Beschreibung verschiedener Führungsstile

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Welche Führungsstile gibt es? In der Literatur findet man eine Fülle von Führungsstilen, einige werden hier vorgestellt.

Untersuchungen zu den  Führungsstileigenschaften  wurden bereits ausgiebig erforscht und die detaillierte Erklärung erfolgte durch die abgrenzung der verschiedenen Charakteristischen Merkmale. Zusammenfassend ist der Sinn und zweck dieser Untersuchung ein besseres  Verständnis für die Merkmale einer effektiven(erfolgreichen) Führungskraft.

„Für die Beschreibung der verschiedenen Führungsstile gibt es zahlreiche Typologien (Modelle). Das bekannteste unter den eindimensionalen Führungsstiltypologien ist das  klassische Führungskontinuum von den amerikanischen Forschern Robert Tannenbaum und Warren S. Schmidt. Diese beschreibt sieben verschiedene Führungsstile beginnend mit dem autoritären Führungsstil und endend mit dem demokratischen Führungsstil. Der ausschlaggebende Punkt zur Bestimmung des Stils ist dabei die Beteiligung des Mitarbeiters an Entscheidungen.

Die Zuordnung der verschiedenen Charaktermerkmale zu einem einheitlichen Führungsstil ist problematisch, denn es herrscht keine Einigkeit über die Charakterisierung der jeweiligen Stile. Die Stile treten selten in der beschrieben „Reinform"  auf."

 

Führungsstile nach Tannenbaum /Schmidt

Autoritär - Vorgesetzter entscheidet und ordnet an.

Patriarchalisch - Vorgesetzter endscheidet, ist aber bemüht, die Mitarbeiter von seinen Entscheidungen zu überzeugen, bevor er es anordnet
Desweiteren wird argumentiert das patriarchalisches  Führung  einen moderaten  Einfluss auf die Emotioanale Engagement des Mitarbeiters aber einen grossen  Einfluss auf die  Fortsetzung des Engagement hat.

Informierend - Vorgesetzter entscheidet, gestattet jedoch kritische Fragen zu seinen Entscheidungen, um dadurch Akzeptanz zu erreichen.

Beratend - Vorgesetzter informiert über Entscheidungen, Mitarbeiter haben Gelegenheit, ihre Meinung zu äußern, bevor der Vorgesetzte die Entscheidung trifft.

Kooperativ - Mitarbeiter/ Gruppe entwickelt Vorschläge; aus der Zahl der gefundenen und akzeptierten Lösungen entscheidet sich der Vorgesetzte für die von ihm favorisierte.

Delegativ - Mitarbeiter/Gruppe entscheidet, nachdem der Vorgesetzte das Problem aufgezeigt und Entscheidungsspielräume festgelegt hat. Vorgesetzter tritt als Moderator auf.

Demokratisch, teilautonom - Mitarbeiter/Gruppe entscheidet, Vorgesetzter tritt als Koordinator nach innen und außen auf.

Der Nachteil dieses einfachen Modells ist, dass es im Grunde eindimensional ist.
Denn Führung ist nicht nur das Entscheiden der Führungskraft und den je Ausprägung des Führungsstil verbundenen Mitbestimmungsrecht des Mitarbeiters.

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Autor: Krzysztof