs ständig überprüft.

Wupbox-wenbseite-blog-monitoring-kostenlos-performance.jpg

Ist ein Server ausgefallen oder fährt gerade hoch, wird eine Webseite in diesem Zeitraum nicht erreichbar. Die Besucher die eine solche Seite aufsuchen, sei es direkt über die Eingabe der Webadresse, oder aber durch die Suche in den Suchmaschinen, sehen nur eine weisse Seite mit einer Fehlermeldung.
Ein Blogbetreiber oder Webmaster hat in solchen Fällen keine Kenntnis von dem Ausfall. Schließlich sitzt man nicht stundenlang vor dem Rechner und betrachtet seine Seite. Man ist ja mit anderen Sachen beschäftigt oder aber verfasst gerade die neuen Inhalte für das Blog. In beiden Fällen sieht man nicht, dass die eigene Seite gerade ausgefallen ist.

Wie funktioniert Wupbox Monitoring Tool?

Mit Wupbox kann man eine regelmässige Kontrolle der Webseite oder des Blogs einrichten. Ein automatisiertes Programm prüft beispielsweise jede fünf Minuten ob die Seite oder das Blog verfügbar ist. Der größte Vorteil (meiner Meinung nach) liegt aber nicht nur darin, dass die Verfügbarkeit bzw. die Nichtverfügbarkeit einer Seite geprüft wird, sondern deren Performance. Das Wupbox Programm prüft und misst genau die Ladezeiten und Antwortzeiten des Servers. Das ist nützlich vor allem dann wenn man einige Optimierungsmaßnahmen wie Serverupgrade oder CMS-Wechsel durchgeführt hat. Damit lassen sich aussagekräftige Vergleiche mit Wupbox durchführen. Wie war die Schnelligkeit und die Ladezeiten der Seite vor dem Upgrade und wie sind sie nach dem Upgrade.

Ladezeiten einer Seite sind teilweise für Ranking bei Google wichtig. Denn dem Suchmaschinenbetreiber liegt viel daran, den Benutzern möglichst schnell Suchergebnisse präsentieren zu können. Wenn eine Seite extrem lange braucht um geladen zu werden, aber im Ranking relativ hoch gelistet ist, kann sich das sehr schnell ändern. Die Seite wird mit einer anderen ersetzt (in den Suchergebnissen) die gleich gute Informationen bietet, aber schnell in den Browser geladen wird.
Das Motto des Suchmaschinenriesen lautet schließlich: Den Nutzern möglichst schnell eine möglichst gute Antwort auf ihre Fragen zu liefern.


Welche Monitoringfunktionen bietet Wupbox?

Das Server-Monitoring-Tool Wupbox ist wie folgt aufgebaut:

Dashboard: bietet einen überblick über die wichtigsten Funktionen des Monitoring-Tools. Darunter werden Name der Seite die überwacht wird angezeigt, Statistiken in Bezug auf Ladezeiten also Performance der Seite, der aktuelle Status - die Seite ist UP oder DOWN und die prozentuale Angabe von UPTIME - also wie häufig ist der Server unerreichbar gewesen.

Uptime - unter Uptime hat man einen Überblick in Bezug auf die Verfügbarkeit des Servers.

Performance - wie der Name schon verrät, beschreibt die Schnelligkeit und Ladezeiten der Seite oder des Blogs. Die Statistiken werden in ms (Millisekunden) angezeigt. 1000 Millisekunden sind eine Sekunde. Die durchschnittliche Performance dieser Seite (allesgelingt.de) beträgt momentan 696 ms. Der langsamste Wert der gemessen wurde liegt bei 1030 ms. Also knapp eine Sekunde lädt die Seite wenn der Server gerade langsam ist und etwas über eine halbe Sekunde, wenn der Server schnell ist.

Alerts - unter Alerts kann man die Alarmbenachrichtigungen konfigurieren. Wupbox verfügt über die Alarmbenachrichtigung Funktion. Damit lassen sich Alarm-Emails verschicken, wenn die Seite oder das Blog auf einmal unerreichbar sein soll. Wenn man den eigenen Server so konfiguriert, dass die Emails per Push Benachrichtigung auf das Handy (beispielsweise iPhone) geladen werden, hat man damit eine Serverüberwachung in Echtzeit geschafft. Und das noch kostenfrei.
Das Monitoring einer Webseite kostet nichts. Bei zwei und mehr zu überwachten Seiten oder Blogs fallen monatliche Gebühren von 10 - 40 Dollar an.

Messungen von verschiedenen Standorten

Was mir persönlich sehr gefällt ist: die Messungen der Performance und der Ladezeiten der Seiten und Blogs erfolgen aus unterschiedlichen, mehreren Standorten. Wupbox misst die Ladezeit aus Kalifornien (USA), Dublin (Irland), Virginia (USA)
Damit lassen sich Unterschiede feststellen, wie schnell wird eine Site in Europa und wie schnell wird sie in den USA geladen. Vor allem für Seiten, die in englischer Sprache verfügbar sind nützlich.

Was hat Webseitenmonitoring mit IT Kompetenz zu tun?

Ich finde, dass man kein professioneller Webmaster oder IT Techniker und schon gar nicht ein Programmierer sein muss, um eine persönliche Webseite oder ein Fachblog zu betreiben. Je besser das Blog und die Seite funktioniert, desto zufriedener sind die Nutzer. Die Kompetenz in den Bereich Webseitengestaltung wird dadurch verstärkt, dass man ein hochverfügbares und schnelles Projekt anbieten kann. Im Prinzip ist ein Webseitenbetreiber einfach kompetenter, wenn er außer die Inhalte, auch die Performance und Verfügbarkeit der Seite verbessern kann.
Am meisten Profitieren davon neben den Besuchern die die Seite oder das Blog lesen, die Betreiber der Internetpräsenz selbst. Sie lernen nämlich dabei eine menge neuer Sachen. Das ist Erfahrungslernen und Kompetenzentwicklung in reinster Form.

Post author

Autor: Krzysztof