Kontrastive Grammatik Deutsch Englisch

Wie das Deutsche zählt auch das Englische zum westlichen Zweig der germanischen Sprachen; die beiden sind also genetisch eng miteinander verwandt. Im Hinblick auf ihre grammatische Struktur allerdings lassen sich trotz vieler ererbter Gemeinsamkeiten, wie z.B. der Unterscheidung zwischen starken Verben (singen-sang-gesungen; sing-sang-sung) und schwachen Verben (lieben-liebte-geliebt; love-loved-loved), zahlreiche Unterschiede feststellen: Während das Deutsche z.B. eine reiche Flexionsmorphologie aufweist, zeigt das Englische eine starke Tendenz zum unveränderlichen Wort (der, die das, dem, den,... vs. the). Andererseits verfügt das Englische über ein stärker ausgebautes Verbalsystem, u.a. mit einer vollständig grammatikalisierten Verlaufsform (John is walking to work vs. John walks to work). Im Seminar werden wir zentrale Unterschiede (und Gemeinsamkeiten) zwischen den beiden Sprachen auf den Ebenen der Phonologie, Morphologie, Syntax und des Lexikons erarbeiten. Damit verbunden ist eine Einführung in die Arbeitsmethoden der kontrastiven Linguistik. Der Kurs ist als Projektseminar angelegt: Im Laufe des Semesters werden die TeilnehmerInnen in Gruppen ein eigenes empirisches Projekt planen, durchführen und von den Ergebnissen berichten. Das dazu notwendige Rüstzeug, von der Themenfindung bis zur Ergebnispräsentation, wird im Seminar erarbeitet. Erwartet wird a) die regelmäßige und aktive Mitarbeit an der Veranstaltung, b) die Lektüre der zu bearbeitenden Texte, zum Großteil in englischer Sprache, c) Durchführung eines eigenen empirischen Projekts und d) Übernahme einer mündlichen Präsentation. Voraussetzungen: Interesse an sprachstrukturellen Fragestellungen. Leistungsnachweis: Hausarbeit (Ergebnisse des empirischen Projekts)

König, Ekkehard & Volker Gast (2012). Understanding English-German Contrasts. 3rd, extended edition. Berlin: Erich Schmidt. Leis, Ernst & Christian Mair (1999). Das heutige Englisch: Wesenszüge und Probleme. 8te Auflage. Heidelberg: Winter. Leistungsnachweis Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge: Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden. B.A.-Hauptfach Germanistik, alle modularisierten Lehrämter Deutsch und Deutsch als Zweitfach im B.A./M.A. Berufliche Bildung und im B.A. Wirtschaftspädagogik: Hausarbeit (ca. 25.000 Zeichen) oder Klausur (90 Minuten). Die Prüfungen werden benotet (Ausnahme: Wird diese Veranstaltung im Freien Bereich eines Lehramtsstudiengangs geprüft, dann wird sie nur mit bestanden/nicht-bestanden bewertet). B.A.-Nebenfach SLK: Diese Veranstaltung entspricht in WP 3 dem Kurstyp -Begleitkurs zu Themen der Linguistik m/n/o/p- (WP 3.0.14/16/18/20). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie entweder eine Klausur (30-60 Min.) schreiben oder eine mündliche Prüfung (15-30 Min.) ablegen oder ein Thesenpapier (3.000-6.000 Zeichen) oder Übungsaufgaben (3.000-6.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein. Wichtig: Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung. Downloads DateinameBeschreibunggültig vongültig bis Harbert 2007 The Germanic Languages Overview.pdf Harbert (2007:6-20) Fragen zu Harbert (2007).pdf Fragen zu Harbert (2007:6-20) Präsentation Einführung.pdf Einführungspräsentation Weddige (2007,1-10).pdf Weddige (2007:1-10) Dt. u. Engl als germ. Sprachen.pdf Präsentation Dt. + Engl. als germ. Sprachen Mair (2008,187-197).pdf Mair (2008:187-) König & Gast (2012, frontmatter + pp 1-17).pdf König & Gast (2012:1-17) Grundlagen der KL.pdf Präsentation Grundlagen der kontrastiven Grammatik Tagliamonte (2006) Ch. 3 The Sociolinguistic Interview (1).pdf Tagliamonte (2006) The Sociolinguistic Interview Fragen zu Tagliamonte _2006_.pdf Fragen zu Tagliamonte (2006) Handout Presentation Consonants.pdf Handout Presentation Consonants Präsentation Vokale u. soling. Interview - Kopie.pdf Präsentation Vokale u. sozling Interview Gass & Mackey (2007,75-107).pdf Gass & Mackey (2007) example essay - age and anglicisms.doc Beispielessay how to reference.pdf Wray et al. 1998 Kap. 21+22 Leisi & Mair 1999 - der gemischte Wortschatz.pdf Leisi & Mair - der gemischte Wortschatz Zum Download müssen Sie angemeldet sein! Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge: Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden. B.A.-Hauptfach Germanistik, alle modularisierten Lehrämter Deutsch und Deutsch als Zweitfach im B.A./M.A. Berufliche Bildung und im B.A. Wirtschaftspädagogik: Hausarbeit (ca. 25.000 Zeichen) oder Klausur (90 Minuten). Die Prüfungen werden benotet (Ausnahme: Wird diese Veranstaltung im Freien Bereich eines Lehramtsstudiengangs geprüft, dann wird sie nur mit bestanden/nicht-bestanden bewertet). B.A.-Nebenfach SLK: Diese Veranstaltung entspricht in WP 3 dem Kurstyp -Begleitkurs zu Themen der Linguistik m/n/o/p- (WP 3.0.14/16/18/20). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie entweder eine Klausur (30-60 Min.) schreiben oder eine mündliche Prüfung (15-30 Min.) ablegen oder ein Thesenpapier (3.000-6.000 Zeichen) oder Übungsaufgaben (3.000-6.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein. Wichtig: Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung. LMU München SoSe 2015 Weber Thilo