HP gibt Teil ihrer Kompetenz ab, WEB OS wird eingestellt, warum eigentlich?
HP wir umstrukturiert, PC Sparte und WEB OS, Betriebssystem für Tablets aufgegeben. Dafür werden andere Bereiche des Unternehmens verstärkt weiterentw
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Meinen IT-Lernpfad erstellenHP wir umstrukturiert, PC Sparte und WEB OS, Betriebssystem für Tablets aufgegeben. Dafür werden andere Bereiche des Unternehmens verstärkt weiterentwickelt. Die HP PCs werden wahrscheinlich von einem anderen Partner übernommen. WEB OS soll einfach nur eingestellt werden. Auf dem Markt werden die HP Tablets für 99 Euro verkauft.
WEB OS von HP gehörte zur HP Kompetenz, jetzt wird es eingestellt. Seit dem Leo Apotheker den Vorstand von HP übernommen hat, wird bei HP kräftig umgebaut. Das Unternehmen ändert die Strategie und wechselt die Spur auf der es bis jetzt erfolgreich gefahren ist. Wieso eigentlich?

Wenn ein Betrieb eine gefragte und gutfunktionierende sparte abgibt, oder abgeben will, kann es ein Zeichen für die Zukünftige Entwicklung des Marktes sein. HP ist ein größer Betrieb.
Hier einige Informationen: Hauptsitz hat HP in Palo Alto, USA, Anzahl der Mitarbeiter: über 300.000 in 170 Ländern. Alleine in Deutschland arbeiten Mitarbeiter die mehr als 60 Nationen repräsentieren. 126 Milliarden $ erzielte HP an Umsatz im Jahr 2010. Überwiegenden Teil davon außerhalb von USA.
Seit gestern ist bekannt, dass das Hauseigene Betriebssystem für Tabletts: das WEB OS nicht mehr weiterentwickelt und damit eingestellt wird. Hinzukommt, dass HP sich schrittweise von der PC sparte trennen wird. Ob das durch einen Verkauf oder Übernahme durch ein anderen Unternehmen erfolgen wird, ist noch unklar.
HP Trennt sich vom Mobile Geschäft und gibt WEB OS auf
Die Abgabe der Kompetenz: WEB OS und damit auch der Mobile und Tablet Sparte weist darauf hin, das das Unternehmen vermutet - dass auf dem Tablet Markt zu einer Überproduktion gekommen ist. In dem Kommenden Jahr werden über 80 Millionen Tablets von verschiedenen Herstellern produziert. Es wird allerdings prognostiziert dass nur 40-50 Millionen Tablets einen Käufer finden.
auch das PC Geschäft wird reduziert
Das PC Geschäft weist nun auch immer geringere Zahlen. Der Markt entwickelt sich mehr in Richtung mobile. Es werden also viel mehr Laptops als PCs gekauft. Da in Zukunft kaum noch große Standrechner - Desktops benutzt werden, versucht sich HP von der immer weniger profitablen Sparte zu lösen.
Das TouchPad von HP ist qualitativ ein sehr hochwertiges und konkurrenzfähiges Gerät. Wenn HP es trotzdem einstellen will, kann das nur auf eine Vermutung von sinkenden Absatzzahlen zurückgeführt werden.
Was hat HP und Palm mit Neurologie und Gehirn gemeinsam?
Es gibt eine interessante Verknüpfung zwischen HP und Neurologie, Kompetenzentwicklung und Lernen. Das Unternehmen das jetzt von Leo Apotheker geführt wird, hat in der Vergangenheit Palm gekauft. Palm ist (war) der Hersteller von den kleinen Handhelts, dass wiederum unter den Fittichen von Jeff Hopkins Produkte entwickelt hat. Jeff Hopkins hat wiederum das Computergeschäft verlassen und sich mit dem Thema Neurologie befasst. Nach Palm eröffnete Hopkins ein eigenes Neurologisches Institut (Numenta glaube ich) und dort versucht er einen Komputer zu kreieren, der ähnlich wie der menschliche Gehirn funktionieren und auch lernen soll.
Bis der Rechner oder wenigstens ein Chip fertig ist, wird noch ziemlich lange dauern. Denn Jeff Hopkins hat ganz von Vorne angefangen: und erst eine Theorie aufgestellt die erklären soll, die das menschliche Gehirn überhaupt funktioniert. Hauptgedanke dieser Theorie ist, dass das Gehirn überwiegend oder fast nur mit Prädiktionen - also Vorhersagen arbeitet.
Mal schauen wo genau die Entwicklung von HP weiter geführt wird. Es kann sein ,dass manche Kompetenzen bei HP abgegeben werden aber neue hinzukommen. Auf jeden Fall werden die alten Kompetenzen weiter ausgebaut. Das steht fest.

HP stärkt die Kernkompetenzen
Die bisherigen Kompetenzfelder von HP sind: Personal Systems, IT Services, Imagong und Printing, Enterprise Storage and Services und HP Software. Dabei stellt HP Software die kleinste Sparte im Unternehmen. Das kann auch der Grund für die Abgabe an einen anderen Partner ausmachen, HP will sich vermutlich auf Kernkompetenzen konzentrieren, die Übrigen vier Bereiche, die gleichmäßig stark auf dem Markt präsent sind.