Vergangenheit und Gegenwart vor Ort erleben: Planung und Durchführung einer Exkursion nach Israel

Wie lassen sich die Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft in den schulischen Unterricht übertragen? Lehrerinnen und Lehrer wissen, dass diese Übertragungsleistung sehr anspruchsvoll ist und besonderer Kompetenzen bedarf. Vergangenheit auch sinnlich erfahrbar zu machen, ist dabei ein Schlüssel, bei Schülerinnen und Schülern eine Faszination für Geschichte zu erregen. Diese auszulösen, ist allerdings im Klassenzimmer nur selten möglich. Was liegt also näher, als die Orte aufzusuchen, wo Vergangenheit, aber auch Gegenwart, besehen und -begriffen- werden können? Am Beispiel des vielschichtigen Lernorts -Israel- wird in dieser Übung das Konzept für eine Exkursion erarbeitet, die dann im Sommersemester 2017 durchgeführt werden soll. Die Teilnahme an der Exkursion ist für diese Übung nicht verpflichtend. Zum einen wird sich Israel in all seiner politischen, kulturellen, sozialen und religiösen Komplexität genähert und damit konkret Bezug zum Lehrplan genommen, zum anderen dient die Übung auch dazu, grundlegende Einsichten in die Planung einer schulischen Exkursion zu gewinnen. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 15 begrenzt. Anmeldung bitte per e-mail an die Dozentin: danyarnold@gmx.net Einführende Literatur: Michael Brenner: Israel: Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates, München 2016. Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München (Hrsg.): Geschichte vor Ort. Anregungen für den Unterricht an außerschulischen Lernorten, München 1999. Prüfungsformen im modularisierten Lehramt: RE

Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften LMU München WiSe 1617 Arnold Daniela