Kassenhaltungskoeffizient: Definition & Berechnung
Was der Kassenhaltungskoeffizient aussagt, wie er mit der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zusammenhängt und mit welcher Formel du ihn berechnest.
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Meinen Studienplan erstellenUnterschied zwischen dem Kassenhaltungskoeffizient und der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Formeln für die Berechnungen.
Definition des Kassenhaltungskoeffizienten.
Was ist der Kassenhaltungskoeffizient?
Kassenhaltungskoeffizient beschreibt wie viel Geld die Wirtschaftssubjekte im Vergleich zu ihren Einkommen halten wollen. Kassenhaltungskoeffizient entspricht im Gleichgewicht dem Verhältnis von Geldmenge und Transaktionsvolumen. L(i) = M/PYWenn Zinssatz gesenkt wird, steigt Kassenhaltungskoeffizient. Da Zinssenkungen die Opportunitätskosten der Geldhaltung senken.
Berechnung und Formel
Wie berechnet man den Koeffizienten?Man teilt die Geldmenge durch das Transaktionsvolumen.
Kassenhaltungskoeffizient ist zu unterscheiden von der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Da Umlaufgeschwindigkeit des Geldes wird durch die Division des Nominaleinkommens PY durch die Geldmenge berechnet - ist die Umlaufgeschwindigkeit genau der Kehrwert des Kassenhaltungskoeffizienten.
V:= PY / M
oder V = 1 / L
Dadurch ergibt sich folgendes:
Sinkt Kassenhaltungskoeffizient, dann steigt die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes.
Steigt der Kassenhaltungskoeffizient, so sinkt die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes.
(Kehrwert)
Zusammenfassung und Lerntipp
Auf den Punkt: Der Kassenhaltungskoeffizient zeigt, wie viel Geld die Wirtschaftssubjekte im Verhältnis zu ihrem Einkommen halten wollen; im Gleichgewicht entspricht er dem Verhältnis von Geldmenge zu Transaktionsvolumen. Sinkt der Zins, steigt er – weil die Opportunitätskosten der Geldhaltung fallen.
Lerntipp: Merke dir die Formel und den Wirkungszusammenhang (Zins runter → Koeffizient hoch) als feste Kette statt isoliert. Mehr dazu im Blog: die wichtigsten Merktechniken.