The Fountain, unglaublich schöner film zum Nachdenken über das Leben

Veröffentlicht am: in der Kategorie: Studentenleben

Ein Hammerfilm! Kann allerdings verstehen das ihn viele für schlecht halten. Erst wenn man sich auf ihn einlässt, über ihn nachdenkt und versucht das gesehene zu interpretieren, merkt man, wie genial dieser Film eigentlich ist.

Wer kennt den Film The Fountain? Was haltet ihr davon?Ich finde ihn wirklich außergewöhnlich.

-Ja, ich kenne ihn. Ich finde er ist das Beste, was ich seit langer Zeit aus Hollywood
gesehen habe, und werde es auch nicht müde in dieser Gruppe zu postulieren.
Für mich der erste Film, der ernsthaft mit dem Thema Tod umgeht, ohne in Klischees
zu verfallen. Ich finde seine Bilder atemberaubend, die Story überragend und seine
Ende phänomenal. Die Musik dazu rundet das ganze wunderbar ab. Und ich verstehe die vielen
kritischen Stimmen bezüglich des Films nicht. Gar nicht.
Just my 2 cents.

- also ich fand den film (als großer requiem for a dream- fan) eher schwach. die atmosphäre war toll, doch die handlung hatte für mich nur sehr oberflächliche aussagen. insgesamt war ich leider enttäuscht, da mich das thema (gerade auch im bezug auf südamerika) persönlich interessiert. die figuren blieben öberflächlich und durch musik/bildgewalt nur pseudo-dramatisch.

- hab den film im kino mit ein paar freundinnen gesehen (zugegeben, hugh jackman war der auslöser) -und ich muss gestehen, keine von uns hat den wirklich verstanden.
die bilder -klar, die waren hammer, genau wie die ganze atmosphäre, aber wie gesagt...irgendwie bin ich überhaupt nicht durchgestiegen...vor allem die sache mit dem baum?!

-Ich versuch 's mal ein bisschen, also die Grundstruktur ist klar, es gibt 3 Geschichten:
Die zentrale ist die, in der Mr. Jackmann Arzt (Tom) ist und seine Frau vor einem Tumor im Kopf retten möchten. Hierzu experimentiert er an Tieren herum, die an der gleichen Krankheit leiden unter anderem mit einer Probe eines südamerikanischen Urwaldbaums.. Während er den Prozess des Sterbens völlig verdrängt, beginnt seine Frau damit ein Buch zu schreiben, dessen letztes Kapitel noch unvollendet ist : The Fountain.
Zweiter Plot: Hugh Jackman ist nun der Konquistador Tomas der im Auftrag der Königin, den Baum den Jungbrunnen in Südamerika entdecken soll, damit sie vor der Inquisition gerettet wird. Die Parallelen zwischen Glauben der Mayas und dem Baum der Erkenntnis aus dem Garten Eden kriege ich so aus dem Kopf nicht mehr hin, halten wir fest, es gibt Parallelen, also geht Tomas los, auch wenn er dafür seine Königin in der gefährlichen Situation allein lassen muss.
Langsam muss nun auch der dritte Plot ins Spiel kommen: Der Weltraumreisende und sein Baum. Dieser Yoga-Buddha-Siddartha-Raummann fliegt mit einer Kugel durch das Weltall und hat Visionen von Rachel Weisz. Sein ist dabei der Sternennebel, der vorher als eingeführt wurde als Ort der Unterwelt der Mayas. Sein Ziel ist es den Baum zu erhalten, da der Baum die direkte Beziehung zu seiner Frau darstellt,

Soweit die Grundlagen. Das Motiv des Baumes ist schwierig und nicht eindeutig erklärbar, ein Vorschlag: Der Konquistador wird nach seinem Trank aus dem Baum, selbst zu Pflanzen, wie Izzy ihm erzählte, opferte sich ja der Urvater, wurde zum Baum und nach Zerfall zu allem. Der Baum der Erkenntnis im Garten Eden und das kosten seiner Frucht inklusive Sündenfall macht uns Menschen ja biblisch gesehen sterblich. Also ist das besondere an dem Menschen im Vergleich zu Gott ihre Sterblichkeit. Erster Ansatz. Dann kommt die Wiedergeburt hinzu, also nichts ist für immer vergänglich. Sondern man zerfällt zu Staub und Erde und daraus wächst dann etwas neues. Diese zwei Punkte für die der Baum steht, also einmal Bestrafung und Sterblichkeit und einmal Unsterblichkeit und Wiedergeburt, geben deutlich auch die Protagonisten zum Ausdruck. Tom als Arzt, der sagt, dass der Tod auch nur eine Krankheit sei für die eine Heilung gefunden werde. Und im Gegensatz dazu seine Frau die sagt, sie hat keine Angst mehr zu sterben.
So jetzt noch zu dem Weltraumreisenden. Der Arzt Tom hat doch rückblickend einen Samen auf das Grab seiner Frau gepflanzt, im Weltraum nährt er sich der vermeintlichen Unterwelt und verhofft sich die Wiedergeburt seiner Frau dort. Zwei Möglichkeiten, der Baum ist der von Izzys Grab und dient als „Seelentransport" oder es ist der Urwaldbaum und nährt den Astronauten.
Als der Baum aber letztendlich doch stirbt, und nicht gerettet werden kann, so wie die Königin und Izzy ebenfalls nicht. Ergibt er sich am Ende dem Schicksal und kann erst so sich seiner Menschlichkeit, d.h. hier Sterblichkeit bewusst werden.
So ich hoffe ich konnte ein wenig helfen und habe nicht nur verwirrt.

-Ich bin geteilter Meinung.
Die Bilder waren super.
Die Story ebenso. Das Problem ist nur, dass man sich für die Themen Leben, Tod, Wiedergeburt, Unsterblichkeit in einem Flm interessieren sollte.
Wem diese Themen nicht zusagen, der wird gelangweilt sein.
Und ich denke, dass diese Themen kein Massenpublikum anziehen oder beeindrucken können.

Ich fande den Film lange Zeit langweilig, nur ab und zu oder besser gesagt später in dem Film, wenn man langsam was versteht, war der Film spannend.
Also, gute Idee, auch gut umgesetzt, aber nicht massentauglich. :)
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