Wie durch Meditation das Gehirn verändert werden kann
Meditation bewirkt eine Veränderung der neuronalen Strukturen im Gehirn. Dies wiederum wirkt sich positiv auf kognitive Fähigkeiten wie das Merken und Lernen sowie Denken.
Meditation bewirkt eine Veränderung der neuronalen Strukturen im Gehirn. Dies wiederum wirkt sich positiv auf kognitive Fähigkeiten wie das Merken und Lernen sowie Denken.
Das Gehirn, die Neuronenstruktur kann durch Meditation verändert werden. Menschen die meditieren können besser lernen da das Vorstellungsvermögen während der Meditation intensiv geübt wird.
Es scheint für einen normalen Menschen unglaubwürdig, wenn ein indischer Yogi behauptet, aufgrund von Meditation seit Jahrzehnten nichts mehr zu essen oder zu trinken. Wissenschaftlich gesehen, stellt es auch ein Rätsel dar. Nachgewiesen ist jedoch, dass Meditation Stresssituationen, Ängste und altersbedingten Abbau der Denkfähigkeit vermindert, dazu wird die Großhirnrinde sogar bekräftigt.
Während der Untersuchung des 83 Jahre alten Prahlad Jani beobachteten die Neurologen in einer indischen Klinik den Mann 2 Wochen lang ununterbrochen. In den 2 Wochen hat er weder etwas gegessen, noch hat er etwas getrunken. Er hatte keinen Stoffwechsel und hat gesund weiter überlebt.
Der Mann behauptet sogar, schon seit 70 Jahren keine Nahrung zu sich zu nehmen. Überleben tut er mit Yoga-Übungen, Meditation und der Energie von der hinduistischen Göttin Durga Amba. Auch wenn das Phänomen sich wissenschaftlich nicht erklären lässt, haben die Forscher etwas mehr Erkenntnisse über die Gehirnstruktur des Mannes und von denen die schon jahrelange Erfahrungen mit Meditation haben.
Einen Ansatz bietet die Untersuchung der Meditation zur „Achtsamkeit". Darauf ist auch die Methode der achtsamkeitsbasierten Stressminderung begründet. Neben klassischen Meditationsübungen beinhaltet das Training „Stressbewältigung durch Achtsamkeit" auch Anwendungen die Achtsamkeit bei alltäglichen Dingen zu steigern. Bei der Meditation geht es nämlich nicht darum, Hungerkünste zu präsentieren, sondern Harmonie und Gleichgewicht im Alltag der Menschen zu ermöglichen.
Durch Meditieren wird nicht nur die Wahrnehmung beeinflusst, sondern auch Blutdruck, Herzfrequenz oder der Verbrauch von Sauerstoff kann gesenkt werden. D.h. im Mittelpunkt steht nicht mehr die körperliche Entspannung, sondern die Auswirkungen des Meditierens auf das menschliche Gehirn. Es wurde herausgefunden, dass verschiedene Aufmerksamkeitsnetzwerke trainiert werden können. Dabei kommen geübte Meditatoren besser damit zurecht, Ablenkungen auszublenden als ungeübte. Vor allem wird durch Wiederholungen der sogenannte cinguläre Kortex im Stirnlappen trainiert.
Es ist außerdem nachgewiesen worden, dass bei denen die regelmäßig meditieren, in den Gehirnbereichen, die für Aufmerksamkeit und Sinneswahrnehmungen zuständig sind mehr Aktivität stattfindet. Besonderes Augenmerk kann dahin gerichtet werden, dass die regelmäßige Meditation der altersbedingten Verdünnung der Hirnrinde entgegenwirkt und somit Schutz gegen Demenz darstellen kann.
Man fragt sich nun, wie das genau abläuft, dass sich durch Meditation Stress und altersbedingte Differenzen reduziert und sich Geduld und Entspannung einspielt. Die Antwort liegt in der Erklärung der Meditation als „physiologisches Herunterfahren des Körpers". Vergleichen könnte man es mit der Reset-Taste eines PCs, das Gesundheit und Gleichgewicht wiederherstellt.
Dabei ist nicht unwichtig, dass das Meditieren nicht von Anfang sehr einfach ist. Kleinste Reize können die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und zu ganzen Gedankenketten führen. Auch das Meditieren will geübt sein, so muss man das Zusammenspiel zwischen Reiz und Reaktion trainieren.
Mit der Meditation kann das Immunsystem gestärkt, eine positive Grundeinstellung dem Leben gegenüber erreicht, gegen Krankheiten wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Bluthochdruck u.v.m. entgegengewirkt werden.
Gerade in der heutigen stressigen Welt hat die Meditation Potential der ruhige Gegenpol zu sein. Ich habe auch einmal von einer Bekannten, über einen jungen Mann gehört, der 2,3 Monate ohne Essen und Trinken ausgekommen ist. Inspiriert wurde er eben auch in Indien und hat die meiste Zeit seines Tages mit Meditation verbracht. Natürlich hat er sehr stark abgenommen, aber für ihn hatte die Zeit, die er ohne Essen und Trinken und ohne Stuhlgang gewonnen hatte größere Bedeutung. Trotzdem musste er damit aufhören, weil das Hungern so einen Einfluss auf sein Zwerchfell hatte, dass er nicht mehr singen konnte. Für einen leidenschaftlichen Sänger war das kein Kompromiss.