Nachrichtenwesen in der Antike, im Mittelalter Industrialisierung, Moderne
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Antwort auf die Fragen aus dem Fargenkatalog: unterschiedliche Voraussetzungen verschiedener Kulturen/Völker/Kontinente!!
Beschreiben Sie Aufgaben und Kennzeichen des Nachrichtenwesens in der Antike, im Mittelalter, in der Industrialisierung und in der Moderne
Urzeit:
Das Nachrichtenwesen diente zum Erkennen und Abwehren von Gefahren und damit zur Existenzsicherung.
Antike:
Das Nachrichtenwesen dient erneut zur Existenzsicherung, jedoch auf einer anderen Ebene. Es gilt staatspolitische Ziele zu sichern und Regierungs- und Verwaltungsaufgaben zu ermöglichen. Auch die organisierte Kriegsführung wäre ohne das Nachrichtenwesen nicht möglich gewesen.
Mittelalter:
Im Mittelalter wird der Nachrichtenaustausch von weltlichen und geistlichen Autoritäten (Fürsten, Bischöfe) kontrolliert. Der Informationsaustausch zwischen Einzelpersonen nimmt zu.
Industrialisierung:
In der Industrialisierung vollzieht sich ein Übergang zum geschäftlichen (wirtschaftlich motiviert) und privaten Nachrichtenaustausch. Durch das regelmäßige Erscheinen von Zeitungen kommt es zu einem größeren Informationsfluss und der Herausbildung einer Öffentlichkeit. Es kommt zu den Anfängen der Telegraphie.
Moderne:
Der Mensch wird über alles was in seiner Umwelt geschieht informiert, wobei unüberschaubare Informationsfluten zu bewältigen sind. In Moderne kam es zu einem Übergang der „Kirch- zur Funkturmpolitik", damit verbunden ist die globale Vernetzung und die Entstehung einer „Informationsgesellschaft"