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Studium
7. April 2012

3.1.4 Systematisierung von Kompetenzen

Im Teil: Systematisierung von Kompetenzen werden verschiedene Kompetenzen und Kompetenzbegriffe vorgestellt. Dieser Teil ist einleitend für die umfang

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Im Teil: Systematisierung von Kompetenzen werden verschiedene Kompetenzen und Kompetenzbegriffe vorgestellt. Dieser Teil ist einleitend für die umfangreichen Systematisierungen von Kompetenzen. Es werden zwei Systematisierungen vorgestellt.

Die Komplexität der Anforderungen, deren in der Arbeitswelt die Berufsanfänger gerecht werden müssen, schafft immer neue Aufgabenfelder. Jedes Aufgabenfeld bringt neue Möglichkeiten und neue Probleme mit sich. Versteht man Kompetenz, wie oben schon erläutert, als eine zugesprochene Problemlösefähigkeit, so kann im Bezug auf jedes Aufgabenfeld ein Kompetenzbegriff konstruiert werden.

Als Beispiel kann man folgende Kompetenzen nennen: Sprachkompetenz, Verhandlungskompetenz, technische Kompetenz, Führungskompetenz, Mustererkennungskompetenz. Die Ableitung neuer Kompetenzbegriffe kann vor diesem Hintergrund immer weiter fortgeführt werden. In der Literatur findet man sogar Beschreibungen von Kompetenzen, die ermöglichen den Mangel an Kompetenzen auszugleichen.

So bedeutet beispielsweise Inkompetenzkompensationskompetenz die Fähigkeit fehlende Kompetenzen mit vorhandenen Fähigkeiten auszugleichen und zwar so, dass der Kompetenzmangel nicht sichtbar wird. Um eine Struktur in den vielfältigen Differenzierungen des Kompetenzbegriffs zu schaffen (Vgl. Gnahs (2010), S. 26), wird im Folgenden auf drei Systematiken von Kompetenzarten eingegangen.

Zum Einen handelt es sich um den Kanon der Schlüsselkompetenzen die von dem Europäischen Parlament vorgeschlagen wurden. Dem System der Schlüsselkompetenzen wird die Differenzierung von Kompetenzarten nach Heyse und Erpenbeck gegenüber gestellt. Schließlich wird ergänzend zu den beiden vorangegangenen Kompetenzdifferenzierungen, die Thematik der Metakompetenzen aufgegriffen. Beurteilung von Systematisierungen der Kompetenzarten erscheint notwendig um eine Struktur der Kompetenzwelt zu schaffen. Auf dieser Grundlage können dann gelingende Methoden für Kompetenzentwicklung bei Berufsanfängern hergeleitet werden.

Im Folgenden werden zwei Systematisierungen von Kompetenzen vorgestellt:
Der Kompetenzenkanon des Europäischen Parlaments und die Kompetenzgruppen nach Heyse Erpenbeck.

1.Kompetenzenkanon des Europäischen Parlaments

2. Kompetenzgruppen nach Heyse Erpenbeck

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Autor: Krzysztof