Analysis und Lineare Algebra, Tipps und Hilfe für Studenten der Wirtschaftsinformatik

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Analysis und Lineare Algebra in der Mathematik. Wir hören die Mathematik, welche auch die Mathematikstudenten hören. Also die höchste Mathematik sozusagen. Die Schwierigkeit dieser 2 Fächer zeichnete sich durch deren explizite und komplizierte Form ihrer Skripten aus. Im Nachhinein, wenn...

Analysis und Lineare Algebra in der Mathematik. Wir hören die Mathematik, welche auch die Mathematikstudenten hören. Also die höchste Mathematik sozusagen.
Die Schwierigkeit dieser 2 Fächer zeichnete sich durch deren explizite und komplizierte Form ihrer Skripten aus. Im Nachhinein, wenn man es oft genug durchgearbeitet hat, versteht man sie dann doch, aber verzweifelt nicht an der Art und Weise wie sie geschrieben wurden. Es ist ganz normal, dass ihr es 10 mal lesen müsst bis ihr den Sinn daraus ziehen könnt. So kann es sein, dass ich 3 Stunden für eine Seite braucht. Dennoch ist es dann ein geiles Gefühl etwas verstanden zu haben. Umso länger man gebraucht hat um etwas zu begreifen umso mehr freut man sich es dann doch begriffen zu haben.

Mit den Übungsblättern verhält es sich fast genauso. Schreckt nicht davor zurück, wenn ihr bei den Aufgaben nicht auf Anhieb wisst, wie ihr sie angehen sollt. Und es ist absolut normal manchmal eine halbe Stunde lang rumzurätseln was der Professor eigentlich von einem mit dieser Aufgabenstellung will. Pro Aufgabenblatt sind ca. 10 Stunden Aufwand angesetzt.
Das schließt das Wiederaufarbeiten der Vorlesung mit Hilfe des Skripts mit ein. Die Aufgabenblätter sind nämlich nur durch Durchforstung der letzten in der Vorlesung durchgenommenen Seiten zu lösen.

Kleiner Tipp am Rande: Konzentriert euch auf die Sätze, Lemmata, Definitionen, Beispiele. Der Zeitaufwand die Beweise in der Vorlesung oder beim Nacharbeiten zu verstehen ist viel zu hoch als dass er sich lohnen würde. Ihr könnt evtl. ein paar Minuten reinschauen um zu erkennen, was der Herr Cauchy sich dabei gedacht haben könnte aber mehr braucht ihr auch nicht zu wissen. In den Klausuren kommt meist eh kein Beweis aus der Vorlesung dran und wenn gibt er wenig Punkte. Und im Endeffekt zählt nur, was man für die Klausur wissen muss.

Mein Problem war, dass ich zwar die Vorlesungen besucht, den Stoff mir aber danach nicht mehr angeschaut habe. Mit dieser Arbeitshaltung würde es euch nach 2 Wochen genauso gehen. Entweder man geht dann gar nicht mehr in die Vorlesung oder reißt sich am Riemen um wieder auf Vorlesungsniveau zu kommen. Wenn man nämlich den Anschluss verloren hat bringt es fast nichts mehr in die Vorlesung und Tuts zu gehen. Man versteht eh nur Quark. Außer man hat Glück und es wird ein neues Thema angefangen, z.b. Matrizen, was nicht auf vorherige Vorlesungen aufbaut.