Wie kann man sich eigene Träume merken.
Veröffentlicht am: in der Kategorie: Die Welt
Methode um sich die Träume merken zu können und später daran auch erinnern zu können.

Es gibt viele Theorien über Träume. Noch mehr darüber was die Träume bedeuten, warum wir überhaupt träumen und wie wir träumen. Viele Menschen glauben fest daran, dass die Träume unsere innere Erlebnisse und Gefühle spiegeln jedoch fast jedem von uns ist es schwer de Träume zu merken - diese im Gedächtnis zu behalten. Schon beim aufwachen wissen wir dass wir etwas geträumt haben und einige Sekunden danach ist der Traum schon vergessen.
Kann man sich die Träume irgendwie einprägen oder diese merken? Ja das geht.
Mit einigen Übungen und bisschen Disziplin ist es möglich unsere Träume im Gedächtnis zu behalten und sich später an sie erinnern und zwar mit ziemlich vielen Details.
Bild via: prakhar
Wie merkt man sich ein Traum?
1. Vor dem Schlafengehen treffe eine bewusste Entscheidung. Ich werde mir mein Traum merken. Die Wahrscheinlichkeit die Träume zu behalten ist natürlich viel größer wenn man fest entschlossen ist eigene Träume zu merken.
2. Auf dem Schlafzimmertisch oder einem Möbel in der Nähe des Bettes platziere ein Stift oder Kugelschreiber und ein Notizbuch. Am besten so, dass du es aus dem Bett erreichen kannst. Noch vor dem Schlafengehen vergewissere Dich, dass das Notizbuch auf einer leeren Seite geöffnet so, dass Du nicht mehr nach der richtigen Stelle zum aufschreiben suchen musst, wenn Du noch völlig "schlaftrunken" bist. Eine vernünftige Alternative zum Schreibblock oder Notizbuch ist ein Diktiergerät, dass man unter dem Kissen verstecken kann und dann beim Aufwachen aufnehmen kann, was man geträumt hat.
3. Platziere den Wecker in der unmittelbare Nähe des Bettes so, dass Du nicht aufstehen musst um ihn auszuschalten. Beim Aufwachen konzentriere Dich dann auf dem Traum und nicht auf anderen Aktivitäten wie Weckersuchen.
Wenn Du in der Lage bist wach zu werden ohne Wecker, ist das noch besser. Aber wenn Du ohne einen Wecker nicht aufwachen kannst, dann versuche ihn so nah an das Bett zu stellen wie es nur möglich ist. Benutze keinen Radio- oder CDwecker. Die Morgennachrichten oder Musik wird verhindern, dass Du Dich an den Traum später erinnern kannst. Wenn Du einen Lichtdimmer hast, den man Auf eine bestimmte Stunde programmieren kann, noch bessre. Stelle den Dimmer so, dass er das Licht im Zimmer langsam und kontinuierlich an macht.
4. Gehe schlafen früh genug um die Schlafzyklen nicht zu beeinflussen. Wenn man um 2:30 Uhr Nachts ins Bett geht und morgens so müde aufwacht, dass man nicht mal denken kann, wie willst Du Dich noch an den Träumen erinnern?
Gehe deshalb um 22 uhr oder spätestens 23 Uhr ins Bett, damit Du ausgeschlafen um 6 oder 7 Uhr aufstehen kannst. Zu wenig Schlaf wird die Erinnerungsvermögen beeinflussen und Dir wird es so vorkommen, als ob Du nicht geträumt hättest. Menschen die weniger als sechs Stunden schlafen meinen dass sie nicht Träumen. Das stimmt nicht, sie können sich einfach nur an die Träume nicht erinnern, weil sie zu müde sind.
5. Wenn Du vor einer wichtigen Entscheidung stehst, oder ein großes Problem zu lösen versuchst - denke daran vor dem Einschlafen. Versuche Dir das Problem oder die Alternativen bildhaft vorzustellen, öffne sozusagen "die Tür" für das Problem oder Entscheidung. Sehr oft wacht man nach einer Nacht auf und hat die Lösung parat im Kopf, weil das Gehirn unbewusst im Schlaf alle Alternativen durchdacht hat.
6. Unmittelbar nach dem Aufwachen konzentriere Dich auf dem Traum. Versuche Dir vorzustellen, generiere Bildhafte und lebendige Erinnerungen darüber was Du geträumt hast. In den meisten Fällen ist man in der Lage sich nur an das letzte Traum, kurz vor dem Aufwachen, zu erinnern. Bewege Dich nicht , Stehe nicht auf, unterlasse jegliche Aktivitäten. Denker nur daran was in dem Traum geschehen ist.
Öffne die Augen und konzentriere Dich auf einem Gegenstand, es kann alles mögliche sein, eine Lampe, ein Tisch, ein Bild oder ein Nagen in der Wand. konzentriere Dich nur an diesem Gegenstand und versuche über den Traum nachzudenken. In den Nächsten Tagen benutze den gleichen Gegenstand wenn Du an die Träume denkst.
7. Greife zum Notizblock oder Diktiergerät und schreibe oder nehme auf: was war das für ein Traum, welche Personen oder Gegenstände waren präsent. Beginne mit einer groben Übersicht, einem Konstrukt oder Gerüst. Mit der Zeit versuche Dich an die Details zu erinnern und schreibe diese auf. Halte auf dem Blattpapier möglich viele Dimensionen des Traums fest. Spielte die Zeit in dem Traum eine Rolle? Gefühle? Gab es Aktionen, Dialoge, Orte und Emotionen? Schreibe jedes Detail, an das Du Dich erinnern kannst, auch dann wen es nur ein verschwommenes Bild war. Mit jedem nächsten Details werden noch mehr ins Gedächtnis strömen.
Sollte es sich herausstellen, dass Du Dich an überhaupt nichts erinnern kannst, schreibe auf den ersten Gedanken den Du nach dem Aufwachen hast. Oft sind die ersten Gedanken mit dem Traum verbunden, so dass man später doch zu Inhalten des Traums kommen kann.
8. In kommenden Tagen schreibe jeden Traum auf. Versuche Dich auch an die anderen Träume zu erinnern die in einer Nacht geträumt wurden. Jeder träumt mehrfach während einer Nach. Wir Schlafen in Abschnitten jeweils ca. 90 Minuten. Die Träume die direkt nach dem Schlafengehen geträumt werden sind sehr kurz. Wenn unser Schlaf sich seinem Ende nähert, werden die Träume länger
9. Am besten wenn Du dieses Notizbuch oder Block auch währen des Tages immer dabei haben kannst. Sehr oft erinnern wir uns im Laufe des Tages darüber was wir vor einigen Stunden geträumt haben.