Was sind die Hauptprobleme des Electronic Commerce?
Beispielfragen in der Prüfung Electronic Commerce: Was sind die Hauptprobleme des Electronic Commerce? Das Beispiel wird mit einem Vorschlag ergänzt,
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Meinen Studienplan erstellenBeispielfragen in der Prüfung Electronic Commerce: Was sind die Hauptprobleme des Electronic Commerce? Das Beispiel wird mit einem Vorschlag ergänzt, wie eine strukturierte Antwort auf diese Frage lauten könnte.
Eine der Einleitenden Fragen in der Prüfung E-Commerce kann lauten: Nennen sie die Hauptprobleme des Electronic Commerce und erläutern Sie kurz diese.
Die Probleme im Electronic Commerce sind sicherlich vielfältig. E-Commerce ist die Verlagerung des in der realen Welt vorhandenen Wirtschafts- und Handelssystems in eine virtuelle Welt. Das Bedeutet, dass sämtliche Aspekte des Handels die wie aus der realen Welt kennen, für die Nutzung in der virtuellen, Computer-unterstützten Welt verlagert und angepasst werden müssen. Im Prinzip handelt es sich um eine möglichst detaillierte Abbildung der in der realen Welt bekannten Phasen, und zwar auf die Art und Weise, dass sie in der virtuellen Welt erkannt und unmissverständlich interpretiert werden.
In einer Prüfung ist es ratsam die Antwort immer zu Strukturieren. Dadurch zeigt der Student, dass der die Thematik und Problematik die abgefragt wird, eigenständig erarbeitet hat und in der Lage ist diese nachvollziehbar zu kategorisieren. Die Antwort die Du oben findest, eignet sich gut als eine Einführung, bzw. Als ein einleitender Satz. Im weiteren verlauf der Prüfung könnte man die Thematik des Electronic Commerce in die Hauptbestandteile kategorisieren und die Hauptprobleme in der jeweiligen Kategorie kritisch untersuchen.
Denkbare Kategorien in die Electronic Commerce oder E-Commerce aufgeteilt werden kann, können beispielsweise so aussehen:
- Transaktionsablauf
- Mediatisierung
- Leistungsaustausch
- Unsicherheit
Die oben genannten vier Problemfelder kann man jetzt im Hinblick auf die Verlagerung in die bzw. Abbildung in der virtuellen Handelswelt untersuchen.
Systematisierung von Problemen des Electronic Commerce
Transaktionsablauf. Der Transaktionsablauf in E-Commerce ist möglicherweise komplexer als das in der realen Handelswelt der Fall ist. Der komplette Weg, der durch einen Kunden zurückgelegt wird, um Ware im Internet zu kaufen muss für ihn nachvollziehbar im Internet „nachgebildet" werden. Am Beispiel eines Onlineshops kann man erkennen, dass die Bereiche eine recht Symbolische, sich mit der realen Welt deckende Bedeutung haben: Warenkorb, Kasse, Bewertung, Rückabwicklung etc.
Kann ein Detail nicht realitätsnah auf einer Internetseite abgebildet werden, so kommt er zu einer Störung der Transaktion was ein wesentliches Problem für Electronic Commerce darstellt.
Mediatisierung. Unter Mediatisierung der Handelsgüter (und nicht nur) kann man den Prozess der Anpassung für die electronic Commerce verstehen. Im Bereich E-Commerce werden nicht nur die Handelsgüter mediatisiert. Der Mediatisierung unterlegen auch der Zahlungsverkehr, die Lieferung, die Dienstleistungen. Unter mediatisierten Gütern kann man sich am einfachsten die digitale Güter vorstellen: Bücher in Form von PDF Dokumenten oder Musik im MP3 oder m4a Format. Die Herausforderung, die sich an die Mediatisierung stellt, liegt darin, dass es viele Handelsgüter gibt, die nur schwer mediatisiert werden können, oder aber deren Mediatisierung sehr komplex wird. In diesen Fällen steigen die Anforderungen an die Mediatisierung wenn auch die Spezifität oder die Komplexität der Transaktionen, sowie wenn die Erfahrungsguteigenschaften zunehmende Tendenz aufweisen. Daraus ergibt sich ein weiteres Problemfeld im Electronic Commerce.
Leistungsaustausch. Die Problematik des Leistungsaustausches liegt vor allem an der Seite der Anbieter im Electronic Commerce Segment. Die einzige Leistung, die der Kunde erbringen muss, ist das Bezahlen einer noch offenen Rechnung, was heutzutage unproblematisch durch fortgeschrittene Zahlungsverfahren unterstützt wird. Auf der Seite des Anbieters wiederum sind die Leistungen weit aus vielfältiger und sie alle müssen vollständig erbracht werden, damit die Transaktion nicht gestört wird und die Kundenzufriedenheit steigen kann. Bei allen materiellen Gütern sind die Anbieter verpflichtet die Logistik, den Zeitbedarf und auch die Rückabwicklung im Hinblick auf die Kundenzufriedenheit zu gestalten. Die Problematik des Leistungsaustausches kann in Electronic Commerce auf weitere Bereiche aufgeteilt werden. Bleibt nur einer der Bereiche unberücksichtigt oder vernachlässigt, dann wird die komplette Transaktion gefährdet.
Unsicherheit. Das Thema der Unsicherheit ist zumindest so vielfältig wie die Problematik der Leistungserbringung. Die Kunden werden mit massiven Überflutungen an Informationen konfrontiert. Denn ein und das selbe Produkt, oder eine und dieselbe Dienstleistung wird mehrfach in digitaler Form aufbereitet und präsentiert. Alle diese Angebote konkurrieren miteinander, sie preisen aber das selbe Produkt. Wie bei jeder Innovation, auch bei Electronic Commerce, müssen die Kunden mit Betrugsfällen, Spammangriffen und Datenmissbrauch zurecht kommen. Das liegt darin, dass der Bereich Electronic Commerce gerade mal 14-15 Jahre alt ist und noch nicht vollständig ausgereift. Ein solches System verfügt immer über Schwachstellen, die erst während der Benutzung aufgedeckt und beseitigt werden können. Manche Benutzer aber nutzen die Unausgereiftheit des Systems aus um sich (meistens monetäre) Vorteile zu verschaffen. Die Missbrauchsfälle sind heutzutage ein massives Problem der Electronic Commerce.
Die oben beschriebene Systematisierung der Problemfelder von Electronic Commerce ist nur ein Vorschlag. Eine solche Aufteilung ist aber in der Prüfung von Vorteil, weil die einzelne Probleme auf diese Weise anschaulich gruppiert werden können.