Wie wichtig sind Softskills für eine Führungskraft?
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Arten von Softskills und deren Relevanz für Führungskräfte sowie für Mitarbeiter in einer Filiale.
Soft Skills auch „weichen Faktoren" sind Persönlichkeitsmerkmale die in der Arbeitswelt das Verhalten der Führungskraft beeinflussen.
Um aber Situationsbedingte Probleme zu lösen, die spontan eintreten bedarf es an bestimmten Kompetenzen.
Skill ist eine Fähigkeit unvorhergesehene Probleme zu lösen.
Entscheidend ist dabei nicht der Umfang des Wissens sondern die Qualitative Anwendbarkeit des Wissens.
Die Persönliche Neigungen und Wesenszüge prägen die Soft Skills maßgeblich deshalb fallen Veränderung ziemlich schwierig.
Das Veränderungspotential ist dennoch enorm hoch.
Laut Kienbaum sind die 5 wichtigsten Kompetenzen um Mitarbeiter erfolgreich zu führen zunächst Zielorientierung. Diese soll mit einem Zitat untermauert werden: „Wer nicht weiß, in welche Richtung er segeln will, für den ist kein Wind der richtige." Diese Erkenntnis (Weisheit) haben die griechischen Philosophen schon seit 400 vor Christus genannt. Diese Weisheit gilt heute nach wie vor allem für die Führungskräfte im Land.
Zielorientierung meint das Bestreben, sein Verhalten und Handeln daran auszurichten, dass konkret festgelegte, erwünschte Zustände erreicht werden und bestimmte Ereignisse eintreten. Die gesetzten Ziele sollten sich aus der Strategie des Unternehmens ableiten. Die meisten Führungskräfte sind an Unternehmenspolitische vorgaben gebunden und müssen diese Befolgen.Dies bringt den Nachteil mit sich dass es eine Schmale grenze gibt zwischen dem Führen und dem befolgen der Unternehmensvorgaben .
Der Filialleiter gibt den Mitarbeiter realistische Ziele vor und kontrolliert diese durch die erfolgten Teilergebnisse um gegeben falls schnell und konsequent zu reagieren, wenn die Zielerreichung in Gefahr ist.
Das Einfühlungsvermögen beschreibt die Fähigkeit die Gedanken und Gefühle des Mitmenschen durch Interesse an seiner Person besser zu verstehen. Durch das Ansprechen von Konflikten und Missverständnissen kann die Führungskraft bei aktivem zuhören den beschriebenen Vorfall besser verstehen und nachvollziehen.
Entscheidungskompetenz
Im Arbeitsleben sind täglich viele unterschiedliche Entscheidungen zu treffen. Ob strategische, operative, routine oder risikoreiche Entscheidung. Die Führungskraft kann durch Eigenschaften wie Mut, Entschlossenheit und Entscheidungsfreudigkeit die richtigen Entscheidungen treffen die zum Erfolg des Unternehmens wesentlich beitragen.71 Auswirkungen der Entscheidungskompetenzen machen sich durch zeitnahe Entscheidungen bemerkbar, die nach dem vorliegenden Informationen getroffen werden bei denen die Risiken mit einkalkuliert sind. Ist das Informationsbedürfnis zu hoch und die Risikobereitschaft zu gering kann dies zur Entscheidungsunfähigkeit führen.
Überzeugungskraft und Kommunikationsfähigkeit
Menschliche Beziehungen sind erst durch jegliche Form der Kommunikation möglich deshalb ist dessen Einfluss essenziell für das Unternehmen. Denn die Aufgaben, Vorstellungen und Erwartungen an den Mitarbeiter werden durch Kommunikation kenntlich gemacht.
Den Grundbaustein für erfolgreiche Kommunikation bildet das Einfühlungsvermögen gepaart mit sprachlichen Fähigkeiten. Bei dem Versuch in einer Fremdsprache zu überzeugen merkt man schnell wie wichtig die Vertrautheit mit der Sprache ist. Aktives Zuhören ermöglicht die Argumente des Gegenübers aufzugreifen, um sie dann mit den eigenen Argumenten zu entkräften. Durch selbstbewusstes, einfühlsames Auftreten kann der Kommunizierende frühzeitig Einwände entkräften.
Durchsetzungsvermögen und Konfliktfähigkeit
In Unternehmen entstehen Situationen bei denen die Führungskräfte hart durchgreifen müssen. Sei es in Fällen des Mobbings von Mitarbeitern oder der Entlassung eines Mitarbeiters wegen personenbedingtem Verhalten. All dies sind Mitteilungen bei dem Widerworte sehr wahrscheinlich fallen werden dementsprechend erfordert es Durchsetzungsvermögen um die Konflikte zu bewältigen.75
Entscheidend bei Konflikten ist nicht die Unvermeidlichkeit sondern die Handhabung des Konflikts.Die Führungskraft übernimmt dabei die Gestaltende Funktion im Umgang mit Konflikten.76
Die Anzahl der Personen die in einem Konflikt involviert ist bestimmend für den Ausgang.
Jede Veränderung derAnzahl der Involvierten im Konflikt führt zu einem anderen Ergebnis Daher sollte man bei Konflikten die Gruppe beobachten denn sie spielen eine Entscheidende Rolle. 77
Weiterhin sind Rückhalt und Selbstbewusstsein erheblich da der Filialleiter auch mal der Mehrheitsmeinung entgegen treten können muss, wenn er von der Richtigkeit der eigenen Meinung überzeugt ist.78
Die Definition der guten Betriebsführung ist eng verknüpft mit den Eigenschaften der Führungskraft. Die meisten personenbezogenen Führungstheorien sehen den Gesamterfolg in Abhängigkeit von dem Verhalten der Führungskraft. Bei den eigenschaftsorientierten Ansätzen hat die Führungskraft bereits angeborene Persönlichkeitsmerkmale, die das erfolgreiche Führen möglich machen wie Leistungsbereitschaft, Arbeitswille, Intelligenz, Charisma und Konfliktfähigkeit. Daher ist die Philosophie die Führung sei erlernbar für die Anhänger der eigenschaftsorientierten Theorie nicht von maßgeblicher Bedeutung.
Ich fahre mit den personenbezogenen Führungsansätzen fort und versuche weiter die wichtigsten Merkmale der „erfolgreichen Führungskräfte niederzuschreiben". Nach dem neuen interaktiven Ansatz von Manfred Kets de Vries sind folgende Eigenschaften der Führungskraft notwendig um erfolgreich zu sein.
Forschheit:   Eigensinnig sein im Bezug auf die Zielerreichung, denn forsche Menschen sind       tatkräftig, dominant, energetisch und leistungsorientiert.
Rezeptivität:Â Â Â Offen für neue Ideen.
Verträglichkeit: Nett und angenehm im persönlichen Umgang durch Kooperation und Flexibilität.Â
Emotionale Intelligenz: Die Führungskraft ist emotional stabil und kann die Emotionen der Mitmenschen richtig deuten, sodass er zwischenmenschliche Beziehungen gut führen kann.
Die o.a. Kompetenzen sind erforderlich, weil der Mitarbeiter einen Großteil zum Unternehmenserfolg beiträgt. Der Mitarbeiter bildet die Schnittstelle zum Kunden.