Nachteile der konventionellen Dateiorganisation

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Folgende Nachteile der konventionellen Dateiorganisation kann man unterscheiden: Redundanz, Inkonsistenz, Inflexibilität und Daten-Programm-Abhängigkeit. Auf dieser Karteikarte werden die einzelne Begriffe beschrieben. In einem Dateisystem werden Dateien in der Weise verwaltet, dass ein bestimmtes Programm auf die einzelne Bestandteile einer Datei...

Folgende Nachteile der konventionellen Dateiorganisation kann man unterscheiden: Redundanz, Inkonsistenz, Inflexibilität und Daten-Programm-Abhängigkeit. Auf dieser Karteikarte werden die einzelne Begriffe beschrieben.
In einem Dateisystem werden Dateien in der Weise verwaltet, dass ein bestimmtes Programm auf die einzelne Bestandteile einer Datei zugreift. Voraussetzung ist aber, dass das Programm mit bestimmten Parametern arbeiten kann.

- Redundanz: Die Daten sind mehrfach vorhanden. Werden die Daten an einer Stelle verändert, so muss man die Aktualisierungen auch an weiteren stellen berücksichtigen. Ab einer gewissen Menge der Mehrfachspeicherungen ist das nicht mehr zu überblicken.

- Inkonsistenz: bedeutet, dass die eingegebenen Daten nicht der Wirklichkeit entsprechen. Dadurch ergibt sich ein falsches Bild der wahren Zustände, das weitere Probleme verursacht.

- Inflexibilität ergibt sich unter anderem aus Redundanz und Inkonsistenz. Wenn Daten mehrfach gespeichert werden oder gar nicht dem realen Zustand (der Wirklichkeit) entsprechen, ist das ein zusätzlicher Arbeitsaufwand. Jeder Fehler muss manuell behoben werden was nicht besonders flexibel ist. Hinzu kommt, dass die Daten nicht von anderen Programmen genutzt werden.
- Daten-Programm Abhängigkeit: Die eingegebenen Daten sind von dem Programm vollkommen abhängig und lassen sich nicht anderweitig verwenden. Kein weiteres Programm kann auf die Daten zugreifen und diese verwenden.

Thema: Nachteile der konventionellen Dateiorganisation und damit verbundene Risiken.
Karteikarte: Wirtschaftsinformatik B